Berlin (dts) - Nach der Invasion Russlands in der Ukraine deutet sich in Deutschland ein Umdenken beim Zivilschutz an. Das Bundesinnenministerium wolle den bislang verfolgten Rückbau von Bunkern überprüfen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe). "Die Bundesregierung hat die in den […] mehr

Kommentare

6Wollvieh06. März 2022
Bleibt doch einfach die Frage, was es hilft, wenn du im Bunker den Atomschlag - oder wie auch immer - überlebst, dann aber nicht mehr rauskannst, wegen der Strahlung oder weil es draußen eh nichts mehr gibt, was lohnenswert wäre, um deshalb den Bunker zu verlassen.
5alx200006. März 2022
@4 was soll eine Anlage bringen, die gegen direkte Treffer und primäre Folgen geschützt ist, aber keine Chance lässt, eine sinnvolle Menge an Menschen für die Halbwertzeit des verwendeten radioaktiven Material zu beherbergen? Bei Beschuss mit nuklearen Raketen wird der gesamte Rheingraben plus eine gut 200km breite Schneise unbewohnbar, das Trinkwasser unbenutzbar und die Nutzflächen unbewirtschaftbar...wenn du da Leben willst - mach das. Schau einfach mal, wie es sich rund um Tschernobyl lebt!
4AS106. März 2022
@1 Die "Folgen Atomkrieg" muss ich nicht googeln. Trotzdem gibt es natürlich atomwaffensichere Bunkeranlagen. Die müssen nur dann auch instandgehalten werden, was ein sehr teures Vergnügen ist. "The day after"-Phantasien helfen da keinem weiter. Erinnert mich sehr stark an die verblendeten "Friedensbewegten" der 1980er Jahre. @2 Trifft auch nur bis zu einer gewissen Bunkerklasse zu. Zudem ist die Verfügbarkeit dieser Waffen sehr begrenzt.
3slowhand06. März 2022
Nicht das jetzt private Bunkerbesitzer ein Geschäftsmodell wittern.
2seepferd06. März 2022
Mit der heutigen Waffentechnolgie (damit sind keine Atomwaffen gemeint) bewirken Bunker kaum noch etwas, man denke da an die, sogenannten, Daisy-Cracker der USA
1alx200006. März 2022
Sollte in 2022 nicht klar sein, dass wir in der BRD wenn überhaupt Ziel eines Nuklearschlages oder des nuklearen Fallouts nach Raketenzerstörung über unserem Staatsgebiet sein werden? Jeder, der glaubt, dass er in einem Bunker bessere Chancen für eine Weiterleben nach so einem Vorfall hat, sollte dringend nach "Folgen Atomkrieg" googlen und dann überlegen, ob man nicht besser am Primärschlag stirbt. In NRW/RP/Hessen gibt es aktuell über 40 Primärziele für SS-19 bis SS-29 Raketen der Russen!