Berlin (dts) - "Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni ist kein Gegner des medialen Wandels - dennoch sieht er einen zunehmenden Missbrauch der sozialen Medien. "Uns weht heute als Medienmacher eine steifere Brise ins Gesicht als früher", sagte Zamperoni der Zeitschrift "Emotion" (Ausgabe 3/17). "Wir […] mehr

Kommentare

2tastenkoenig07. Februar 2017
Das war wohl eher "zapp" als "extra 3". Der Sportjournalismus ist ein Sonderfall, dort empfinden sich tatsächlich viele Akteure weniger journalistischen Prinzipien verpflichtet als vielmehr als Event-Verkäufer. Manche sagen offen, dass sie sich in einem Boot sehen, obwohl sie eigentlich als Beobachter am Ufer stehen müssten. Solange alles gut läuft hilft das beiden Seiten, aber sobald etwas falsch läuft fehlt natürlich die kritische Distanz, darüber glaubwürdig zu berichten.
1Eisenhower07. Februar 2017
Na ja, "extra 3" brachte kürzlich einen interessanten Beitrag über bekannte Sportjournalisten,. wie diese über Medienagenturen "angeboten" werden und so eben doch - zumindest mutmaßlich- in "Gewissenskonflikte" geraten (können). Als Beispiel wurde Beckenbauer gezeigt: Einerseits sollte über ihn kritisch wg. der WM-Affäre berichtet werden, andererseits war die Journalisten Moderatorin bei dessen Stiftung. Weitere solche Fälle wurden aufgezeigt. Zwar legal, aber ob dann immer unparteiisch/neutral?