Berlin (dpa) - Ärzte können wohl schon bald öffentlich über verschiedene Möglichkeiten für Schwangerschaftsabbrüche in ihrer Praxis informieren, ohne dafür eine Strafe fürchten zu müssen. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) legte am Montag einen Entwurf für die Aufhebung des Paragrafen 219a […] mehr

Kommentare

4k355218. Januar 2022
Als Mann wußte ich gar nicht das das so ein Problem jetzt immer noch ist. Das wird auf jeden Fall Zeit das Ärzte da nicht mehr straffällig werden. Immerhin geht es ja nur um Informationen.
3tastenkoenig17. Januar 2022
Das ist die seltsame Logik der christlichen Parteien. Abtreibung ist nach wie vor nicht erlaubt, aber in bestimmten Grenzen straffrei. Aber man will es Frau zusätzlich schwer machen, weil sie sich selbst die Entscheidung ja wohl noch nicht schwer genug macht. Also hat man ihr die Möglichkeit der Information erschwert - bis zu dem Punkt, dass man Ärzte, die Abtreibungen durchführten, leichter durch die Schwarzen Listen der Gegner fand als durch Positiv-Information. Höchste Zeit für diese Reform.
2springflut17. Januar 2022
Kann ich nicht nachvollziehen das das strafbar ist. Zum Glück werden jetzt Maßnahmen getroffen um das zu ändern. Es ist sowieso schwierig für Frauen solch eine Entscheidung zu treffen.
1ChrisuAlex17. Januar 2022
das sollte noch nie strafbar sein, in Praxen über Abtreibung zu Infomieren