Wiesbaden (dts) - Die Inflationsrate in Deutschland wird im Dezember 2019 voraussichtlich 1,5 Prozent betragen. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag in Wiesbaden mit. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.[…] mehr

Kommentare

10Wasweissdennich03. Januar 2020
@9 nagut ein Laden und ein besonders extremes Angebot ist nun doch etwas sehr wenig an mathematischer Grundlage - da muss man die Statistik schon etwas breiter aufstellen :)
9Joywalle03. Januar 2020
@8 Ich hatte mir nicht die Mühe gemacht, den Zinseszinseffekt über die Jahre raus zu rechnen, da gebe ich Dir Recht. Ich kann Dir noch die Fleischtheke und den Laden nennen, wo ich vor 22 Jahren für 1 kg Kasseler 3,33 DM bezahlt habe. Heute bezahlt man 5,99 €, das ist das 3,52fache.
8Wasweissdennich03. Januar 2020
@7 ich glaube nicht das Fleisch und Wurstwaren heute insgesamt 3,5 mal so teuer sind wie vor 20 Jahren und Du unterschätzt die Zinseszinseffekte - wenn ich mal die 150 % in 20 Jahren vom Brot nehme dann sind das nur 4,7 % im Jahr und nicht 7 oder 7,5 % - ansonsten sehe ich es aber auch so das diese Strategie durchaus erfolgreich ist
7Joywalle03. Januar 2020
@5 Es funktioniert ja auch. Offensichtlich nehmen die meisten Leute denen den vorgekaukelten Schein auch ab und hinterfragen das nicht. Der ÖPNV ist gerade im 1,6 % erhöht worden, von Energiepreisen gar nicht geredet. Fleisch und Wurstwaren sind in den letzen 20 Jahren um 250 % teurer geworden, das sind pro Jahr über 10 % Steigerung, Brot um 150 %, sind 7 % pro Jahr. Man könnte diese Beispiele schier endlos fortsetzen.
6Wasweissdennich03. Januar 2020
@4 ausserdem werden auch Ausweicheffekte angepasst --> Steaks sind teurer geworden, Hamburger nicht, also essen die Menschen jetzt mehr Hamburger und weniger Steaks(und Steaks werden in der Statistik geringer + Hamburger höher gewichtet = Inflationsrate niedriger)
5Wasweissdennich03. Januar 2020
@4 aus Staatssicht finde ich es echt sinnvoll der Bevölkerung regelmäßig zu erzählen das ihre Einkommen über Inflationsrate steigen, dann kann man mehr von diesen schön gerechneten Einkommen abschöpfen auch wenn die Menschen real kaum noch ihre Miete zahlen können
4Troll03. Januar 2020
@2 Die Anpassung erfolgt alle 5 Jahre, da hast du recht. Allerdings werden dann Produkte rausgenommen, die es so nicht mehr gibt und dafür neu ereschienen Produkte reingenommen. Aber in der Grundkonfiguration bleibt der Warenkorb gleich. Wäre ja auch sonst unsinnig, Geld für die Ermittlung einer Kenngröße auszugeben, die gar keine Aussagekraft hat.
3Wasweissdennich03. Januar 2020
@2 der Warenkorb wird alle 5 Jahre "angepasst" und hedonische Preise helfen auch die Rate runter zu bekommen
2Troll03. Januar 2020
@1 Es ist ja ein fester Warenkorb, anhand der die Inflationsrate ermittelt wird. Also da ist jetzt nichts zurechtgerückt worden. Die Kritik sollte eher dahin gehen, daß man zur Berechnung der Inflation sich nicht ausschließlich an den Produkten des täglichen Bedarfes orientiert.
1Wasweissdennich03. Januar 2020
puuh endlich wieder die richtige Zahl zurecht gerechnet - good Job :P