Berlin - Angesichts zu hoher Holzvorräte müssen in deutschen Wäldern dringend mehr Bäume gefällt werden. "Das Anlegen großer Vorräte mag bei Lebensmitteln sinnvoll erscheinen, im Wald bergen sie große Risiken", sagte der Präsident des Waldbesitzerverbandes AGDW, Andreas Bitter, der "Rheinischen […] mehr

Kommentare

8tchipmunk16. Januar um 08:51
@7 Unsinn deshalb, weil Holz als nachwachsender Rohstoff gilt, und es viel sinnvoller ist, im Sinne der CO2-Reduktion sich auf fossile Energieträger wie z.B. Öl zu konzentrieren, anstatt sich mit dem bisschen CO2 zu verzetteln, was durch Wald- und Forstmaschinen bei der Arbeit im Wald entsteht.
7Pontius15. Januar um 09:20
@5 also stimmst du mir zu, dass die Bilanz nicht Null ist - warum bezeichnet du es dann als Unsinn? Sturm ist vor allem für Nutzwälder ein Problem, ebenso die Schädlinge - weil Baumarten ausgewählt wurden welche da anfälliger sind. Das muss natürlich über den Umbau des Waldes ausgetauscht werden, was ich unter Klimafestigkeit verstehe.
6anddie15. Januar um 08:50
@5 : Nur weil im Artikel etwas steht, muss es nicht automatisch richtig sein. Vor allem, wenn so ein Statement vom Präsident des Waldbesitzerverbandes kommt. Deren Ziel ist es ja, möglichst viel abzuholzen und zu verdienen. Und der Holzvorrat ist lt. www.bundeswaldinventur.de/ wieder auf den Stand von 2012 zurückgefallen und dass es so viel ist, liegt auch nur daran, weil wir zusammen mit Österreich und Schweiz im Vergleich zur Rest-EU ältere Wälder haben.
5tchipmunk15. Januar um 08:02
@4 Ein Baum hat aber nun mal nur eine begrenzte Lebensdauer. In unseren Nutzwäldern muss ein Baum sowieso durch Menschenhand hingepflanzt und irgendwann wieder aus dem Bestand heraus bewegt werden. Dein Gedanke, ihn einfach stehen zu lassen, ist also Unsinn und birgt vermehrte Risiken durch Sturm, Dürre, Schädlinge, wie im Artikel bereits festgestellt.
4Pontius15. Januar um 07:36
@3 natürlich setzt er mehr CO2 frei als er gebunden hat, denn weder das Abholzen, noch die Produktion noch das Neupflanzen ist CO2-frei. Aber wir werdewerden um den waldumbau nicht umhinkommen, wenn er klimafest werden soll.
3tchipmunk15. Januar um 07:19
Hä? Das ist doch ein Nullsummenspiel, ein abgeholzter Baum setzt bei der Nutzung doch nicht mehr CO2 frei, als er vorher gebunden hat. Ausserdem wird nicht jeder Baum sofort verfeuert, sondern z.B. auch zum Bauen verwendet.
2Pontius15. Januar um 07:15
Und wie viel CO2 binden abgeholzte Bäume, wenn sie dann verfeuert werden oder verrotten?
1raffaela15. Januar um 07:02
Sagt der Waldbesitzerverbandspräsident .... Gibts da Gegenargumente?