Berlin (dts) - Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) hält Teile der von der Ampel-Koalition am Donnerstag angekündigten Maßnahmen für nicht durchführbar. "Wie sollen die ganzen Bestandsgebäude, allen voran die denkmalgeschützten, ab 2024 mit Wärmepumpen geheizt werden?", […] mehr

Kommentare

7AS124. März 2022
@6 Na, ich hab es ja eben für die letzte Immobilie noch nicht umgesetzt. Ich arbeite mit PVT-Hybridmodulen, Wärmepumpe und einem ziemlich grossen Akku. Das verschafft bis auf ganz wenige Tage im Winterhalbjahr - so bisher die Erfahrung mit anderen Objekten - tatsächlich vollständige Autarkie.
6Irgendware24. März 2022
Es ist auch gar nicht notwendig, wie im Artikel behauptet, beim Einbau einer Hybrid-Therme irgendwas an der Gebäudedämmung zu verändern, oder Solar/PV einbauen zu müssen. Klar bringt das energetische Vorteile, Hybrid-Systeme erzeugen ebenso hohe Vorlauftemperaturen und können daher auch nach den neuen Richtlinien eingesetzt werden. Wenn du von Autarkie sprichst, hast du sicher mehr als das umgesetzt. Bei PV-Modulen ist der Mangel momentan schon heftig, aber wie gesagt, das ist kein muss.
5Irgendware24. März 2022
@4 : Es wurde überhaupt gar nichts beschlossen, was darauf hindeutet, kurzfristig eine große Austauschoffensive zu starten. Bei Neubauten und Sanierungen/Defekten (also sowieso anfallen Arbeiten) sollen künftig nur keine reinen Gasheizungen mehr zulässig sein. Ob nun eine Gastherme oder eine Luft-Hybridtherme verbaut wird, macht vom Personaleinsatz keinen all zu großen Unterschied und bis 2024 können die Betriebe ihre Leute endlich mal fortbilden, wenn sie es bis jetzt verschlafen haben.
4AS124. März 2022
@1 ...Vorlaufzeit. So wie es jetzt aussieht, kann ich froh sein, wenn sich das Vorhaben 2023 realisieren lässt. Und ich bin in der sehr angenehmen Situation, nicht unbedingt auf den Preis als Hauptkriterium sehen zu müssen. Für Eigenheimbesitzer ist das derzeit kaum finanzierbar, trotz aller durchaus grosszügigen Förderung. Und was das mit den Bestandsmieten bei gewerblichen Wohnungsanbietern macht, kann man sich ja vorstellen.
3AS124. März 2022
@1 Und vom Punkt c), den Kosten, haben wir noch gar nicht gesprochen. Es versteht sich von selbst, dass bei der Marktsituation die Preise in astronomische Höhen vorstossen. Ich möchte eigentlich in diesem Jahr die letzte noch nicht umgestellte Immobilie auf Autarkie umstellen. Das Vorhaben wird wohl um ein Jahr verschoben werden müssen, da weder alles Material noch entsprechende Handwerksbetriebe für alle Gewerke zur Verfügung stehen - ganz unabhängig vom Preis. Und das mit 9 Monaten...
2AS124. März 2022
@1 Die Frage ist, wer da etwas grundlegend falsch verstanden hat. Die Forderung nach mehr Energieeffizienz und der Nutzung moderner Energiequellen in Bestandsgebäuden ist ja sehr schön und auch richtig. Die musst Du nur a) geliefert und b) eingebaut bekommen. Offensichtlich hat die Ampelkoalition von der Entwicklung auf dem Bau- und Sanierungsmarkt nichts mitbekommen. Es ist weder Material noch Personal in genügender Menge vorhanden, um das umzusetzen.
1Irgendware24. März 2022
Ich glaube der BFW hat da was grundlegend falsch verstanden. Ab 2024 wird der Betrieb von zuvor eingebauten Gasheizungen noch erlaubt, es dürfen keine neuen gebaut werden. Außerdem gibt es für die angesprochenen Gebäude weiterhin die Möglichkeit Gas/Wärmepumpe-Hybrid-Systeme einzubauen. Also alles kein Problem und gut, dass es vorgezogen wird.