Berlin (dpa) - Bei den Staatsanwaltschaften in Deutschland gibt es nach Angaben des Deutschen Richterbundes immer mehr unerledigte Fälle. Mitte des Jahres (30. Juni) seien fast 850.000 Verfahren offen gewesen. Dies sei eine Steigerung um 28 Prozent im Vergleich zur Jahresmitte 2021. An der Spitze […] mehr

Kommentare

5commerz30. September 2023
@3 Mobbing Attacken werden oft als Bagatelle eingestellt. Die Kosten betreffen die Allgemeinheit extrem, eben nur nicht so sichtbar wie Schwarzfhren. Das Problem sehe ich hier vor allem an dm politischen Willen keine entsprechende Gesetze zu verabschieden. Die Frage nach „wer“ geschädigt wurde betrifft bei Mobbing auch die Gesellschaft, und das in gleich mehreren Punkten. - Ist mir ein persönliches Anliegen. Die Personaldecke ist ebenfalls auch eine Entwicklung,
4wimola30. September 2023
@3 ) Richtig. Richter könnten, selbst wenn sie wollten, nicht länger als bis zum 68. Lebensjahr arbeiten.
3suse9930. September 2023
Die Entscheidung, was eine Bagatelle ist, liegt u.a. darin, wer in welchem Maß geschädigt wird. Wer wiederholt erwischt wird (und das sind nur wenige), schädigt nun einmal die Allgemeinheit, die letztlich die Kosten tragen muss über die Fahrpreise. Es gibt ganz andere Verfahren, die leider unerledigt bleiben nur weil Personal fehlt. Wer Jura studiert will halt lieber selbständig arbeiten als sich im ÖD abzurackern für "wenig" Geld. Und bald gehen viele Juristen in Pension, es wird nicht besser
2Pontius30. September 2023
Die Coronapandemie wirkt hier immer noch nach. Das fehlende Personal tut dann das Übrige. @1 Sollte das Unverständnis nicht eher darin liegen, dass die Justiz nicht ausreichend Personal hat? Das Verfallen der Anklagefrist trifft die Fälle des Schwarzfahrens ja ebenfalls.
1commerz30. September 2023
ob „Schwarzfahren“ auch weiterhin eine Straftat sein sollte, kann diskutiert werden. Aber das Menschen dafür abgeurteilt werden und andere Straftaten als Bagatelle nicht verfolgt werden, empfinde ich als unverständlich.