Berlin (dts) – Fast 30 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten weniger als die volle Stundenzahl. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor, über die die “Süddeutsche Zeitung” (Donnerstagausgabe) berichtet. Demnach […] mehr

Kommentare

10Luciges10. August 2023
@8 Nach abgeschlossener Ausbildung haben die Piloten zwar eine Übernahmegarantie, die Kosten der Ausbildung müssen aber dann bezahlt werden -zumindest bei der Lufthansa. Das macht wahrscheinlich den größten Unterschied, denn der Betrag ist nicht steuerfrei. Durch die reduzierte Arbeitszeit blieb meinem Neffen mehr Freizeit und fast das gleiche Geld übrig.
9Pontius10. August 2023
@7 Huh, das scheint etwas komisch, da Piloten doch gerade selbst als Anfänger schon ordentlich bezahlt werden. Da erscheinen mir 200€ wenig - das sind ja in dem Bereich bei weitem keine 10% Gehaltsunterschied. Gibt es da Sonderzulagen oder ähnliches, welche bei einem normalen Angestellten entfallen?
8Luciges10. August 2023
@6 _machen. Verheiratet war er schon lange nicht. Ähnlich ist es auch bei uns -wobei oft ein zusätzlicher Vertrag als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Frage kommt.
7Luciges10. August 2023
@6 Nicht unbedingt. Ich erinnere mich noch, wie mein Neffe (eher wie ein kleinerer Bruder für mich) nach dem Ende der Pilotenausbildung und der anschließenden Übernahme durch die Lufthansa fast sofort um einen Teilzeitvertrag bat. Nach der ersten wirklichen Lohnabrechnung als Vollzeitmitarbeiter bekam er regelrecht eine Panikattacke. Die Abzüge waren ihm zu viel. Mit 2/3 oder 3/4 Vertrag bekommt man meistens einen ähnlichen Gehalt -bis auf etwa 200 Euro- und kann man nebenbei auch was anderes -
6Pontius10. August 2023
Was in der Betrachtung fehlt: in dem Jahrzehnt hat die Anzahl an Arbeitnehmern um etwa 4 Millionen zugenommen hat. @5 "lohnt sich eine Vollzeitstelle steuertechnisch gar nicht" bezieht sich aufs Ehegattensplitting?
5Luciges10. August 2023
@4 Bei uns in der Arbeit geschieht das tatsächlich freiwillig. Man kann die Verträge nach oben und nach unten relativ einfach dem Bedarf nach anpassen. Oft lohnt sich eine Vollzeitstelle steuertechnisch gar nicht und noch öfter kann man sich so ein zusätzliches Aufbau Studium, ein Kind oder mehr Erholung leisten. Allerdings ist es mir klar, dass in den meisten nicht akademischen Berufen so was nicht immer freiwillig der Fall ist.
4slowhand10. August 2023
@2 >> Nur etwa ein Viertel der Teilzeitbeschäftigten gibt an, freiwillig weniger als Vollzeit zu arbeiten. <<
3mellyelina10. August 2023
Leider haben sie dann weniger Rente Aber bei manchen geht es wegen den Kindern nicht anders
2Luciges10. August 2023
Solange das freiwillig geschieht, ist es kein echtes Problem.
1KonsulW10. August 2023
Das gibt im Alter dann aber eine geringere Rente.