Wiesbaden (dpa) - In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte. Laut Statistischem Bundesamt hatten 64.000 oder 13 Prozent aller Mediziner im Jahr 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit. Zehn Jahre zuvor waren es erst 30.000 beziehungsweise 7 Prozent gewesen.  121.000 aus […] mehr

Kommentare

13ReneBerlin124. Februar um 17:57
Mein Hausarzt kommt aus dem arabischen Sprachraum, hat in der ehemaligen DDR studiert und ist hier geblieben. Die Ärzte in meinem ev. "Stamm Krankenhaus" kommen aus Peru, Vietnam, ehemalige UdSSR und noch paar andere Länder, ebenso das Pflegepersonal. Ich kann mich jedenfalls nicht beklagen. Die deutschen Ärzte und Personal kündigen in dem ev. KH ganz gerne.
12Polarlichter24. Februar um 17:02
@11 Wer nicht genug Studienplätze aus Kostengründen anbietet, sorgt für einen Ärztemangel. Ja, wer Rahmenbedingungen derart schafft, steht in der Verantwortung. Genug Interessierte an einem Studium gibt es - bei Weitem.
11FichtenMoped24. Februar um 16:59
@10 : Ein Studienplatzmangel in Medizin ist politisch beabsichtigt, um einen Ärztemangel zu erzeugen? Bitte? Das ist aber eine ziemlich krude Theorie. Welche Politiker wollen das denn?
10Polarlichter24. Februar um 15:49
Mangels Studienplätze ist dies auch politisch im Grunde so beabsichtigt. So kann man den eklatanten Mangel nur abfangen, in dem man nur "hoffen" kann, dass Deutschland attraktiv genug bleibt für Ärzte aus dem Ausland. Dort fehlen sie dann natürlich. Eine Kehrseite der Medaille, die aber kaum Beachtung findet.
9eubbw24. Februar um 14:40
Das nenne ich Zuwanderung von Fachkräften.
8Pontius24. Februar um 14:06
Was sich der*die Deutsche überhaupt so hat, was wird der denn Krank? Damit kann man keinen Weltkrieg gewinnen...
7Sonnenwende24. Februar um 14:03
Zumal Arbeitsbedingungen und Vergütungen in vielen Ländern für in Deutschland ausgebildete Ärzte – nicht nur deutscher Staatsbürgerschaft – wesentlich besser sind als bei uns. Was zum Ärztemangel in Deutschland durchaus beiträgt. Also wenn jemand bei uns in Deutschland als Arzt gute Arbeit leisten möchte: gerne, völlig unabhängig woher und warum er kommt.
6Pontius24. Februar um 13:55
Ach jetzt sind es schon Militärangehörige und nicht mehr einfach nur Kapitalist*innen. Na mal sehen was als nächstes als Ausrede zur Ablehnung kommt, wenn es nämlich keine Militärangehörigen sind, die größtenteils in deutschen Gesundheitssystem gelandet sind.
5Axiom24. Februar um 13:02
Die verwundeten Soldaten überlässt man dann einfach sich selbst. Toller Menschenfreund bist du.
4Pontius24. Februar um 12:54
Wenn will nicht mitten im Krieg als Ärzt*in arbeiten und fast nichts verdienen. Aber keine Sorge, deutsche Ärzte verlassen das Land vor der braunen Welle...
3Axiom24. Februar um 12:30
Gruselig ist, dass das Ausland Ärzte für viel Geld ausbildet und wir sie dann dem Ausland abwerben. Dort fehlen dann die Ärzte und die Steuereinnahmen, dafür hinterlassen wir riesige Löcher in deren Staatsfinanzen. Außer Spesen nichts gewesen.
2Pontius24. Februar um 10:21
@1 gruselig ist vor allem deine mitschwingende Aussage - denn es geht um die Qualität des Systems zur Beurteilung und nicht um die Herkunft von Menschen
1FetteKugel24. Februar um 09:34
Das ist gruselig. Wenn wir so viele ausländische Ärzte hier einstellen müssen. Da stimmt was nicht im System