Berlin (dpa) - Ihre ursprüngliche Zielmarke bei der Sanierung maroder Autobahnbrücken hat die scheidende Bundesregierung weit verfehlt. Zumindest ihre deutlich abgespeckte Planung aus dem vergangenen Sommer wurde größtenteils umgesetzt, wie aus einer Antwort der Regierung auf eine Frage der Grünen- […] mehr

Kommentare

20Hani_198627. April 2025
Ich habe vor Kurzem mal einen Versuch eines beschleunigten Brückenaustausches gesehen. Problem. Kostet etwas mehr, aber mit der Menge würde es Zeit, Sperrungen etc. einsparen. Das Problem ist Ausschreibung und Probleme bis es dann los geht, während der Zeit und auch noch manchmal danach. Bei der Menge an Brücken, also durchaus verständlich, dass es dauern kann, aber wie schon gut beschrieben. Wie immer viele Themen, die von vielen Leuten "angegangen" werden.
19DirkSpie27. April 2025
Danke @9 Dein Kommentar erspart mir jede Menge Tipparbeit, denn genau so ließt sich der Rest der Kommentare.........
18Pontius27. April 2025
Verrückter verrückte Dinge getan hat. Und dass man im Nachgang immer noch an der Zahl festgehalten hat, ist definitiv ein starker Kritikpunkt - denn dann hätte man anders handeln müssen.
17Pontius27. April 2025
@16 Sorry dass ich am Ende nur dich getaggt hatte, eigentlich geht es an alle - ich hatte nur die Diskussion als Aufhängungspunkt genommen und dann ist es etwas eskaliert. Man kann und sollte der Ampel wie bei den Wohnungen schon Vorwürfe machen - wenn sie berechtigt sind. Und bei den Wohnungen ist es offensichtlich, wer da direkte Zahlen reinschreibt, der wird halt daran gemessen. Auch wenn wenige Monate nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrages selbiger schon wieder hinfällig ist, weil ein
16raffaela27. April 2025
Danke @15 für deine Zusammenfassung. Ingesamt muss man sagen, dass eben, genau wie beim Wohnungsbau ein Stau entstanden ist, der nicht einfach innert 3 Jahren behoben werden kann. Wichtig wäre aus meiner Sicht, dass schnell, unbürokratisch und ähnlich wie in Krankenhäusern u. d. Patienten eine Triage durchgeführt wird. Dazu braucht es Bund und Länder, die an einem Strang ziehen und ein "Arzt" der das Prozedere leitet.
15Pontius27. April 2025
einem ähnlichen Zeitpunkt gebaut. Zur Carolabrücke bzw. zur ostdeutschen Brückenproblematik: <link>
14Pontius27. April 2025
oder an noch nicht vorliegenden Planungen für den Neubau. Dann kann man auch bewerten, in wie weit die Ampelregierung für das Verfehlen der Ziele zuständig war. Und dass der Westen da etwas schlechter in den Zuständen der Brücken dasteht hängt mit dem Aufbauprogramm Ost zusammen, bei dem einige der ebenfalls baufälligen Ostbrücken ersetzt wurden. Jedoch bei weitem nicht alle und die haben dieselben Probleme wie die Brücken im Westen und wurden zudem ebenfalls in einer großen Bauoffensive zu
13Pontius27. April 2025
Belastungen heute höher sind als früher - teilweise sogar höher als geplant für die Brücke, was die Nutzungszeit reduziert. Mit Sanierungen kann man da teilweise entgegenwirken oder mit Nutzlastbeschränkungen. Die 4.000 zu sanierenden bzw. neu zu bauenden Brücken in 10 Jahren sind die schlimmsten - man kann die Ampel da gern kritisieren, dass sie die 400 nicht geschafft haben. Nur muss man dann eben auch fragen, warum? Lag es an der finanziellen Ausstattung, an fehlendem Material und Personal
12Pontius27. April 2025
@10 Es schwirren ein par verschiedene Zahlen herum, daher der Versuch einer Einordnung: Es sind etwa 40.000 Brücken in Bundeshand, davon sind wieder 28.000 an Autobahnen zu finden. Insgesamt sind davon über 50% im stark be- oder überlastet, weswegen sie über kurz oder lang ausgetauscht werden müssen. Und es sind viele nahezu gleichzeitig in den 70ern und 80ern des letzten Jahrhunderts gebaut wurden, weswegen sie natürlich in etwa ähnliche Endzeiten haben. Dazu kommt dann noch, dass die
11Hani_198627. April 2025
Es wurde, wie halt bei Vielem, einfach der Zeitpunkt anzufangen mit dem Reparieren verpasst. Am Anfang muss man nix tun und dann schiebt man und schiebt bis hoffentlich der Nächste das Thema abbekommt und vorher nix kaputt geht. Viel Geld wanderte aber auch in den Aufbau Ost.
10raffaela27. April 2025
Die DDR hatte 40 000 Brücken? Du meinst sicherlich in ganz Deutschland und laut Artikel 28 000. Da haben eben Merkel mit ihrer Regierung gepennt, genauso wie bei der digitalen Infrastruktur. Dem Michel konnte man ja versichern, dass die Wirtschaft läuft. Aber nur solange nichts passiert. Die Ampel-Regierung konnte das nicht in der kurzen Zeit stemmen - v or allen Dingen nicht mit diesem Finanzminister.
9Dr_Feelgood_Jr27. April 2025
@1 Richtig. Die Ampel ist Schuld. Noch bis zum letzten Amtstag von Angela Merkel war in Deutschland alles tippitoppi - dann kam eben, wie wir alle wissen, die Ampel, und alles ging kaputt. Die Wirtschaft, der Zugverkehr, die Schulen und Universitäten, die ganzen Brücken: Alles!
8Hani_198627. April 2025
@7 richtig und bei 40000 Brücken?!?
7raffaela27. April 2025
Das war doch die Carola-Brücke in Dresden, von der hier die Rede ist. Soweit ich informiert bin, war das keine Autobahnbrücke - vielmehr handelt es sich um eine Brücke auf der Schienenfahrzeuge unterwegs waren. Seit Jahren b. TÜV als nicht ausreichend! Stammt die nicht noch aus DDR-Zeiten? Da wurde doch meist zusammengeschustert was das Zeugs hält...Dass aber gleichzeitig 212 AUTObahnbrücken saniert wurden ist doch top!! Meckern kann man immer.
6Pontius27. April 2025
@1 "Dies setze allerdings eine auskömmliche Finanzierung voraus." @2 Welche Autobahnbrücke ist denn eingestürzt?
5Hani_198627. April 2025
@4 dann lieber die So Da Brücken. Also die, die nur so da stehen ohne Anbindung, die noch kommen sollte xD
4reimo127. April 2025
@2 , und niemand räumt die Trümmer weg, die weiterhin den Schiffsverkehr größtenteils lahm legen. Die Verluste der Schiffahrtsbranche lassen sich gar nicht mehr beziffern.
3k355227. April 2025
Schon schlecht wenn man Jahrelang nichts an den Brücken macht.
2Hani_198627. April 2025
und eine ist eingestürzt
1Polarlichter27. April 2025
Sehr schlechtes Abschneiden, ein weiterer desolater Bereich unter der Ampel.