München - Das Ifo-Institut in München hat sich dafür ausgesprochen, nach der Bundestagswahl eine Rückkehr zur Atomkraft zu prüfen. "Die neue Bundesregierung sollte unabhängig prüfen lassen, ob eine Reaktivierung von Kernkraftwerken möglich wäre - und zu welchen Kosten", sagte Karen Pittel, Leiterin […] mehr

Kommentare

5Dr_Feelgood_Jr20. Januar 2025
"Wahrscheinlich müsste der Staat eine Reaktivierung der Atomkraftwerke subventionieren" Abgesehen vom Euphemismus - natürlich müsste das subventioniert werden - stellt sich mir die Frage, warum die neue Bundesregierung, die noch gar nicht feststeht, das machen sollte? Und wer die unabhängige Prüfung durchführen soll? Und wieso regt sich kein Steuerzahler darüber auf, der sonst doch immer weit vorn dabei ist, wenn es um sein "hart verdientes Geld" geht? Es geht hier um Ruinen, geldfressende.
4truck67620. Januar 2025
Selbst die Betreiber lehnen doch schon lange ab, die im Rückbau befindlichen AKW wiederherzustellen. Es ist einfach zu unwirtschaftlich, da technisch zu aufwendig. Vgl.: <link>
3tastenkoenig20. Januar 2025
Könnte man bitte mal zur Kenntnis nehmen, dass der Rückbau zu weit fortgeschritten ist, als dass man noch von "Reaktivierung" reden könnte? Wer Kernkraft will, muss im Grunde neu bauen. Dafür finden sich derzeit kaum Bauherren, und Versicherungen schon gar nicht.
2Pontius20. Januar 2025
Wie kann der Strom günstig sein, wenn man ihn subventionieren muss?
1tripleeight20. Januar 2025
Es wird sehr wahrscheinlich keine Reaktivierung geben, das haben ja auch schon die Betreiber klar gemacht. Die neuen Genehmigungen usw. wären eine Mammutaufgabe und von massiven lokalen und regionalen Protesten und Klagewellen ist auszugehen. Statt dort noch Geld zu investieren wäre es wohl besser eine Studie anfertigen zu lassen, wie man den Bau von Speichern kostenschonend hinbekommt