Berlin (dpa) - Die umstrittenen «Idiotentests» für Verkehrssünder sollen transparenter werden, um größere Akzeptanz zu gewinnen. Wer zur medizinisch-psychologischen Untersuchung müsse, solle die Chance bekommen, sich auf einen standardisierten Test vorbereiten zu können, sagte Bundesverkehrsminister […] mehr

Kommentare

3k25199817. Februar 2015
Eines der drängensten Probleme dieser Regierung ist es also, denen, die nach mehrfachen Fehlverhalten den Führerschein verloren haben, durch Standardisierung die Wiedererlangung der Lizenz möglichst einfach zu machen. Dabei fällt auf, dass Dobrindt aus der Partei kommt, deren hoffnungsvoller Generalsekretär Otto Wiesheu damals einen Rentner im Kleinwagen mit seinem Dienstwagen besoffen von der Autobahn gerammt hat. CSU = freie Fahrt für Amokfahrer.
2Calinostro17. Februar 2015
Die Verkehrssünder bereiten sich doch seit jeher auf die MPU vor. Nicht umsonst gibt es zahlreiche Institute, die damit werben - und offenbar stark in Anspruch genommen werden. Ob erfolgreich, kann ich leider (0 Punkte) nicht beurteilen. Wichtiger wäre aus meiner Sicht, dass bei extrem gravierenden Vergehen (z.B. "Geisterfahrt" auf der Autobahn ) absolut keine Chance mehr auf Wiedererlangung des Führerscheins besteht.
1Troll17. Februar 2015
Aber das bisherige Konzept beruht doch darauf, daß man Leute richtig einschätzen kann, wie die sich unverbereitet geben. Wenn sich die Leute drauf vorbereiten, sagen die einfach das, was der Psychologe hören will, nur weil sie das vorher gelernt haben. Ob jemand dann wirklich charakterlich zum Führen des Fahrzeuges geeignet ist, ist dann nicht nicht mehr feststellbar.