Wellington (dpa) - Neuseeland verbietet ab sofort dubiose Therapien zur angeblichen Heilung von Homosexualität. Ein entsprechendes Gesetz ist am Dienstag vom Parlament in Wellington verabschiedet worden. Damit löste Ministerpräsidentin Jacinda Ardern ein Wahlversprechen aus dem Jahr 2020 ein. […] mehr

Kommentare

6satta16. Februar 2022
@4 Religiöse Hardliner wollten das so, weil bei denen ja nicht sein kann, was nicht sein darf. U.a. wurde versucht, mittels schmerzhafter Elektroschocks bei den Schwulen (meist Teenagern) eine Aversion gegen homoerotische Darstellungen zu konditionieren. Das fand im Rahmen der Forschung sogar an christlichen Hochschulen statt.
5satta16. Februar 2022
Wie man dieser Tage lesen konnte, drehen sich auf der anderen Seite der Erde die Uhren teilweise in die andere Richtung. In den USA gibt es wohl in einem Bundesstaat jetzt ein republikanisches Gesetz, das diese Pseudotherapien sogar noch vor staatlicher Regulierung schützen soll. Dabei ist diese Maßnahme nicht nur unnötig, sondern sogar schädlich, da eine stark erhöhte Suizidalität bei den Betroffenen damit einhergeht.
4Urxl16. Februar 2022
Wieso waren die bisher erlaubt?
3Xeelee16. Februar 2022
@2 Therapie ist wissenschaftlich begründet, das was als "Konversationstherapie" bezeichnet wird ist schlichtweg esoterischer oder religiöser Blödsinn der die betroffenen geradezu foltert anstatt zu helfen.
2smailies16. Februar 2022
NAja, das ist ein Stück weit die Frage, was unter den Begriff genau fällt. Wenn jetzt jemand kommt und angibt, unter seiner sexuellen Neigung zu leiden und deswegen um Hilfe bittet - kann ein Therapeut dann noch helfen oder geht er das Risiko ein, wegen „Konversionspraktiken“ angeklagt zu werden?
1Pontius16. Februar 2022
Deutschland hat "schon" 2020 ein "Teil"verbot ausgesprochen, kann Homosexualität noch ausgetrieben werden?