Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Heiko Maas (SPD) haben anlässlich des Holocaust-Gedenktags einen entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus gefordert. «Dieser Tag lässt uns daran erinnern, was Rassenwahn, Hass und Menschenfeindlichkeit anrichten können», sagte […] mehr

Kommentare

30naturschonen27. Januar 2019
Menschen, die unter Meinungsaustausch verstehen, dass man mit einer eigenen Meinung in einen Austausch geht und mit der Meinung des anderen heraus kommt, sind für mich weniger spannend, es gibt nämlich immer noch eine dritte, vierte oder weitere Wahrheit
29naturschonen27. Januar 2019
@28 Wiederholungen sind immer möglich, nur weniger wahrscheinlich, wenn mein Fokus bei mir ist und auch auf Barrikaden sterben Menschen, gegen etwas zu agieren vergrößert nur die Aufmerksamkeit, es bietet kein ewiges Leben, also lasse ich mir nicht die Zeit stehlen von Themen, die mit mir nichts zu tun haben, sondern ich entscheide, was ich mit meinem Leben anfange, manchmal mache ich das zusammen mit anderen Menschen, mit Menschen, die andere Wahrheiten für möglich halten
28k4978227. Januar 2019
Genau was ich nicht sehe, nicht dagegen agiere, das geschieht halt nicht...*autsch* Ich bin auch mal raus, bringt hier nichts mehr. Du wirst wohl erst rumheulen wenn es Dich trifft...hoffe darauf das dann noch andere da sind. Und zwar solche die Dir dann auch helfen, und nicht wie Du sich nicht davon "betroffen" fühlen, weil sie es nicht betrifft, sie nichts machen und eigentlich kein Interesse daran haben. Unsere egoistische Gesellschaft...
27k4978227. Januar 2019
Also so lange Dich das nicht negativ tangiert, sollen sich bestenfalls die anderen drum kümmern. Du bist vielleicht bereit "mitzuhelfen/Solidarität zu zeigen" wenn Du selbst erst davon betroffen bist? Ja auch diese Einstellung ist nicht neu. Mal ein Zitat von Martin Niemöller: <link> trifft bei Dir wohl super zu. Und zu @26 das heißt es ist keine Wiederholung möglich wenn man sich nicht daran erinnert? *facepalm*
26naturschonen27. Januar 2019
@24 wenn ich mich mit dem Thema nicht beschäftige, dann komme ich gar nicht in die Versuchung, dass sich das wiederholt, man will nur etwas besser oder schlechter machen, wenn einen dieses Thema beschäftigt, wenn ich mir diesen Schuh aber gar nicht erst anziehe, dann lasse ich mich auch nicht in eine "Mitverantwortung" für das Handeln anderer nehmen, sorry. Wenn sich die Dinge bisher wiederholen, dann eben eher, weil sich Enkel identifizieren wollen mit scheinbaren Idealen und Gegenspieler
25naturschonen27. Januar 2019
Ich habe in meinem Leben erlebt,wie fokussiert wir wahrnehmen,in "Bleep" o.ä. gibt es da Beispiele von optischer Täuschung und Ausblenden von Fakten, jeder Zauberer kann das nutzen,was im Leben ständig passiert...da beschimpft ein Politiker das faule Volk und erklärt öffentlich seinen Fleiß seit frühester Jugend,Gedenkfeiern,Feiern von Verträgen usw. nennt er Arbeit und schon ist unser Fokus auf diesen Ereignissen,aber es passieren parallel viel andere tolle Sachen,die wir nicht wahrnehmen!
24k4978227. Januar 2019
@23 Guter Platz heißt in diesem Zusammenhang nicht dafür einzustehen das sich das nicht nochmal wiederholt, oder? Nochmal Du trägst dafür keine Verantwortung, Du trägst nur eine Mitverantwortung das sich das nicht wiederholt, z.B. mit der AfD. Du verstehst den Unterschied nicht, oder?*facepalm*
23naturschonen27. Januar 2019
@22 das heißt, ich war nicht dabei, ich weiß nicht, was wem warum passiert ist und es heißt, es hat nichts mit mir und meinem Leben zu tun, ich habe weder moralisch noch relativ auch nur den Hauch einer Verantwortung, als ich geboren wurde, war das alles schon vorbei und noch weniger trage ich den Nachkommen der Betroffenen gegenüber einen Hauch von Schuld, denn auch diese Menschen sind nicht betroffen, Abgrenzung hat nichts mit Rückrgatlosigkeit zu tun, sondern mit dem eigenen guten Platz!
22k4978227. Januar 2019
@20 Heißt das Du lässt den Holocaust als Möglichkeit bestehen dass es da irgendwo eine "Rechtfertigung" dafür gab? *urg* mir wird schlecht. Kann man in unserer Gesellschaft sich wirklich nicht mehr zumindest auf grundlegende Dinge besinnen und sagen, das ist zu verurteilen weil? Nein überall scheint (konkret für diesen Fall) ein bisschen Relativierung mit zu schwingen. Und überall will man sich aus einer gewissen Verantwortung ziehen (Rückgratlosigkeit).
21naturschonen27. Januar 2019
Respekt vor jedem Menschen,auch vor seinen Ängsten und Verletzungen, nur will ich mit meinem Leben nichts besser machen oder wiederholen,sonst würde Leben verschenkt, was doppelt gelebt wird.Menschen denken oft in Bildern,wenn man mit Mitt 50 sagt:"so bin ich erzogen worden", dann gebe ich halt weit nach der Pubertät noch die Verantwortung an meine Lehrer ab, was absurd ist,aber menschlich, genau wie manche das Leben als Strafe erleben aus verrückten, aber menschlichen Gründen!!
20naturschonen27. Januar 2019
@18 danke für deine Fragen,provozieren vielleicht,zum Nachdenken/-fühlen anregen sicher.In meiner "Welt",meinem System bedanke ich mich bei meinen Eltern für mein Leben und gehe meinen eigenen Weg,anders als meine Ahnen und möglichst ohne über sie zu urteilen.Ich war nicht dabei bei dieser Vergangenheit,ich will mir kein Urteil bilden,ich kenne die Bedingungen zu wenig unter denen damals gehandelt wurde und Tod ist auch in meinem Leben vorprogrammiert,also weder Strafe noch Belohnung. Ich habe
19k4978227. Januar 2019
unserer Gesellschaft, vom Busen sich nähren, von Eltern eine gute Kindheit bieten lassen, Efahrungen sammeln, Schutz erhalten und mit 18 Jahren "Fickt euch Eltern" sagen. *erbärmlich* aber bei manchen wirklich nicht mehr überraschend. Sich dann aber z.T. auf das Land seiner Eltern berufen, wie es z.Z. die AfD und andere Rechtsextremisten machen. Genau da dagegen sollte man zumindest genug Größe aufzeigen. Manche können es wohl nicht. Vielleicht liegt es ja an der Ideologie die es verbietet.
18k4978227. Januar 2019
Ich glaube @1 möchte hier einfach nur ein wenig provozieren. Nur mals Frage, bist Du verantworltich für die Entscheidungen Deiner Eltern (in dem Fall sehr folgenreiche und schwere für andere?)? Falls ja, warum? Falls nein, wieso? Bist als Kind Deiner Eltern irgendwie "moralisch" in der Lage dafür zu sorgen das Deine Eltern, Du selbst und Deine Nachfahren diese Entscheidung nicht nochmal wiederholen? Oder sagst Du ab 18Jahre, nach mir die Sinnflut bei meinen Eltern. Genau das ist der Egoismus
17raptor23096127. Januar 2019
nicht einmal den "Mut", dass Deutschland / Europa aus Kriegsgebiete geflüchteten Verfolgten ein Asyl anbietet - dass ertrinkende Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet werden ("Retter und ertrinkende Flüchtlinge sind nicht besser als "Schleuser"!) - und das kostet nicht das Leben, als würde man Hitler Widerstand leisten! Und damit diese "Diskussion" nicht noch Jahre dauert: Ich habe alles notwendige gesagt - damit verabschiede ich mich aus diesem Thema!
16raptor23096127. Januar 2019
Um "eigene Entscheidungen" treffen zu können muß man die Fakten kennen - muß man (im Fall des Holocausts) die Geschichte kennen. Ich bleibe dabei, dass ich für die Entscheidungen vergangener Generationen keine Verantwortung trage. Aber ich erlaube mir, mich für diese Entscheidungen zu schämen! ... und ich verbiete mir, diese Fehlentscheidungen zu wiederholen. Viele glauben, mutig genug gewesen zu sein, gegen Hitler widerstand geleistet zu haben, Juden gerettet zu haben - und haben heute ...
15naturschonen27. Januar 2019
Das sollten Eltern tun, bis Kinder in der Lage sind selbst zu entscheiden, also bis etwa zur Pubertät, danach sollten Kinder sich gesund abnabeln und eigene Entscheidungen treffen, denn sie haben keinerlei Verpflichtungen den Eltern gegenüber, weil sie das Leben bedingungslos geschenkt bekommen haben. Genau hier liegt die Lernaufgabe dieser Generation, da seit der Urzeit Kinder nachmachen, was ihnen vorgemacht wurde und damit kopieren oder konkurrieren wir unsere Vorfahren und verstehen sie nie
14raptor23096127. Januar 2019
Und ja: Auf dem sicheren Sofa kann jeder sagen, dass er eine weisse Weste habe. Die Frage ist, ob er eine weisse Weste hätte, wenn er wirklich im dritten Reich leben würde! Nicht nur Deutsche - auch andere Bürger! Diese Frage kann nur einer ehrlich für sich selber beantworten, der die Geschichte des dritten Reiches kennt: "Hätte ich wirklich den Mut gehabt, Widerstand zu leisten? Hätte ich wirklich eine weisse Weste?"
13raptor23096127. Januar 2019
Nein - wir haben eine Verantwortung: Die Verantwortung, die Fehler der Ahnen nicht zu wiederholen. Die Fehler auf keinen Fall zu vergessen. Aber das heißt auch, dass andere diese Verantwortung haben: Wir haben bei den Verbrechen der Nazis die "Gnade der späten Geburt" - andere Bürger jedoch haben die "Gnade der geographischen Geburt"! Jeder sollte sich fragen, ob er den Mut zum Widerstand hätte. Aber eben nicht nur bei dem Thema Hitler - auch bei anderen Verbrechen!
12naturschonen27. Januar 2019
@9 Du willst mir also sagen, dein Zitat drückt aus, dass wir zwar keine Verantwortung haben, aber erinnert werden müssen an "braune Flecken" auf vermeintlichen "weißen Westen" und dieses Bild von den weißen Westen verbindest du mit deinem Bild von Demokratie? Das ist ein spannendes Bild, was meinem sogar ziemlich änhnlich ist, denn nach meinem Verständnis ist es die Aufgabe von Eltern, den Kindern ohne jede Bedingung das Leben weiter zu geben, sie zu nähren, zu schützen und Konzepte zu zeigen
11k4978227. Januar 2019
@8 Niemand spricht von "Verantwortung für die Verbrechen" denn dann wären die nächsten Rechtsverfahren schon anhängig, wir sollten aber alles dafür das sich das nicht mehr wiederholt. Und bei AfD und Co. soviel Rückgrat zeigen, ihnen die Grenze zu zeigen.
10raptor23096127. Januar 2019
Wie schnell man beim Vergessen die Fehler der Geschichte wiederholen muss sieht man gerade jetzt in den letzten Jahren und Jahrzehnten. Früher wählte man in Deutschland Adolf Hilter - endlich wieder einen starken Staatsführer, der sich nicht alles gefallen lässt - Deutschland ist wieder wer. ... heute wählt man Erdogan, Trump, Putin ... - endlich wieder ein starker Staatsmann, der sich nicht alles gefallen lässt. Man ist wieder wer.
9raptor23096127. Januar 2019
Natürlich sind wir NICHT verantwortlich für die Taten unserer Ahnen! In zivilisierten Staaten sollte eine Sippenhaftung verboten sein! Aber wer aus den Taten seiner Ahnen nichts lernt, wer durch Geschichte und durch Gedenktage nicht an die braunen Flecken auf der "weißen (demokratischen) Weste" erinnert wird - der vergißt die Fehler der Geschichte. Der wird bald diese Fehler wiederholen. Daher das Zitat!
8naturschonen27. Januar 2019
@4 Was hat denn dein Zitat mit Demokratie zu tun? Müssen wir uns als Volk verantwortlich fühlen für die Taten unserer Vorfahren? Bist du persönlich verantwortlich für die Taten deiner Großväter und Urgroßväter? Und bis du abhängig vom Urteil der User hier oder von der Meinung der Gesellschaft? Kannst du die Vergangenheit ändern? Musst du dich anpassen oder dich schuldig fühlen? Wir sind nicht besser oder schlechter als die Gestrigen, wir sind einfach anders und damit frei für das Heute!
7raptor23096127. Januar 2019
Aber jetzt schreibe ich erst Recht! Jedes Minus ist für mich nur noch eine Auszeichnung! ;o)
6raptor23096127. Januar 2019
@5 : Dann ist es kein Wunder, wenn hier in Klamm immer mehr Faschisten und andere Radikale schreiben - und immer weniger Leute schreiben, die an Demokratie glauben. Wer hier lediglich Minus kassiert verliert natürlich die Lust hier etwas vernünftiges zu schreiben oder radikales Zeug lesen zu müssen. Wer keine positiven Erlebnisse für seine Kommentare bekommt wandert natürlich ab in andere Seiten. In den letzten Wochen habe ich auch nur noch für das Guthaben geklickt, nichts mehr geschrieben.
5k4978227. Januar 2019
@4 Du glaubst hier bei Klamm an "demokratische Verhältnisse" Positiv-Klicker klicken meist nicht (ich z.B. auch nicht), die Faschos und Ewiggestrigen, oder neuen die vom "Schuldkult" etc. labern wie es ja hier schon anklingt, die sind halt mächtig am rumwüten und negativ-klicken.
4raptor23096127. Januar 2019
Traurig, dass ich bei den Kommentar bis jetzt 2 Plus und 7 Minus bekommen habe. Bei dem (Zitat:) "... weg von den ewigen Gedenktagen ... im Gestern gefangen ... lasst uns im Heute leben" habe ich eigentlich von Anhängern einer Demokratie eine andere Reaktion erwartet!
3naturschonen27. Januar 2019
@2 Merkwürdig, genau das tun wir gerade, woran mag das liegen? Hast du z.B. schon mal einem streitenden Paar zugehört? Oder streitenden Nachbarn? Hier weichen die Grundfakten oft so sehr voneinander ab, dass man glauben könnte, die Betroffenen sprechen von anderen Leuten, man braucht schon einen besonderen Blickwinkel, da eine Basis zu entdecken. Ich habe einige Zeitzeugen bis zum letzten Atemzug begleitet, es hat gedauert, bis sich dieser Blickwinkel auch nur um mm ändern konnte!
2raptor23096127. Januar 2019
"Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." (George Santayana 1863-1955)
1naturschonen27. Januar 2019
Wir sollten unsere Gedenkkultur tatsächlich anpassen, weg von den ewigen Gedenktagen und der Suche nach der einzigen Wahrheit hin zum Leben im Hier und Jetzt, denn auch die Zeitzeugen können nur ihren kleinen Teil der Wahrheit weiter geben, halten uns dabei aber immer im Gestern gefangen und beschäftigen uns dabei mit dem Suchen nach dem besseren Morgen, lasst uns HEUTE leben...