Kopenhagen (dpa) - Der Lastkahn mit dem mehrfach an deutschen Küsten gestrandeten Buckelwal hat am Morgen nach tagelanger Reise fast die Nordsee erreicht. Etwa 11 Seemeilen (rund 20 Kilometer) vom nördlichsten Punkt Dänemarks entfernt drehte das Schiff dann aber zunächst ab, wie beim Schiffs- […] mehr

Kommentare

11Pomponiusvor 1 Stunde
Der Skagerrak ist ein unangenehmer Teil der Nordsee. Dort kommt ein Wasserfahrzeug ins Schlingern, es treten alle drei Bewegungen gleichzeitig auf: Rollen, Stampfen und Gieren. Der Grund sind die Wellen die aus drei verschiedenen Richtungen kommen. Die Wellen aus Richtung Nordatlantik sind zudem höher als die Wellen aus den anderen beiden Richtungen.
10truck676vor 2 Stunden
Derzeit fährt der Verband scheinbar im Kreis, etwas südlich des Übergangs vom Kattegatt zum Skagerrak. Ich vermute mal, man will mit dem Schleppverband nicht in die höhere Dünung Richtung Nordsee fahren. Da, wo man jetzt kreist, ist noch viel ruhigeres Wasser.
9thraseavor 2 Stunden
Nein, Menschen haben hier kein Pech. Pech hat alleine das arme Tier, das entgegen des wissenschaftlichen Konsens, gegen Empfehlung der internationalen Fachorganisationen und Fachverbände, gegen internationales Recht wochenlangen Torturen ausgesetzt wurde.
8Polarlichtervor 2 Stunden
@7 Der Wal ist nun lebend außer Reichweite. Gut gemacht Backhaus, Pech für Pontius, die entfernten Walexperten und das Walmuseum. =P
7Pontiusvor 4 Stunden
"Hier hatten ja bestimmte User Backhaus scharf angegriffen." Ohja, ich kann mich unter anderem da an diesen Polarlichter erinnern...
6Polarlichtervor 4 Stunden
2 Anmerkungen noch, die recht interessant sind. Das Land Schleswig-Holstein übernahm die Arbeit vom Land Mecklenburg-Vorpommern und griff nicht ein. Hier hatten ja bestimmte User Backhaus scharf angegriffen. Es sind also de facto 2 Bundesländer, die es duldeten. Und darüberhinaus, Dänemark greift auch nicht ein. Sie könnten dies durchaus, rein aus Gründen des Tierschutzes und Co., aber dies tat man nicht. Man duldet den Transport als auch die Versorgungslage des Tieres in der Barge.
5Polarlichtervor 4 Stunden
In Deutschland hat hier auch nicht der Staat wie viele es darstellen Timmys Rettung veranlasst, sondern eine Privatinitiative, die vom Bundesland geduldet wurde. Und hier wurde auch in Dänemark gerätselt, wie der Staat mit einer solchen Initiative umgehen würde. Das ist ja die eigentliche Frage. Nicht die Rettung eines Wals, sondern der Umgang mit einer Privatinitiative. Darauf wiesen auch Journalisten in Dänemark hin, dass dies zwei unterschiedliche Fragestellungen sind.
4Polarlichtervor 4 Stunden
@1 Wobei an der Westküste durch Ebbe und Flut angespülte Wale in der Regel auch tot aufgefunden werden, da Ebbe = Wasser weg. Das war Timmys Glück in der Ostsee. Die Pegel sind zwar leicht schwankend, aber das Wasser zieht sich nicht weit zurück. Wenn ich an die Heimatregion meiner Eltern denke, wo man 100erte Meter Watt auf einmal bei Ebbe begehen kann, aber bei Flut man nahezu mit dem ganzen Körper unter Wasser steht, sind dies auch 2 vollends unterschiedliche Lebensräume.
3k3552vor 4 Stunden
Der Weg ist für den Wal noch sehr weit weg.
2KonsulWvor 5 Stunden
Hoffentlich hat der Wal 🐳 überhaupt die Kraft tagelang zu schwimmen, nach er wochenlang gestrandet war.
1vdannyvor 5 Stunden
Das finde ich eine gute Einstellung, die die Dänen haben. Man sollte immer zusehen, dass die Tiere keinen Gefahren ausgesetzt sind, aber sie ansonsten so leben lassen, wie es ihrer Natur entspricht.