Goslar (dpa)? Angesichts von immer mehr Unfällen durch Handy und Smartphone am Steuer sprechen sich Verkehrsexperten einhellig für eine härtere Bestrafung bis hin zum Fahrverbot aus. Der 55. Verkehrsgerichtstag, der am Donnerstag und Freitag in Goslar tagt, befasst sich unter anderem mit dem Thema ...

Kommentare

(4) smailies · 23. Januar 2017
Als Alltagsradler habe ich es schon mehrfach erlebt, dass ich übersehen worden bin, weil ein Idiot im Auto auf sein Smartphone... schauen "musste". Wie wäre es, wenn man einfach bestehende Überwachungsanlagen auch in Hinblick auf Handynutzung auswerten würde?! Zumindest auf der AUtobahn wäre es dann besser...
(3) RunMan · 23. Januar 2017
Jeder Fahrzeugführer müsste sich der Verantwortung bewusst sein - ist leider nicht so. Ich sehe da nur die Androhung eines Fahrverbotes als wirksam. Leider ist, wie schon erwähnt, die Polizeigewalt nicht in der Lage, dieser Misere Herr zu werden. Also werden weiterhin die Verantwortungslosen ihre Handys benutzen.
(2) crochunter · 23. Januar 2017
Also ich würde gerne die Dashcams erlauben und den Menschen auf den Straßen die Möglichkeit einräumen, solche "Ordnungswiedrigkeiten" zur Anzeige zu bringen. Kann man natürlich auch so machen, aber wie will man es beweisen?! Das wäre eine Möglichkeit, dass sich die Gesellschaft selbst erzieht. Das Telefon gehört nicht ans Steuer und ist unverantwortlich.
(1) Faroul · 23. Januar 2017
"Einen Grund für die zahlreicher werdenden Handyverstöße sieht er im geringen Entdeckungsrisiko." Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Was nützt es, wenn eine 500€-Strafe beschlossen wird, wenn es nahezu keine Kontrollen gibt? Der Personalmangel der Polizei macht es nicht besser, es gibt auch andere Dinge, die m.E. viel mehr kontrolliert werden müssten (30-Zonen? 30 pro Achse wird gefahren, direkt am Kindergarten vorbei).
 
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