Berlin (dpa) - Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, hat die Bundesregierung vor voreiliger Ablehnung von Waffenforderungen der Ukraine gewarnt. «Wir schließen ständig etwas aus, das wir dann am Ende doch bereit sind zu tun. Das macht uns unglaubwürdig. Dieses Vorpreschen […] mehr

Kommentare

4Sonnenwende01. Februar 2023
Ich glaube, man muss gar keine Diskussion über eine Lieferung von Kampfjets durch Deutschland führen. Die Flieger, die wir liefern könnten, können nur von NATO Piloten geflogen werden, weil die Ausbildung daran so langwierig ist. Sobald aber NATO Piloten mit einsteigen, bedeutet das eine Kriegsbeteiligung der NATO und die ist nun mal ausgeschlossen.
3Folkman01. Februar 2023
Ausschließeritis ist hier völlig fehl am Platze, weil man nicht weiß, wie sich der Krieg weiter entwickelt. Natürlich kann man wohlwollend hoffen, dass Russland irgendwann zur Besinnung kommt, seinen Krieg beendet und in Verhandlungen eintritt. Viel wahrscheinlicher aber ist, dass Putin kein Stück von seinen Zielen abrücken wird, solange er noch ausreichend Kanonenfutter und Kriegsmaterial besitzt, um es in die Schlacht zu werfen...
2Pontius01. Februar 2023
@1 Es ist doch utopisch, dass die Ukraine die Lufthoheit bekommen würde - auch die Russen haben Luftabwehrraketen. Die Kampfflugzeuge könnten auch nur unterstützend wirken und hätten dabei vermutlich hohe Verluste zu befürchten.
1Polarlichter01. Februar 2023
Ukraine wird, sofern die Souveränität für die SPD überhaupt eine Rolle spielt, auch die Hoheit im Luftraum sicherstellen müssen.