Berlin (dpa) - Die drei großen Energiekonzerne Eon, RWE und EnBW möchten nach «Spiegel»-Informationen ihr gesamtes deutsches Atomgeschäft an den Bund übertragen. Dem Plan zufolge sollen die Kernkraftwerke in eine öffentlich-rechtliche Stiftung eingebracht werden, die die Meiler dann bis zum […] mehr

Kommentare

12Stiltskin11. Mai 2014
@11 : Hier stimme ich mit Dir völlig überein. Was Du im Zusammenhang mit Solarzellen geschrieben hast, ist mir bekannt. Aber wie es scheint, ist die Lobby der Kernindustrie weitaus mächtiger und einflußreicher, als manch einer wahrhaben will. Und wahrscheinlich wird es so kommen, wie von mir vermutet, der Steuerzahler wird wieder einmal der Dumme sein, während sich Großaktionäre über weitere Gewinne freuen werden
11k4861211. Mai 2014
@10 "Und meine persönliche Ansicht- jedes KKW hätte nur bei zuvor geklärter Endlagerung ans Netz gehen dürfen." Bei Solarzellen ist das zb.ein absoluter Zwang, hier muß die Entsorgung bereits beim "Inverkehrbringen" bezahlt werden, aber bei Atommüll sieht man das nicht ganz so verbissen...Vermutlich wird bei allen "Dementis"es genauso kommen,die Gewinne bleiben bei den Konzernen den Rest zahlt der Steuerzahler, aber genau das wollen ganz viele Leute ja auch so,die wollen einfach betrogen werden.
10Stiltskin11. Mai 2014
Auch bei diesem Vorschlag kann man sagen:"Die Gewinne werden privatisiert, die Verluste sozialisiert". 30 Milliarden, von der Energiewirtschaft als Beteiligung an diesem Fond ins Spiel gebracht, werden nicht reichen, zumal die Gewinne der 'großen Vier' ein mehrfaches dieser Summe betragen. Sie, die Konzerne, wollten die Kernenergie, also sollen sie auch für sämtliche Folgekosten einstehen. Und meine persönliche Ansicht- jedes KKW hätte nur bei zuvor geklärter Endlagerung ans Netz gehen dürfen.
9k29329511. Mai 2014
Vor allem für die angebliche Endlagerung des Atommülls werden 30 Mrd. € niemals reichen. Es gibt keinen Platz in Deutschland, der für Millionen von Jahren eine sichere Einlagerung garantieren kann.
8Redigel11. Mai 2014
Genau das was die Kritiker immer benannt haben, tritt jetzt ein. Was habe ich mich über die Trolle amüsiert, die meinten, dass die Rücklagen der Energiekonzerne ausreichend sind.
7raro11. Mai 2014
Scheisse gebaut? Jau. Dafür selber aufkommen? Ach nööö, wofür haben wir den die Steuerzahler?
6k31966711. Mai 2014
Warum nicht auch noch auf die Energiekosten Umlegen ? Im Dunkeln ist gut munkeln.
5Robin.K11. Mai 2014
Wenn die damit zusammen auch de Gewinne seit der Einfuhr übertragen, dann her damit. Sonst: Bitte selber abwracken...
4k4861211. Mai 2014
und dennoch werden hier gleich wieder welche schreien, wie kostengünstig und sicher der Atomstrom ist. Aber das ist auch klar wenn alles versteckt der Steuerzahler zahlt.....
3tastenkoenig11. Mai 2014
Womit dann wohl klar wäre, was die meisten schon immer geahnt haben: dass die 30 Mrd. nicht reichen werden und die Mehrkosten dem Steuerzahler aufgebürdet werden sollen.
2k45572611. Mai 2014
Was interessiert es einen Politiker, wenn hier Milliarden verschleudert werden, solange nach der Karriere der 10-Mio-Idiotenposten bei einem dieser Verbrecherbanden auf ihn wartet?
1Exil-Soldier11. Mai 2014
Gewinne werden behalten und für die Schulden/Verluste soll wieder der Michel in letzter Instanz bluten... würg... lieber in alternative Energien investieren, da gibt es schon viele Möglichkeiten... nur kann man da eben nicht mehr viel Verdienen... deshalb ein wenig Mut und am Montag zur Mahnwache oder Montag-Demo gehen