Berlin - In einem Brandbrief an Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat der Handelsverband Deutschland (HDE) den Ressortchef aufgefordert, sich auf EU-Ebene dafür einzusetzen, dass Maßnahmen gegen Shein und Temu schneller beschlossen und eingeführt werden. Das berichtet der "Spiegel". "Es kann […] mehr

Kommentare

13Sonnenwende29. Mai 2025
@11 Wie ich schon schrieb, in der News und bei dem Anliegen des HDE geht es nicht darum, dass die Ware von Temu und Co. minderwertig ist, sondern darum, dass diese außereuropäischen Firmen Zölle umgehen, indem sie die Warensendungen so auf mehrere Pakete aufteilen, dass in jedem Paket der Warenwert unter 150 € liegt. Und das scheint in großem Ausmaß zu geschehen und benachteiligt Europäische Firmen, die Umsatzsteuer abführen müssen.
12suse9929. Mai 2025
... Staat (also uns allen) pampern lassen mit Energie und Steuergeschenken, kann und will ich auch nicht unterstützen. Also nähe ich aus alten Sachen neue, lebe mit gebrauchten Möbeln und Klamotten und leiste mir den Kleinkram für Küche und Bad, das Zubehör zum Nähen Made in Billig.
11suse9929. Mai 2025
Ja, eine Menge von dem, was man bei Temu & Ko kaufen kann, ist billiger Mist. Und eigentlich können sich die meisten keinen Schrott leisten. Aber z.B. ein Hemd für 50 Euro aufwärts, oder 10 für jeweils 5 ? Oder gar selbst nähen bei den Stoffpreisen und mit der Nähmaschine (aus China, egal welche Marke draufsteht)? Das ist die Realität unserer "sozialen" Marktwirtschaft. Ja, Qualität hat ihren Preis. Aber das Gewinnstreben europäischer Unternehmer um jeden Preis, die sich dafür auch noch vom ...
10suse9929. Mai 2025
... findet ganz schnell die Herstellerangaben: Made in China, Bangladesch,.... Vor allem elektronische Bauteile und Textilien werden kaum in der EU produziert. Nicht nur "Geiz ist geil", auch die erheblich gestiegenen Lebenshaltungskosten im Grundbedarf (Wohnen, Energie, Lebensmittel) sorgen dafür, dass etliche gar keine Wahl haben. Erschwerend kommt hinzu, dass wir in einer Wegwerfgesellschaft leben. Immer wieder neu und abwechslungsreich soll es sein, gerade im textilen Bereich.
9suse9929. Mai 2025
Der Punkt ist doch, dass Temu und Co lauter Kleinteile in großen Mengen versenden, die man hier sonst bei Läden wie kik, Tedi, Woolworth und auch bei den Handelsriesen Saturn, Amazon usw. kaufen kann. Nur ist es direkt beim chinesischen Versand gübstiger weil u.a. die Arbeitsbedingungen dort ganz andere sind. Und nur die Menge der Bestellungen sorgt schon dafür, dass z.B. der Transport günstiger ist. Wer sich die Mühe macht, europäische sogenannte Qualitätsprodukte unter die Lupe zu nehmen, ...
8Sonnenwende29. Mai 2025
(2) Vorteile gegenüber europäischen Firmen, die in der EU Umsatzsteuer bezahlen müssen. Und das kann man auch nicht ausgleichen, indem man billiger anbietet und/oder produziert.
7Sonnenwende29. Mai 2025
@all Leute, es geht hier nicht um Haftung oder die Qualität der Ware. Es geht darum, dass Temu und Shein wo unter der 150 € Grenze für den Fall zu bleiben sprich Stellungen, und das sind nicht zu wenige, auf mehrere Pakete aufteilen, die dann einzeln jeweils den Warenwert von unter 150 € haben. Und offensichtlich ist das so massiv, dass er teilweise zu Überforderungen bei der Post kommt und der europäischen Union erheblich Zollgebühren entgehen. Und es verschafft den chinesischen Firmen (2)
6Emelyberti29. Mai 2025
@4 Ich habe ja auch nichts davon geschrieben das alles Schrott ist.Aber meine ureigenste Erfahrung ist eben so,ich kaufe die Dinge die auch schon mal kaputt gehen lieber in Deutschland immer mit Blick auf deren Herkunft.Auch schon deswegen,weil China mit Menschenrechten nichts am Hut hat.Da werden Menschen umgebracht,wo wir hier nicht mal ansatzweise etwas erfahren.
5skloss29. Mai 2025
@4 Das stimmt, wobei viele Kunden nur auf "Geiz ist Geil" achten. Heutzutage kommen hochwertige Autos,Maschinen und sonstige hochtechnische Erzeugnisse aus China. Die kosten dann aber nicht nur 0,72€.Zumindest nicht beim Hersteller ;-)
4Chris198629. Mai 2025
@2 @3 Zu behaupten, dass man in China ausschließlich Schrott kaufen kann, ist schon eine sehr gewagte Unterstellung. Wenn man sich ein wenig auskennt, kann man da drüben durchaus vergleichbare Qualität zu deutlich reduzierten Preisen kaufen.
3Emelyberti29. Mai 2025
Da beisst sich der Hund in den Schwanz.Vielleicht sollte der HDE die Preisgestaltung in der EU ändern.Allerdings hat er recht was die Kontrollen angeht,Wenn man bedenkt das der Schrott aus China meist nicht lange hält und man nachkaufen muss,sollte der Verbraucher auch mal überlegen was besser ist.Doppelt und Dreifach,oder gleich etwas Vernünftiges.
2roger1d29. Mai 2025
Der Müll muss in China bleiben. Darauf muss viel öfter eingegangen werden, dass es sich fast nur um Schrott handelt.
1skloss29. Mai 2025
Zollfreigrenze abschafften für "um fairen Wettbewerb" 🤣 Schon klar, dass dahinter steht, dass TEMU&Co. nicht greifbar sind und dadurch keine Haftung für den Müll übernehmen, aber die Argumentation ist etwas dünn. Besonders schön: Margensicherung. "direkt an die Endkunden versendet werden". Ansonsten könnte das die internationalen Einkäufe der heimischen Handelsunternehmen verteuern."