Berlin - Handwerkspräsident Jörg Dittrich fürchtet, dass immer weiter steigende Dokumentationspflichten in Deutschland zu "Staatsversagen" führen könnten, weil angesichts der vielen Regeln gar nicht mehr alles überprüft werden kann. "In zu vielen Fällen müssen Dinge nur für mögliche spätere […] mehr

Kommentare

21Samderi24. April 2025
"Aber macht es Sinn, dafür auch wissen zu wollen, wer wann vor zwei Jahren Pause gemacht hat?" - Digitale Zeiterfassung gibt es längst, auch fürs Handwerk. Wenn das ein Argument gegen Bürokratie sein soll, macht der Herr seinen Job nicht gut. Pauschale Rufe nach "Bürokratieabbau!" wären vergleichbar mit: "Kriminalität mehr bekämpfen!"oder "Bessere Schulen!". Jeder stimmt zu doch sie helfen am Ende nicht weiter. Solange Probleme nicht spezifiziert werden, fehlen Lösungen erst recht...
20thrasea24. April 2025
von Dittrich. Bleibt also ein Definitionsproblem? @7 Definiere also bitte unnötige Dokumentationspflichten. Wie kann man die jeweiligen Ziele auch ohne Zettel erreichen? Kann ich etwas dafür, wenn der Handwerkspräsident so ein blödes Beispiel nennt, was man leicht durch Digitalisierung erleichtern kann? Oder forderst du, die Dokumentation von Arbeitszeiten abzuschaffen? @15 Bitte denke nochmal darüber nach, dass der Kommentar @14 aussagen soll. Versuch es wenigstens!
19thrasea24. April 2025
@7 "Niemand will die absolut notwendigen Dokumentationen abschaffen" – na hoffentlich. Und darf ich kontern? Niemand hier fordert unnötige, überflüssige Dokumentationen, schon gar nicht auf Zetteln. Auch Planwirtschaft wird nicht gefordert. Genau so wenig "droht" oder herrscht sofort Staatsversagen, wenn man etwas dokumentieren muss. Doch, der Begriff IST das Problem. Man sollte also unterscheiden zwischen berechtigter, konstruktiver Kritik (was ist warum unnötig?) und schrillem Alarmismus wie
18Pontius24. April 2025
@12 Mich würde noch vielmehr interessieren, wie sich der Staat damit selber lähmt.
17Pontius24. April 2025
Nutzen ist, diese blöde Bürokratie...
16Pontius24. April 2025
@15 Aha digital muss man nichts dokumentieren, was der Ausgangspunkt der ganzen Diskussion war? Du wirst es nicht glauben: Zettel kann man im Zweifel digitalisieren. Das geht sogar automatisiert, da muss niemand daneben stehen. Kennst du das etwa gar nicht? Und dann wird dich noch viel mehr überraschen, dass der deutsche Staat - dem du hier so noncharlant ein Staatsversagen unterstellst - gar nicht vorschreibt, dass es auf Papier "gespeichert" wird. Krass nicht wahr? Sogar wenn es zu deinem
15Polarlichter24. April 2025
@13 Dass dir nur das 19. Jahrhundert einfållt, gleicht der Ferne der Politik zum 21. Jahrhundert. Mit Digitalisierung und smarten Systemen kønnte man auch sich einfach in der aktuellen Zeit einleben. Aber das wollen die Pontiusse ja nicht... .
14Pontius24. April 2025
noch als Staatsversagen framst. Du merkst scheinbar nicht, wie du an deinem Stuhle selber sägst...
13Pontius24. April 2025
@10 Dann baue dir doch die Zeitmaschine, reise in 19. Jahrhundert und freue dich darüber, dass du dem Zettelwahn entkommen bist. Aber Vorsicht: Der 16h-Tag ist halt ohne Zettel üblich, du bleibst hungrig weil du fast nichts verdienst und das Leben in der Kloake ist ebenfalls usus, wenn die Wirtschaft alles in deinem Keller lagert. - Immer diese heilige Kuh der Wirtschaft, die sich für dich keinem Millimeter interessieren, während du händeringend diese Wirtschaft verteidigst und das gleichzeitig
12slowhand24. April 2025
@9 >> Ich meinte jemanden ganz bestimmtes damit. << Wen denn?
11Polarlichter24. April 2025
Dass mit einer abschlitternden Wirtschaftsleistung aber auch der Sozialstaat in der Folge leidet, wird gerne unter den Teppich geschoben. Man såbelt am eigenen Stuhl ohne es zu verstehen.
10Polarlichter24. April 2025
@9 Die Flut an Zettellagenwahn schadet allen Bereichen und unterwandert deren Qualitåt und auch Wettbewerbsfåhigkeit. Schlussendlich geht es dann bergab. Das ist dann Staatsversagen, oder wie zwei-drei andere hier es nennen werden: Gelungene Meisterleistung aufgrund geballter Kompetenz.
9tchipmunk24. April 2025
@8 Ich meinte jemanden ganz bestimmtes damit. Bürokratieabbau ist ja nun eine der drei Hauptforderungen aus der Wirtschaft, und trotzdem wird sich darüber lustig gemacht. Es ist auch egal, ob man es nun Staatsversagen nennt oder anders, es lähmt unsere Wirtschaft und auch immer mehr das Funktionieren unseres Staates, in der Form, dass er seine Aufgaben nicht mehr effizient erfüllen kann.
8slowhand24. April 2025
@7 >> und Linkspopulisten nie verstehen, die der Planwirtschaft anhängen, und die die Bürokratie ausweiten wollen, bis alles daran erstickt. << Die Linken waren also in den letzten Jahrzehnten an der Macht und haben die Bürokratie so aufgebläht? Hab ich da etwas verpasst?
7tchipmunk24. April 2025
@5 Niemand will die absolut notwendigen Dokumentationen abschaffen, sondern es geht um die unnötigen, die aufgeblähte Bürokratie, weil niemand Verantwortung übernehmen will und diese von einer Person an die nächste weitergeschoben wird. Das werden die !!!1!elfer-Leute und Linkspopulisten nie verstehen, die der Planwirtschaft anhängen, und die die Bürokratie ausweiten wollen, bis alles daran erstickt.
6thrasea23. April 2025
@5 Sparen an Bürokratie? Hallo, der Kommentar passt nicht zur Meldung 😉 Richtig muss es heißen: Damit verhindern wir Staatsversagen!!!!!1!elf!! Findest du nicht?
5Pontius23. April 2025
Ja was brauchen wir schon für Dokumentationen von Medikamentengaben - egal ob gar nicht oder doppelt, egal ob mit Kreuzwirkung mit anderen Medikamenten - oder von statischen Berechnung. Alles absolut gar nicht nötig und schwups sparen wir wieder an der Bürokratie...
4slowhand23. April 2025
>> Die geplanten Reduzierungen von Bürokratie in der neuen Regierungskoalition sieht er als positives Zeichen << Versprachen nicht alle Regierungen seit Jahrzehnten Bürokratieabbau?
3tchipmunk23. April 2025
Der Handwerkspräsident hat vollkommen recht. Was viele vergessen, das "Staatsversagen" wegen überbordender Bürokratie kommt natürlich nicht schlagartig sondern schleichend, das ist wie eine Schlinge um den Hals, die sich langsam zu zieht. Und das ist bereits Realität. Nicht jedes Formular füllt sich alleine aus, wie beim Fahrtenschreiber, sondern muss per Hand ausgefüllt werden, was oft wertvolle Arbeitszeit verschlingt, siehe z.B. im Gesundheitswesen, in der Pflege, oder bei Bauprojekten.
2Pontius23. April 2025
Pah, die Arbeitenden bekommen in seinem Betrieb eine Pause? So ein kapitalistischer Anfänger...
1thrasea23. April 2025
"Das ist so, als wenn Sie dazu verpflichtet würden, täglich ein Formular auszufüllen, dass Sie an dem Tag nicht zu schnell Auto gefahren sind." Nein, das ist so, als würde man die Aufzeichnungen des Fahrtenschreibers für eine mögliche Nachkontrolle aufbewahren.