Der jüngste Erlass von US-Präsident Donald Trump sorgt für große Aufregung quer durch die Schweizer Wirtschaft: Ein imposanter Zollsatz von 39 Prozent auf Schweizer Importe bringt die Alpenrepublik ins Wanken und lässt die Alarmglocken klingeln. Swissmem, der Interessenverband der Schweizer Tech- ...

Kommentare

(13) ichbindrin · 07. August 2025
@6 Ja, das ist dann Politik. Gleichgesinnte und Mehrheiten für die eigenen Interessen und Wege finden. Mein Anspruch wäre nicht als Anteilseigner Einfluss auf Unternehmen zu nehmen, aber daran mitzuwirken, dass die Regierung sowohl bei Unternehmen als auch bei Staaten darauf achtet, nicht kritisch abhängig zu sein, egal in welchem Sektor. Diversifikation und Resilienz.
(12) ichbindrin · 07. August 2025
@6 Es liegt doch in der Natur fast jeder Sache, dass es einfach ist zu äußern, was einem nicht gefällt oder dass und warum einem etwas nicht gefällt oder nicht in Ordnung ist. Daraus schlussfolgert aber nicht die Fähigkeit oder Notwendigkeit es besser zu wissen. Das sind zwei verschiedene Vorgänge. Ich kann beurteilen, wenn mir etwas nicht schmeckt, aber deshalb muss ich nicht wissen, wie das Rezept schmackhaft werden kann usw.
(11) krebs77 · 07. August 2025
" Während der Präsident von einem massiven Defizit spricht, stellt die Schweizer Präsidentin Karin Keller-Sutter diese Darstellung als wohl überzogen dar." Was erwartet man von Trumpel? Der KANN doch gar nicht anders als übertreiben, alles schlecht reden was nicht für ihn ist oder ihm was einbringt und sich und Amerika als glorreich hinzustellen. Ist halt Trumpel ....
(10) Pontius · 07. August 2025
Wer bestimmt nun also mit seinem Vermögen, was geht? Das ist fast so polemisch wie das immer wieder angebracht: Du brauchst nur mit einer Aktie sparen beginnen und in der Zukunft bist du dann reich. Die Realität klopft an...
(9) Pontius · 07. August 2025
@8 Mehrere Milliarden? Na dann rein in den Dax mit einer Marktkapitalisierung von 2 Billionen. Was erwartest du denn da weniger Polemik? Und wenn man das gesamte Sparvermögen in Deutschland nimmt, dann ist das vom Gesamtvermögen nur ein kleiner Teil - aber noch kleiner ist er Anteil an einzelnen Menschen, welche dieses Vermögen besitzen: <link> oder <link>
(8) tripleeight · 06. August 2025
@7 Polemik kannst Du immer gut... es häufen sich mehrere Milliarden auf Sparbüchern an. Tages- und Festgeld, sowie Girokonten ausgenommen, sollen es im Schnitt 20.000-30.000 Euro sein. Natürlich nicht gleich verteilt, im Median sollen es eher 10.000-20.000 sein. Gelder sind aber zumindest bei einem Teil vorhanden. Zudem können MA großer Unternehmen z.T. Mitarbeiteraktienprogramme nutzen. Und es ist ja nur ein Baustein zusätzlich zum eigenen Konsumverhalten
(7) Pontius · 06. August 2025
@5 Du willst mit dem Geld, was die meisten nicht am Ende des Monats übrig haben, also Investieren und damit steuern? Genau so wird das funktionieren, das glaube ich sofort - je löchriger das Portemonnaie, desto höher kann man investieren und desto mehr Einfluss kann man nehmen...
(6) tripleeight · 06. August 2025
@4 Nur Kritik zu äußern, ohne Alternativen zu nennen ist halt ein Weg es sich einfach zu machen. Missstände zu benennen ist ja immer nur der erste, einfachste Schritt. Die von Dir genannten Entscheidungen kann ja erstmal jeder für sich treffen. Ob man sich dann noch in Gruppen zusammentut, ist eine weitere Entscheidung. Die Verknüpfungen von Unternehmen und Staaten kann man sicher nur indirekt beeinflussen, aber jeder kann einen kleinen Teil dazu beitragen... wenn er denn will.
(5) tripleeight · 06. August 2025
@3 Knackiger Kommentar& sicher auch in Teilen richtig. Veränderungen lägen aber auch in der Hand jedes einzelnen. Statt Sparbücher zu füllen, könnte man aktiv am Aktienmarkt teilhaben& den Weg der Unternehmen mitbestimmen. Weg von immer höheren Dividenden- & Gewinnerwartungen hin zu nachhaltigerem Wirtschaften. Tun aber wenige Deutsche & die meisten, die investieren, wollen dann doch lieber hohe Gewinne... Unternehmen tun das, wofür die Chefs incentiviert werden und das entscheiden Aktionäre.
(4) ichbindrin · 06. August 2025
@2 Ich bin nicht der Meinung, dass jede Kritik nur mit einer Lösung/Alternative geäußert werden darf, aber ein Ansatz wäre erst einmal eine Einigkeit darüber zu haben, was Wohlstand bedeutet: alles billig schnell und ständig verfügbar zu haben oder entspannt und mit wenig Arbeit eine intakte Umwelt genießen? Jeder für sich oder alle gemeinsam. Die Verknüpfen sind weniger das Problem, eher deren Anzahl. Habe ich viele freundschaftliche Partner oder nur eine (einseitig) abhängige Partnerschaft.
(3) Pontius · 06. August 2025
@2 Gewinnmaximierung um jeden Preis - egal was es für Folgen hat, hat uns an diese Klippe geführt.
(2) tripleeight · 06. August 2025
@1 Wie sähe denn ein Gegenentwurf bzw. Dein Änderungsvorschlag aus? Wieder viel lokaler/regionaler herzustellen ist ja maximal in der Landwirtschaft möglich. Und auch wenn sich die EU und die anderen europäischen Staaten zusammentun und mehr "Binnenmarkt" fördern, wird die Verknüpfung über die Welt ja nicht verschwinden.
(1) ichbindrin · 06. August 2025
Bei jeder Krise zeigt sich wie fragil das etablierte Wirtschaftssystem ist, von dem wir alles andere abhängig machen. Doch kein bisschen Lerneffekt und Mut es auf den Kopf zu stellen. Stattdessen verbiegen und flickschustern, Ideale und Prinzipien über Bord werfen, mitsamt Menschen, wenn nötig, um es aufrecht zu erhalten. Wohlstand ist in dem Sinne keine Leistung, sondern ein riesiges Glücksspiel.
 
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