Berlin - Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck fordert, gegenüber der neuen US-Regierung "europäisch geschlossen und stark" aufzutreten. "Ich würde da Friedrich Merz kritisieren", sagte Habeck im "Bericht aus Berlin" in der ARD. Man dürfe Trump "doch nicht im Gestus der Unterwerfung" begegnen. Dass […] mehr

Kommentare

32Pontius15. Januar 2025
@31 Wo wird von Habeck der Sparerfreibetrag als Grenze genannt? (Den auch Bürgergeldempfangende mit ihrem Schonvermögen "leicht" erreichen können.) Man kann sich nichts dazu phantasieren, was nicht gesagt wurde, und das dann als freie Interpretation verkaufen will - damit fällst du auch abseits deiner Sozialismus- und Kommunismusvergleiche durch.
31tchipmunk15. Januar 2025
@28 Minigewinne? Der Sparerfreibetrag liegt bei 1000 € im Jahr. Es beträfe weite Teile der Mittelschicht. Dass es Bürgergeldempfänger nicht trifft, das ist schon klar. Und dass es für Habeck uninteressant ist, wo das Kapital (das Ersparte) herkommt, das glaube ich sofort. Das ganze ist unsozial, trifft die Falschen, ist wirtschaftsfeindlich und sozialistisch. Ideen aus der Mottenkiste von Marx und Lenin.
30tchipmunk15. Januar 2025
@27 Habecks Vorschläge kann doch jeder interpretieren wie er das für richtig hält. Du interpretierst es halt anders. Wenn ich bei Habeck den Finger in die Wunde lege und auf Ungereimtheiten hinweise, ist mir das eigentlich ziemlich egal, ob Dir das passt oder nicht, es ist immer noch eine Meinungsäußerung.
29Pontius15. Januar 2025
@27 <link>
28Pontius15. Januar 2025
@26 Ich wiederhole es noch einmal für dich: es geht um GEWINNE aus Kapital - es ist dafür völlig uninteressant, wo das Kapital herkommt un wie und wie oft es zuvor versteuert wurde. Und solange du mit deinem Minigewinnen unter der Grenze liegst, zahlst du armer Schlucker keinen Cent an die Sozialversicherung nach dem Plan. Egal ob aus Arbeitslohn, Erben oder auf der Straße gefundem Kapital. Du hast keine Argumentationsgrundlage.
27thrasea15. Januar 2025
@26 Nein, das ist falsch. In deinem kurzen Interview kann man nicht alles sagen und alle Details breit treten. Nicht Habeck lügt den Leuten in die Tasche, sondern Hetzmedien wie die BLÖD, Menschen wie du, wenn sie Habecks Aussagen bewusst falsch interpretieren.
26tchipmunk15. Januar 2025
@23 Sorry, aber das ist Unsinn. Um Kapitaleinkünfte zu erzielen, musst Du erstmal Kapital einsetzen. Wo kommt das denn her? Beim "kleinen Mann" ist das Erspartes, was vom Arbeitslohn zurückgelegt wurde. Es sei denn Du hast im Lotto gewonnen. @25 Dann hätte es Habeck gleich dazu sagen können, hat er aber nicht. Somit hat er sich nur einen Fauxpas im Wahlkampf geleistet, typisches Eigentor. Denn es offenbart, dass er den Leuten in die Tasche lügt.
25thrasea15. Januar 2025
@23 Nein, die Aussage wurde nicht einfach nur schnell nachgeschoben wegen zu viel Kritik. Es wurde nur besser erklärt, was in dieser Form schon eine Weile im Entwurf des Wahlprogramms steht. "Habeck denkt"... Warum sollte ich deiner blühenden Fantasie und deinen Märchen glauben?
24Pontius15. Januar 2025
@23 Wenn es keine Kapitalerträge gibt, dann zahlt man auch keine Steuern (Doppel und dreifachBESTEUERUNG!!!!!!!) und auch keinen Beitrag zu den Sozialversicherungen. Das ist keinerlei Gegenargument.
23tchipmunk15. Januar 2025
@22 Die Aussage zu den Millionären, die davon betroffen sein sollen, wurde schnell nachgeschoben, als es breite massive Kritik zu Habecks Vorschlägen gab. Im Übrigen vergisst Du, dass zur Erzeugung von Kapitaleinkünften ja erstmal Kapital eingesetzt werden muss, und dieses unterlag schon x-mal Belastungen. Außerdem sind Kapitaleinkünfte kein Wunschkonzert, die gibts nicht geschenkt, sondern sind Prämien für Risiken. Habeck denkt, diese Einkünfte fallen einfach so vom Himmel als Geld für Nichts.
22Pontius15. Januar 2025
@20 Die Aussage zu den Millionären als betroffene Personen ist dir mal wieder entglitten: <link> Welche SV-Beiträge wurden auf Gewinne aus Börsenspekulationen, Vermietungen oder ähnliches bezahlt? Ich hasse auch jedes Jahr mit weniger 25% Gewinn in meinem Depot, da habe ich nämlich am Ende nach 25% Abgeltungssteuer immer weniger als am Jahresanfang....
21tchipmunk15. Januar 2025
@19 denn er trifft Otto Normalverbaucher, und deren gespartes Geld, worauf schon einmal Sozialbeiträge angefallen waren und er trifft Selbständige, die ihr Kapital zum wirtschaften und investieren brauchen, sein Vorschlag lähmt die Wirtschaft zusätzlich. Außerdem zahlen Selbständige bereits den Höchstbeitrag in die Krankenkasse, sie zahlen gar nicht zu wenig in die Solidargemeinschaft ein. Wenn Habeck seinen Vorstoß auf Milliardäre beschränken würde, dann würde ein Schuh draus.
20tchipmunk15. Januar 2025
@19 Im Prinzip lieferst Du selbst schon die Begründungen, warum Habecks Vorschlag Mist ist: "Ursprünglich sah man das ja so, dass beim Otto Normalverbraucher diese Kapitalanlagen ja aus gespartem Geld stammen, dass selbst erwirtschaftet worden war, auf das also schon mal Sozialversicherungsbeiträge angefallen waren." und "Als Selbstständiger zahlst du sowieso erst mal den Höchstbeitrag an die Krankenkasse, wenn du noch in der GKV bist." Somit trifft Habecks Vorschlag genau die falschen, -2-
19Sonnenwende13. Januar 2025
(3) des Falles u.U. gar nicht mehr selber getragen werden können, inflationsbereinigt müsste dieses Grenzeinkommen also sehr, sehr viel höher sein.
18Sonnenwende13. Januar 2025
(2) wurde nie angepasst oder gar neu gedacht. Auch das Grenzeinkommen, um sich privat versichern zu können, ist völlig veraltet. Der ursprüngliche Gedanke war, dass ab einem bestimmten Einkommen keine Krankenversicherung in der GKV mehr nötig ist, weil diese Leute ihre Krankenkosten dann selber tragen könnten. So entstand die PKV, denn es gibt in Deutschland ja für alles eine Versicherung. Heute ist es so, dass von den Einkommen, ab dem man in die PKV wechseln kann, Krankenkosten ja im Falle (3)
17Sonnenwende13. Januar 2025
@8 ,14 ,15 Ursprünglich sah man das ja so, dass beim Otto Normalverbraucher diese Kapitalanlagen ja aus gespartem Geld stammen, dass selbst erwirtschaftet worden war, auf das also schon mal Sozialversicherungsbeiträge angefallen waren. Mittlerweile muss man das bei der aktuellen Schieflage bei der Verteilung von Vermögen in Deutschland aber sicher neu überdenken. Das ist bei uns übrigens bei vielen Sachen so: viele dieser Regeln stammen noch aus den späten 50er/Anfang der 60er Jahre und es (2)
16Sonnenwende13. Januar 2025
@11 Nein, derzeit musst du als Angestellter Kapitalerträge der Krankenkasse nicht melden, damit sind sie nicht sozialversicherungspflichtig. Als Selbstständiger zahlst du sowieso erst mal den Höchstbeitrag an die Krankenkasse, wenn du noch in der GKV bist. Liegst du dann unter dem dafür erforderlichen Einkommen, kannst du mit deinem Steuerbescheid Krankenkassenbeiträge zurückfordern. Aber generell fallen auf Kapitalerträge erst mal keine Sozialversicherungen an.
15commerz13. Januar 2025
@13 Gedankenspiele gibt es hoffentlich ganz viele und ich hoffe dass am Ende eine Lösung steht, die nicht durch bürokratische Hürden Gelder verschlingt. Grundsätzlich fände ich es jedoch gerecht, auch Kapitalerträge in die Sozialversicherung einzubinden, in der Erfassung solcher müsste man sich auch einig werden. erstaunlicherweise sind viele auf dem Papoer bettelarm
14Pontius13. Januar 2025
Wieder einmal das fehlende Verständnis bzw die falsche Faktenlage, aber Habeck!!!
13Sonnenwende13. Januar 2025
(2) gleich das Geld für Sozialversicherungsbeiträge eingezogen wird. Oder auch eine direkte Übermittlung an die Krankenkasse seitens des Finanzamtes erfolgt, umgekehrt ist das ja schon längst der Fall. Wobei zweiteres wahrscheinlich das Umständlichere wäre, weil es die Arbeit bei dem Krankenkassen lässt. Werden Sozialversicherungsbeiträge gleich eingezogen, ist der Versicherungspflichtige in der Pflicht, wenn er Anrechte darauf hat, davon was wieder zu bekommen (zum Beispiel bei Verlusten).
12Sonnenwende13. Januar 2025
@11 in der Steuerbescheinigung muss/kannst du es angeben. Allerdings geben das nur Leute an, die von den 25 % Steuern dann was wieder bekommen würden. Wenn man zwanghaft ist, kann man das natürlich trotzdem angeben. Aber selbst dann: die Krankenkassen verlangen ja von Angestellten keinen Steuerbescheid. Also werden auf Kapitalerträge dann auch keine Sozialversicherungsbeiträge berechnet. Das will Habeck ändern, vermutlich in dem zusammen mit der Kapitalertragssteuer dann gleich das Geld für (2)
11tchipmunk12. Januar 2025
@6 Das verstehe ich nicht. Wenn Du Geld arbeiten lässt, musst Du genauso Beiträge zahlen. Und die sind sogar ziemlich hoch. Die Erträge, die Du aus Kapital erwirtschaftest, musst Du doch genauso angeben. Die Summe steht dann halt erst am Jahresende fest. Außer du bist in der PKV, dann gehts halt nach Eintrittsalter und Vorerkrankungen, wird aber auch mit jedem Jahr teurer und im Alter richtig teuer bis unbezahlbar.
10tchipmunk12. Januar 2025
@5 Hab ich doch bereits geschrieben. Alle Arten von Einkünften die du erzielst, z.B. aus Kapitalerträgen, oder aus selbstständiger Arbeit oder auch aus nichtselbständiger Arbeit (=Lohn) werden zusammengerechnet und ergeben Dein Einkommen. Davon zahlst Du dann Sozialversicherungsbeiträge. Der einzige Unterschied ist, dass beim Lohn die Beiträge gleich vom Arbeitgeber abgezogen werden. Und dass Selbständige sich ggf. privat versichern können, aber das sind auch Sozialversicherungsbeiträge.
9Sonnenwende12. Januar 2025
@8 Seh ich auch so.
8Polarlichter12. Januar 2025
@7 Wobei ich dies eher nicht drastisch sehe, sondern schlicht rational nicht nachvollziehbar. Es verstößt im Grunde auch gegen das Gebot der Gleichheit aller. Ich müsste übrigens selbst mehr Abgaben leisten, fände es aber hier absolut fair und gerecht, sofern man dies gleichsetzt.
7Sonnenwende12. Januar 2025
@6 So ähnlich formuliert das ja auch Robert Habeck. Er hat's nicht ganz so drastisch ausgeführt wie du, aber es kommt auf das gleiche raus. Stimmt ja auch.
6Polarlichter12. Januar 2025
@5 Das ist so richtig. Da muss man sich schon die Frage der Fairness stellen. Wenn ich Geld arbeiten lasse, entfallen die Beiträge bis dato. Wenn ich hart knüppeln gehe auf dem Bau, in der Klinik oder sonst wo, dann muss ich alles Mögliche an Abgaben erdulden.
5Sonnenwende12. Januar 2025
@4 wenn du mir jetzt noch erklärst, was die Kapitalertragssteuer mit den Sozialversicherungsbeiträgen zu tun hat… Ach nein, mach's lieber nicht ich kann's dir sagen: gar nichts. Es geht hier nicht um die Kapitalertragssteuern, sondern um Krankenkasse und Rentenversicherung. Hierfür wird auf Kapitalerträge bisher nichts erhoben.
4tchipmunk12. Januar 2025
@2 Kapitaleinnahmen sind doch bereits bei den Sozialversicherungsbeiträgen einbezogen. Diese zählen zu den insgesamt zu versteuernden Einkünften, deren Summe die Berechnungsgrundlage für die Versicherungsbeiträge sind. Das, was man bemängeln könnte, ist, dass die Abgeltungssteuer bei 25% gedeckelt ist, was dazu führt, dass Personen mit einem höheren Einkommenssteuersatz immer nur maximal 25% Steuern auf Kapitaleinkünfte zahlen müssen.
3FrankOPunkt12. Januar 2025
@1 Wovon redest Du?
2commerz12. Januar 2025
Mir gefällt die Argumentation, im Besonderem das Kapital bei Sozialversicherungen mit einzubeziehen.
1tchipmunk12. Januar 2025
Schwimmen dem Robert Habeck seine Felle davon?