Berlin (dts) - Der Mitbegründer der Linkspartei, Gregor Gysi, sieht seine Partei in einer existenzbedrohenden Krise und will Sahra Wagenknecht in der Partei halten. "Die jeweiligen Lager sind schon zum Teil recht unversöhnlich", sagte er den Partnerzeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft […] mehr

Kommentare

4Redigel21. März 2023
@1 : Und weiter: Ferner glaubt Gysi tatsächlich an das Gegenteil, was Putin und Co ständig äußern und unlängst in russische Gesetze gegossen haben. Die Gebiete der Ukraine sind in deren Welt russisch. Es ist schade, wie sehr die Linke außenpolitisch unwählbar ist und das dürfte nicht mal mit einem Weggang von Wagenknecht enden. Diese ist nur die Extremform vom Motto: "Wir tauschen das Schicksal einer ganzen Nation gegen "Ich hab dann meine Ruhe".
3Redigel21. März 2023
@1 : Das Problem ist auch, dass er damit im Endeffekt einen Verstoß gegen die UN Charta fordert, der die souveräne und territoriale Integrität eines Landes garantiert. D.h. Russland muss sich auch aus den annektierten Gebieten zurückziehen, die sogar Teil des chinesischen Friedensplans ist. Wenn gewisse Leute auf die Kriege der USA verweisen, so muss man immer anmerken, dass diese keine Landesgrenzen verschoben und US-Gebiet hergestellt haben. Das ist der Grundpfeiler der UN nach H1tler.
2wimola21. März 2023
@1 ) Ja, so habe ich Gysi bisher auch beurteilt. Allerdings sind sein Verständnis und seine Äußerungen zu beiden Punkten diesmal einfach falsch. Ich erinnere da nur an die Debatte mit Trittin im Bundestag. Wagenknecht halten zu wollen ist doch eher genauso Wahnsinn.
1knueppel21. März 2023
Gysi habe ich immer geschätzt und ich gehe meistens mit seiner Meinung d'accord. Dennoch halte ich es leider für ziemlich utopisch, dass Putin auf ein solches "Angebot" eingehen und das "als Teilerfolg verbuchen" würde.