Berlin (dts) - Gregor Gysi (Linke) befürwortet eine saisonale Bindung für Obst und Gemüse. Man solle als Kunde nicht aus dem Blick verlieren, "was saisonal überhaupt erzeugt werden kann", sagte Gysi der "Berliner Zeitung". Zum Beispiel würden Kirschen und Erdbeeren nur in "ihrer Zeit" schmecken. […] mehr

Kommentare

24Mehlwurmle06. Februar 2020
Und wer denkt an die armen Bauern in den fernen Ländern, die dann ihr Obst und Gemüse zu noch niedrigeren Preisen verschachern müssen?
23Wawa66604. Februar 2020
@21 Was Sie tun können (was jeder in seinem Umfeld tun kann): Ihre Familienmitglieder zum Nachdenken bringen. Immer wieder auf Widersprüche ansprechen. Hilft nicht bei jedem, aber manchmal vielleicht schon. Aber das wissen Sie sicher auch selber.
22Wawa66604. Februar 2020
@21 Von Ihrer Familie können Sie nicht auf alle schließen. Sicher gibt es leider viele Mitläufer (wie es bei Trends immer ist, und FFF ist zum Trend geworden), die nicht konsequent nachdenken und handeln. Und schon immer, leider auch erwachsene, "Nach-Außen-hin-Ökos", denen es das Wichtigste ist, dass alle sehen, wie gut (oder: besser als "die Anderen") sie doch sind. Aber das sind zum Glück nicht alle, manche meinen es auch ernst.
21Pomponius04. Februar 2020
@20 : In meiner (Groß-)Familie gibt es über 60 Nachkommen, Häufung zwischen 13 und 19 Jahren. Da ist alles dabei: «Fr. f. Future», Veganer, Tierschützer. Pferdeliebhaber, Plastikverachter, fairer Handel etc. Laufen/Fahrradfahren will kaum einer. Mücken, Fliegen und Krabbeltiere sind nicht schützenswert. Plastikkleidung ist ok. Leitungswasser ist verpönt, müssen CO² belastete Getränke sein. Pferde sollen lieber zum Schlachter nach Italien (CO²/Quälerei egal). Mit eigenem Geld: Vorsätze Adé!
20Wawa66604. Februar 2020
@14 Wieviele "Umweltkids" kennen Sie persönlich? Und die bestehen alle tagein tagaus auf Bananen? @19 Wer heult hier? Es geht um allgemeine Machbarkeit. Wenn Sie in einer Großstadt einen Kleingarten wollen, stehen Sie teils ein Jahrzehnt und länger auf einer Warteliste. Und zB Berlin macht grad konsequent die Schrebergärten klein, um dort Wohnungen hinzubauen, also wird es noch schwieriger. Vom Finanziellen mal abgesehen. Wer kaum die Miete zahlen kann, kann nicht noch einen Garten anmieten.
19Psychoholiker04. Februar 2020
Man kann auch rumheulen, daß man keinen Garten hat, weil man in einer Mietwohnung ohne Garten zuhause ist. Und? Es lassen sich Schrebergärten anmieten oder pachten. Aber Gemüse und Obst selbst anbauen hat auch mit Arbeit zu tun. Und von jeder Pflanze lassen sich jährlich viele Ableger hochzüchten...
18Wawa66604. Februar 2020
@16 Ich verteile keine Minusse, aber wie wäre es, wenn Sie mal auf meine Fragen eingingen? Wenn man selbst paar Bananen im Jahr essen möchte, kann man sich so eine winterharte Pflanze natürlich in den Garten stellen - wobei viele Leute schlicht gar keinen Garten haben. Gerade in Städten nicht. Da fällt der Eigenanbau aus. Und diese Pflanzen sind schlicht zu teuer, um damit ganz Europa quasi mit auf eigenen europäischen Plantagen angebauten Bananen zu versorgen und damit Importe zu vermeiden.
17Psychoholiker04. Februar 2020
Ihr scheint leider keine Ahnung von Selbstversorgung und Nutzung des eigenen Gartens zu haben. Dann geht weiter zum Supermarkt und werdet glücklich. Minusklicker gerne willkommen, aber ich verstehe nicht, warum ihr Internet habt, aber euch nicht selber mal schlauer macht und Berichte liest!
16Psychoholiker04. Februar 2020
Danke für den nächsten Minusklicker, aber ich möchte euch doch nur Tips geben. Wenn jemand einen Apfelkern in den Boden drückt und denkt, daß in ein paar Jahren an dem Baum Äpfel wachsen, der irrt. Viele Pflanzen müssen erst veredelt werden bevor sie Früchte tragen können. Dafür nimmt man einen Ast eines Baumes, der schon einmal Früchte getragen hat. Aber ihr habt doch Internetzugang und googelt doch einfach nach dem Veredeln.
15Wawa66604. Februar 2020
@13 Ah, Sie meinen also wirklich diese Hobbypflanzen. Bananenstaude 8 Euro pro Stück - wissen Sie, wieviel der Plantagenbesitzer in Equador, Kolumbien oder Costa Rica für eine Pflanze bezahlt? Können sich ja mal ausrechnen, wie teuer eine in Europa angebaute Banane im Laden sein wird, wenn jede Pflanze fast nen Zehner kostet (auch, wenn es für die Abnahme von 100 Stück und mehr evtl Rabatt gibt). Das will keiner bezahlen - Südamerika/Mittelamerika bleibt da außer Konkurrenz.
14Pomponius04. Februar 2020
Verlangt mal von den Umweltkids nur noch heimisches Obst und Gemüse zu konsumieren (wegen der CO²-Bilanz), die zeigen euch den Stinkefinger!
13Psychoholiker04. Februar 2020
Für den ahnungslosen Minusklicker: <link> oder <link>
12Wawa66604. Februar 2020
@11 Ich weiß, dass es spezielle Ananas- und Kiwi-Züchtungen gibt, die Hobbygärtner sich amüsiert in den Garten pflanzen können. Allerdings sind die verhältnismäßig teuer und daher für den Großanbau nicht unbedingt geeignet. Auch produzieren sie nicht unbedingt so viele Früchte, wie geläufige Sorten. Und der Geschmack bei wenig Sonne und Wärme? Wer weiß. Oder gibt es mittlerweile neue Züchtungen, bei denen diese Probleme behoben sind? Und die günstig genug für die Großproduktion sind?
11Psychoholiker04. Februar 2020
Also, ich finde ihr habt keine Ahnung von Botanik. Es gibt inzwischen Pflanzen, die auch in Deutschland Bananen, Kokosnüsse, Ananas und vieles Exotisches mehr im eigenen Garten zum Ernten geben. Frostsicher bis -20 Grad.
10Wawa66604. Februar 2020
@6 Auf das Herkunftsland geachtet? Kamen vielleicht aus Ägypten oder Marokko, da wachsen sie ganzjährig. Und von dort wird viel hierher importiert. Da kann man fragen: Muss das sein, die solche Strecken zu fliegen? Die Bedenken verstehe ich. Aber was bei Obst, das hier generell nicht wächst? Die Frage bleibt - auch, wenn jemand mir vorhin schon wieder ein Minus dafür reindrücken müsste. Ne Antwort hätte ich ja spannender gefunden.
9A-Klasse04. Februar 2020
Da bin ich ja auch mal gespannt, wann bei ihm Avocados, Kiwis und Bananen Saison haben. Wahrscheinlich so wie früher mal in der DDR...
8bs-alf04. Februar 2020
Dann gibt es ja bei Herrn Gysi wieder keine Bananen. 8)
7k40830004. Februar 2020
@6 ja oder Spargel im Januar - muss nicht sein
6katrin2304. Februar 2020
aber im Januar, halbrote, Erdbeeren.Hab ich gesehen, find ich komisch
5Wawa66604. Februar 2020
Zu der Sache mit der "Saisonbindung", die Gysi vorschlägt: Er erwähnt ja nur heimisches Obst, das hauptsächlich im Sommer wächst (wobei ich vermute, es ginge im Gewächshaus ggf auch ganzjährig - hier vor Ort, ohne Importe von sonstwo? Wie ökologisch das ist, ist eine andere Frage). Was wäre dann eigentlich mit tropischem Obst? Das wird immer importiert, schließlich gedeiht es hier nicht.
4k40830004. Februar 2020
Kiwi oder auch Avocado sind ja verderbliche Ware - und manchmal sind die Bestände so groß in den Lagern, dass im Handel die Ware rausgehauen werden muss
3Wawa66604. Februar 2020
@1 Ich gehe davon aus, dass schon noch was beim Erzeuger ankommt (ein Verlustgeschäft macht der sicher nicht) - nur halt nicht sonderlich viel. Die größte Gewinnspanne hat ohnehin immer der Einzelhändler. Ich finde, da kann man ansetzen: Mehr für den Erzeuger, weniger für den Händler. Oder generell paar Cent drauf pro Stück, für den Erzeuger - einige Cents mehr pro Kiwi tun hier keinem weh, aber auf die Masse hin hilft es dem Bauern/Plantagenbesitzer.
2Chris198604. Februar 2020
@1 Wenn er keine Gewinne damit macht, dann geht er pleite und wenn dann weniger Kiwis im Großhandel sind, dann steigen auch die Preise. Das ist ja das tolle an der Marktwirtschaft (wenn man sie machen lässt), dass langfristig sich die Preise so einpendeln, dass alle in der Kette überleben können.
1Spock-Online04. Februar 2020
Ich habe letzte Woche Kiwis für 11 Cent das Stück gesehen. Das kann nicht mit rechten Dingen zugehen. Kann mir keiner Erzählen, dass der Erzeuger da noch Gewinn macht.