Berlin (dpa) - Der Hauptgutachter im NPD-Verbotsverfahren, Dierk Borstel, sieht die Gefahr einer Radikalisierung eines Teils der Parteimitglieder, falls die Partei verboten wird. «Rechtsextremisten werden durch ein Verbot nicht zu Demokraten, sondern sie lassen sich was Neues einfallen», sagte der […] mehr

Kommentare

2Kargam01. März 2016
Ich denke das Hauptproblem wird sein, das man eine Fokussierung der Wähler erreicht. Aktuell verteilen sich die Stimmen aus dem rechten Spektrum auf AfD und NPD (als die populärsten Vertreter aus der Ecke). Was dazu führt das dadurch einige Stimmen aus dem Bereich "verpuffen". Wenn jetzt aber die NPD wegfällt, kann das Ergebnis sein, das sich die Wähler auf die AfD konzentrieren, und die dann eher den Einzug in Land- und Kreistage schaffen, als wenn sie mit der NPD konkurrieren müssen.
1k1759501. März 2016
Bei einigen könnte das auch jetzt schon der Fall sein. Neugründungen oder ausweichen in andere Parteien, z.B. die AfD, sind allerdings zu erwarten.