Der Bericht, den ich über diesen Vorfall gelesen haben, spricht auch von falschen Kontaktdaten und bewusstem Verletzen von Quarantäneauflagen. Das wäre dann wohl schon strafrechtlich relevant und man könnte dann auch nicht mehr unterstellen, dass die Leute ganz naiv gedacht haben, dass schon nichts passiert, weil man sich ja kennt .. und das Infektionsrisiko bei Bekannten wird tendenziell unterschätzt und bei Fremden überschätzt.
Nicht die Schulen, nicht die Gaststätten nicht die Friseure oder anderes, nein, die privaten
unvernünftigen Veranstaltungen treiben die Infektionen hoch. Und das ist ja nur die Spitze des Eisberges. Davon gibt es täglich Tausende und wenn die nicht mal richtig zur Kasse gebeten werden dann ändert sich nichts.
Menschen denen das kurzfristige Vergügen wichtiger ist als der Schutz Unbeteiligter, wird es immer wieder geben. Auch der Umstand zu lügen, indem man falsche Kontaktdaten angibt, und damit Infektionsketten nicht nachverfolgen kann, scheint für manch einen ein harmloser Spaß zu sein. Beispiele haben mir z.B Wirte oder Friseure schwarz auf weiß zeigen können. Ich habe dafür nicht das geringste Verständnis wenn manch einer meint, ln krimineller Manier mit dem Leben von Menschen spielen zu können.
@7
) Das sehe ich auch so. Ich denke nicht, dass dies "denunzieren" im eigentlichen Sinn wäre. Die Möglichkeit, dass allein eine Erkrankung (auch im leichten Verlauf) verhindert werden könnte, halte ich für völlig ausreichend, hier einzuschreiten.
Ich bin ja nicht dafür jemanden zu denunzieren,aber in manchen Situationen sollte man solchen unverantwortlichen Zeigenossen drohen,die Namen zu veröffentlichen.Das könnte eine Warnung sein für die,die meinen ihre angeblichen "Rechte"austesten zu müssen und alle Regeln zu missachten.Das ist eine Sauerei seinen Mitmenschen gegenüber.Leider wird das mit den Strafen auch nicht immer so durchgesetzt wie angekündigt.
@3
Vielleicht sollten man diese Leute eingeschlossen in einem Bunker darüber nachdenken lassen. Das ist doch echt nicht wahr. Hoffentlich erwarten die zumindest saftige Strafen!
@2
) Das ist wirklich unfassbar. Im vorigen Jahr habe ich das ja von einem Freund auch schon einmal gehört, als sich einer seiner Mitarbeiter infizierte, sich krank meldete und sagte: "Ich bin dann erst noch einmal einkaufen gegangen ...". Man kann das doch überhaupt nicht verstehen/erfassen, oder?
Der Link zum SWR-Bericht ist interessant. Demnach "seien offenkundig auch bewusst falsche und unvollständige Angaben bei der Kontaktnachverfolgung gemacht worden". Laut Bürgermeister sollen positiv getestete Personen "ihre Quarantäne gebrochen und dann auf der Arbeit weitere Menschen angesteckt haben". Da fällt einem nichts mehr ein...