Berlin - Grünen-Parteichefin Franziska Brantner sieht die Mütterrente nicht als Weg zu mehr Gerechtigkeit für Frauen. "Im Durchschnitt bringt das jeder Frau 20 Euro im Monat", sagte Brantner den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Ihr fehlt der Fokus der Koalition auf die Bekämpfung von Altersarmut ...

Kommentare

(14) Pontius · 14. Juli 2025
@13 Ostfrauen sind meist besser dran, denn sie hatten die Möglichkeit bzw. den Drang wieder eher arbeiten zu gehen und haben daher höhere Anwartschaften erlangt. Die Betreuungsmöglichkeiten waren viel besser als im Westen, weswegen sie von den aktuellen Regelungen eher weniger profitieren - jedoch zuvor schon im Schnitt höhere Renten als westdeutsche Rentnerinnen bezogen.
(13) arthus · 14. Juli 2025
Danke, Pontius für die Klarstellungen. Wobei es ist schon traurig, wenn ich die wenigen Rentenpunkte sehe, welche die Oma für die Arbeit bekommen hat (DDR-Verdienst) und dazu noch die drei Jungs mit meinem Opa durch die ersten drei Jahre (und dann noch weiter) gebracht hat ... aber dies ist ein anderes Thema.
(12) Pontius · 14. Juli 2025
Über 200 Euro erhöhen würde.
(11) Pontius · 14. Juli 2025
@10 pro Jahr Erziehungszeit gibt es einen Punkt. Aktuell gibt es für Kinder vor 1992 geboren maximal 2.5 Punkte - wer also 3 Jahre genutzt hat, der bekommt jetzt den halben Punkt mehr, wer beispielsweise nur 2 Jahre nicht arbeiten war, der bekommt jetzt wie auch in Zukunft nur 2 Punkte. Bei deiner Oma hätte sich also nichts geändert - darauf war der Satz bezogen. Und aktuell würde eine Rentnerin mit den drei Kindern und diesen Erziehungszeiten 5 Punkte bekommen, was die Rente um etwas
(10) arthus · 14. Juli 2025
@Pontius - danke für Deine tollen Erklärungen! Vielleicht kannst Du mir Deine Aussage: "Und wer keine 3 Jahre Erziehungszeit genommen hat, der profitiert ebenfalls nicht davon." am besten am Beispiel meiner Oma erklären: Ihre Kinder sind mit 1x mit 2 und 2x mit 1,5 Jahren in die Krippe gegangen, weil Oma auf Arbeit gebraucht wurde ... Wieviel Rentenpunkte hätte sie den für ihre 3 Kinder bekommen?
(9) CharlyZM · 12. Juli 2025
@5 Danke, Super schön erklärt, nur meine Mutter ist zu früh verstorben ( 2007 ) und hat nix mehr an Rente von ihren 9 Kinder gehabt. Ich denke mir, so wie viele andere auch. Es wäre natürlich toll, wenn etwas für die jetzige Generation getan wird, wobei ich nicht an mich denke.......
(8) Pontius · 12. Juli 2025
@7 Widerspricht vermutlich niemand. Nur wer unterhalb der Grenze liegt oder andere staatliche Unterstützung (Grundrente, Hinterbliebenenrente oder Grundsicherung im Alter) bekommt, der hat davon meist gar nichts. Und wer keine 3 Jahre Erziehungszeit genommen hat, der profitiert ebenfalls nicht davon.
(7) truck676 · 12. Juli 2025
Mal ganz abgesehen davon, ob die 20 Euro jetzt richtig berechnet sind - für eine Mutter, die als Rentnerin jetzt an der Armutsgrenze lebt, sind 20 Euro monatlich verdammt nützlich! Ansonsten stimme ich Frau Brantner durchaus zu: Eine Lösung des Problems ist das nicht.
(6) Pontius · 12. Juli 2025
weiteren Punkt. Also insgesamt 3 bzw. 6 Punkte, die dann damals je nach Entgeltwerten 50 bis 150€ zusätzliche Rente entsprachen.
(5) Pontius · 12. Juli 2025
@3 Der halbe Rentenpunkt, der jetzt noch aufgestockt wird, der ist 20.395€ wert - du rechnest mit der vollständigen Rente und das auch noch für mehrere Kinder! Aktuell bekommen Erziehende von vor 1992 geborene Kinder 2.5 Rentenpunkte pro Kind, für Kinder danach 3 Rentenpunkte - und das soll dann für alle auf 3 Rentenpunkte angepasst werden. Dazu hat deine Oma auch schon einen Rentenpunkt pro Kind als Erziehungszeit angerechnet bekommen bzw. ab 2014 mit dem ersten Mütterrente-Paket einen
(4) tastenkoenig · 12. Juli 2025
Die Zahl kursiert schon länger und wird aus dem Regierungslager bisher nicht dementiert.
(3) arthus · 12. Juli 2025
"Im Durchschnitt bringt das jeder Frau 20 Euro im Monat" ??? - wie hat die Grünen-Parteichefin das berechnet? Mit "Ausgangswerten" die mit der Realität wenig zu tun haben? Meine Oma (gest. 2017) hatte drei Kinder. Das wären nach meiner Rechnung über 300 Euro im Monat mehr ... Umso trauriger, das die Mütterrente für vor 1992 geborene Kinder (den für danach geborene gibt es diese bereits) erst jetzt eingeführt werden soll. Für viele Mütter aus der 2. Hälfte des 20. Jh. leider zu spät ...
(2) tastenkoenig · 12. Juli 2025
"Grünen-Chefin sieht Mütterrente nicht als Lösung für Altersarmut" • Zumal den wirklich Bedürftigen, also den Beziehern der Grundrente, das Geld gleich wieder abgezogen wird. Man kann die Mütterrente halbwegs mit Gerechtigkeit verargumentieren, aber sicher nicht als Mittel gegen Altersarmut.
(1) Polarlichter · 12. Juli 2025
Zumal die Mütterrente aus dem Rentenpott finanziert wird und nicht über die Steuern. Und somit wieder einmal mehr allen "gesetzlichen Rentnern" zulasten fällt. Dieses politische Instrument hätte man vom Staate her finanzieren müssen, wenn man schon es so versucht zu regeln.
 
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