Berlin (dts) - Grünen-Chef Omid Nouripour hat eine akribische Prüfung der 100-Milliarden-Euro-Ausgaben für die Bundeswehr angekündigt. "Wir warten jetzt auf die Liste von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht mit den konkreten Bedarfen", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" dazu. "Es wird […] mehr

Kommentare

10BOOTBOSS12. März 2022
@9 Was würdest Du unter gleichmässig verstehen? Du vermittelst den Eindruck, dass einige bei uns geben und einige nehmen, und das stimmt nicht. Es gibt auch Leute, die überdurchschnittlich profitieren. z.b. Universitäten, die ja nicht jeder nutzt, oder Autobahnen, die Leute ohne Auto nie nutzen aber mitbezahlen und so könnte man jede einzelne Position durchgehen. Ebenso bringt das mti den direkten oder indirekten Steuern nicht weiter, es ist ein Ganzes
9AS112. März 2022
@8 Hat überhaupt nichts mit dem Ursprungsthema zu tun, deswegen auch meine letzte Anmerkung: alles, was Du unter @8 vorbringst, ist falsch. Sozialausgaben sind eine Verpflichtung, die sich aus dem Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes ergibt, keine Wohltat von Reichen für Arme. Und das Steueraufkommen wird eben nicht von allen Bürgern gleichmässig getragen, auch nicht entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit. Es gibt in diesem Land ganz schön viele, die gar keine direkten Steuern zahlen.
8BOOTBOSS12. März 2022
@6 Völlig egal wo irgendwas von 700 Milliarden steht. Das Steueraufkommen wird von allen Bürgern bezahlt, nur von manchen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zuviel und von anderen zu wenig. Wie auch immer die einkommens/vermögensmässig oberen 10 % dazu gekommen sind, sie sind es nicht allein sondern mithilfe aller, die den Staat mit seiner gesamten Infrastruktur finanzieren. Du betrachtest das Soziale als Wohltat der Reichsten gegenüber dem Rest und das ist halt einfach falsch
7Stoer12. März 2022
@4 : Wir erleben doch gerade live und in Farbe,welche Irren es auf der Welt gibt.Und dann willst du dich ohne Waffen präsentieren? Die Waffen für Deutschland sind auf die Verteidigung ausgelegt,nicht um sich auf Angriffsschiene zu begeben.Lieber haben und nicht brauchen,als brauchen und nicht haben.
6AS112. März 2022
@4 Nur zur Klarstellung: die 700 Mrd Euro beziehen sich ausschießlich auf Umverteilung und stammen nicht von mir <link>
5Kupke12. März 2022
sehe ich etwas anders als @2 . Das funktioniert nur wenn keiner welche hat. Nicht auszudenken was passiert wäre wenn die russische Armee in eine unbewaffnete Ukraine eingefallen wäre. Krieg ist und bleibt Scheiße, aber es muss möglich sein sich gegen Aggressoren erfolgreich zur Wehr zu setzten und das ist ohne Waffen eben nicht möglich. - Das hier in Deutschland nicht jeder bewaffent rumlaufen kann wie in den USA ist schon richtig.
4BOOTBOSS12. März 2022
@3 Eigentlich in allen ausser dem Militärhaushalt, ausserdem Ist das keine Umverteilung, wie Du sie verstehst, da von allen Steuerzahlern aufgebracht und die Einkommenssteuer nicht der grösste Posten, wie immer wieder gern behauptet. Wenn einige die falsche Richtung einschlagen, müssen wir nicht hinterherlaufen. Wir schaffen weltweite Handelsbeziehungen sind aber was den Frieden angeht in der Steinzeit bei Konfliktlösung durch Keule stehengeblieben
3AS112. März 2022
@2 In welchen Haushalten denn? Wollen wir denn noch mehr als 700 Mrd pro Jahr in die Umverteilung stecken? Außerdem ist der Vergleich tatsächlich hinkend, was die "staatliche Bewaffnung" anbelangt. Und weltweite Abrüstung ist seit Jahren ein Ziel, bis ca. 2006 war man da auch auf einem sehr guten Weg. Dann allerdings meinten ja einige Staaten, die gegenteilige Richtung einschlagen zu müssen.
2BOOTBOSS12. März 2022
Die 100 Milliarden sind in anderen Haushalten besser aufgeboben als zum Aufrüsten. Überhaupt muss langfristig mal wieder WELTWEITE Abrüstung statt Aufrüstung das Ziel sein. Nur Waffen, die es nicht gibt, können keinen Schaden anrichten. Wer glaubt, mehr waffen sorgen für merh Sicherheit, soll sich die Statistik der Erschossenen in den USA anschauen, auch wenn das mit staatlicher Bewaffnung nicht ganz vergleichbar ist
1AS112. März 2022
Nouripour ist ausgewiesener Verteidigungsexperte und sollte es besser wissen. Eigentlich ist die Liste längst fertig, denn die geplanten 100 Milliarden bedeuten ja keine Aufrüstung, sondern das Schließen von bereits seit 2014 identifizierten Fähigkeitslücken auf materieller Seite. Aber bitte - muss er wohl öffentlich so kund tun, obwohl sich mein Verständnis in Grenzen hält.