Berlin - Die Basis der Grünen hat sich vor dem Bundesparteitag Ende November in einem Onlinevotum gegen die Behandlung eines Antrags zur Einführung einer gesellschaftlichen Dienstpflicht ausgesprochen. Der Antrag des bayerischen Grünen-Bundestagsabgeordneten Niklas Wagener sah die Einführung einer ...

Kommentare

(13) Pontius · 12. November um 05:51
noch gar nicht gesehen haben und dementsprechend sind sie auch eher ungeeignet im Falle.
(12) Pontius · 12. November um 05:50
@11 aber in der Reserve waren doch auch nur ein kleiner Teil der ehemals Wehrdienstleistenden. Das ist für mich kein starkes Argument, denn Wehrdienstleistende gab es ja auch nach Aussetzung der Wehrpflicht und damit auch Reservisten. Aus eigener Erfahrung und das meines Umfelds kann ich sagen: In 9 bis 12 Monaten lässt sich nur Kanonenfutter trainieren und nach 10 Jahren hat sich auch die Bundeswehrtechnik deutlich verändert. Drohnen bspw. werden selbst die aktuellen Wehrdienstleistenden
(11) Chris1986 · 11. November um 19:11
@4 Unabhängig davon, wie die Wehrpflicht kurz vor ihrer Aussetzung in der Truppe gelebt wurde, hat im Nachgang die Reserve aus GWDLern bzw. FWDLern rekrutiert. Diese Basis fehlt der Reserve jetzt schon länger und in Zukunft wird das nicht besser. Der Einstieg als Ungedienter in die Reserve ist zusätzlich auch deutlich schwieriger als als Ehemaliger. Ansonsten lassen sich in 9 bzw. 12 Monaten schon einige Grundlagen vermitteln und festigen, die in einem V-Fall erst mühsam erarbeitet werden müssen
(10) Pontius · 11. November um 05:48
Kalter Krieg wie einer DDR und Tschechien vor der Türe??? Wir sprachen hier schon über Deutschland und nicht Mittel/Südamerika oder die Weltmeere. Und dann gleich wieder als Haltung vom Rand framen... - war das der Sarrazin?
(9) Polarlichter · 11. November um 05:46
@7 Wir sind schon längst wieder in einem Zustand des Kalten Krieges. Siehe Ukraine, siehe den Norden Südamerikas, Weltmeere, etc.. Nur dass China im Hintergrund ebenso mitschwingt, was es nicht schöner sondern noch gefährlicher macht. Deine Haltung ist ja im Grunde die Argumentationsstruktur, die an beiden politischen Rändern massiv propagiert wird. Putin wird es im Falle des Falls freuen, er will mit seiner Einschüchterungspolitik eben diese Haltung erreichen.
(8) Pontius · 11. November um 05:41
bei Null an, da sind wir vom Vorwissen nur einen marginalen Effekt. Natürlich ist das auch abhängig von der Dienstdauer: 3 Jahre bringt mehr Grundlagen als 12 Monate (wie aktuell bzw. noch weniger zuletzt beim verpflichtenden Wehrdienst) - schon weil man mehr davon neben der eigentlichen Arbeitsleistung vermitteln kann. PS: ich warte noch aufs Sarrazinzitat
(7) Pontius · 11. November um 05:36
@5 Was würde das bringen, wenn es eine solche Studie gäbe? Deutschland steht nicht davor von einem Nachbarn überfallen zu werden. Wir sind nicht mehr im Kalten Krieg mit dem Gegner direkt vor der Türe - und das ist auch nicht der Verteidigungsfall, für den man plant. Weswegen ehemalige Dienstler im Gesundheitssystem deutlich über denen anderer und auch der ehemaligen wehrpflichtigen Menschen im "Nutzen" der Verteidigungsfähigkeit stehen. Und allein beim Erste-Hilfe-Kurs fängt man immer wieder
(6) Polarlichter · 11. November um 05:21
Diese Frage meine ich ernst, das würde mich wirklich mal interessieren, ob dies in Studien oder Ähnlichem wirklich so bewiesen wurde. Konnte dazu nichts finden.
(5) Polarlichter · 11. November um 05:20
@2 Hast du dazu eine Studie, dass Bürger, die plötzlich einem Krieg in ihrem Land ausgesetzt sind, ebenso gut ein Land verteidigen können (ohne Kenntnis über Brauch von Waffen, Schutzausrüstung, Taktiken, ebenso im Gesundheitsbereich bei der Versorgung ohne ABC-Wissen, was man auch im FSJ lernt) als Bürger, die in einem der beiden Bereiche ein Jahr dienten? Zudem auch die Abläufe als Gemeinschaft und Strukturen kennen. Ist da wirklich nur ein marginaler, also kein relevanter Unterschied?
(4) Pontius · 11. November um 05:09
@3 Dienstpflicht =/= Wehrpflicht. Ich weiß ja nicht welchen Wehrdienst du hattest, aber zuletzt wurde da keine Kampfkraft aufgebaut. Das geschah erst bei der Zeitverpflichtung.
(3) Chris1986 · 10. November um 22:42
@2 Der Ukrainekrieg hat gezeigt bzw. zeigt gerade, dass ein schnelles Aufwachsen des Militärs im V-Fall durch ständig in Übung stehende Reserve erfolgen muss (haben wir auch nicht) und mittelfristig, für den Ersatz, auf eine breite Basis von wehrfähigen Personen zurückgegriffen werden muss, deren Kampfkraft nach mehrwöchigem Training entscheidend höher ist, wenn man mal 9-12 Monate Wehrdienst im Leben geleistet hatte. Davon abgesehen baut man die notwewendig Reserve nicht nur aus Zeitsoldaten au
(2) Pontius · 10. November um 07:53
@1 eine Dienstpflicht verbessert die Verteidigungsfähigkeit nur marginal im Falle des Angriffs.
(1) nonam · 10. November um 07:28
zum glück leben wir (noch) in zeiten, in denen man über die verteidigungsfähigkeit des landes diskutieren kann;
 
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