Weimar (dpa) - Die Grünen wehren sich gegen Kritik und wollen ihre Koalitionspartner SPD und FDP beim Klimaschutz stärker in die Pflicht nehmen. Es könne nicht sein, «dass in einer Fortschrittskoalition nur ein Koalitionspartner für den Fortschritt verantwortlich ist und die anderen für die […] mehr

Kommentare

31Pontius22. März 2023
@29 In einem Haus mit 100 kWh pro Quadratmeter jährlichen Energiebedarfs kann man ohne energetische Sanierung eine Wärmepumpe einbauen, meist sogar ohne Austausch der Heizkörper. Und selbst mit der Erdgasheizung lassen sich meist mit reduzierten Vorlauftemperaturen, einfach Dämmung von Rohrleitungen etc. noch das eine oder andere günstige Einsparpotential erschließen.
30Webtris22. März 2023
@28 Da kann ich noch so viele Balken vor den Augen wegnehmen , es bleibt dabei "NICHT FINANZIERBAR" und nun ? Vor 20 Jahren hat sich auch noch niemand vorstellen können das die Inflation mal 2 stellig sein könnte , die Zeiten ändern sich und das nicht zum positivem wie es eigentlich sein müsste bei vernünftiger Politik. Technik geht vorwärts alles wird leichter und dennoch kann man sich immer weniger leisten weil es falsch verteilt ist und das liegt an der Politik !!
29Chris198622. März 2023
@25 Die energetische Sanierung rechnet sich aber einfach nicht. Wenn man z.B. 100kWh/p.a. m² benötigt, sind das bei einem 150qm EFH und den derzeitigen rund 0.1€ pro kWh Gas 1500€ im Jahr. Um da jetzt ein 40kWh/p.a. m² Haus draus zu machen, gehen problemlos 80.000€ für Dach, Fassade und Fenster drauf. Dann sind es noch 600€ im Jahr was 900€ im Jahr Ersparnis macht. Man braucht also nur 89 Jahre, damit sich das amortisiert. @26 Nein, es geht um günstigen Strom, egal woher
28thrasea22. März 2023
@27 Du betreibst hier Harakiri – zeigst, dass du weder das Problem, noch Argumente verstehst. Getreu dem Motto: Wie kann ich mich maximal blamieren? Der Austausch von >30 Jahre alten ist weder ein Problem, noch braucht es dafür eine Lösung – es ist schlicht seit über 20 Jahren Gesetz. Und nichts davon haben die Grünen alleine beschlossen. Stelle doch bitte endlich deine überaus einseitigen Beschuldigungen ein, nimm den Balken von den Augen.
27Webtris22. März 2023
@23 wieder Eigentor wenn die grünen das schon vor über 20 Jahre beschlossen haben hatten sie dann nicht genug Zeit ne Lösung zu finden ? haben sie eine ? NEIN ^^ Was sagt uns das? Die können nur "fordern" aber keine Probleme lösen ^^
26Pontius22. März 2023
Einsparpotentiale. Dazu wird der Ausbau von günstigen regenerativen Energieträgern von der Bundesregierung vorangetrieben, nur falls es dir noch nicht aufgefallen ist - aber mir ist klar, dass du auf den "billigen" Atomstrom hinaus willst und nicht den noch billigeren grünen Strom.
25Pontius22. März 2023
@4 Wenn ein Referentenentwurf durchgestochen wird, dann hat dies erstmal wenig mit dem endgültigen Gesetz zu tun. Dass die BILD dann BILD-Sachen tut, das ist nochmal eine ganz andere Sache. Ihnen ist scheinbar nicht aufgefallen, dass ähnliches schon im Koalitionsvertrag stand bzw. sich die Koalitionsspitzen im letzten Frühjahr auf eine Umsetzung möglichst schon 2024 geeinigt hatten... @24 Müssen sie gar nicht, eine energetische Sanierung hätte jedoch auch bei aktuellen fossilen Heizungen
24Chris198621. März 2023
«Sondern es gibt eben einen Wettbewerb: Wer kann die guten Ideen kaputt reden? Das ist die politische Debatte in diesem Land gerade.» Tut mir leid aber eine gute Idee ist es halt nicht 75% der Wohneinheiten ab 2024 dazu zu zwingen, sobald ihre Heizung defekt ist nicht nur für viel Geld eine Wärmepumpe einzubauen sondern in den meisten Fällen für noch viel mehr Geld eine komplette energetische Sanierung durchführen zu müssen. Es fehlt eben die Alternative (die z.B. mit günstigem Heizstrom da wäre
23thrasea21. März 2023
@22 Ein Eigentor? Mitnichten. Das ist kein Geheimnis. Und wie der Verlauf der Kommentare zeigt, wurde die Regelung von anderen Regierungen nicht rückgängig gemacht, sondern von Regierungen egal welcher Farbe weiter jeweils aktualisiert und weiter genutzt. Und warum? Weil es einfach eine sinnvolle Regel ist gegen alte, ineffiziente Stinker, weil es sich bewährt hat. "Glaub mir da hab ich Geschrien ^^" Pass nur auf, dass sie dich nicht wegfahren. Ich glaube, viel fehlt bei dir nicht mehr?
22Webtris21. März 2023
@19 Am 16.11.2001 beschlossen also von der Rot/Grünen Regierung ^^ (Eigentor) Glaub mir da hab ich Geschrien ^^
21thrasea21. März 2023
individuelle Entscheidungen. Die stehen zwar in den meisten Fällen nicht morgen und oft auch nicht übermorgen an, sie wecken aber heute schon Ängste. Das macht viele der Debatten so schwierig – auch wenn die Antwort schon feststeht. Sie steht in kurzen, eindrucksvollen Sätzen im Bericht des Weltklimarats. In jeder Region der Erde verschärfe der menschengemachte Klimawandel schon jetzt die Wetterextreme. Es brauche nun eine „tiefgreifende, rapide und anhaltende“ Reaktion"
20thrasea21. März 2023
In der SZ gab es heute einen super Kommentar zum Thema. <link> Leider hinter der Paywall, daher kopiere ich einen kleinen Teil. Erst ging es um die Chancen für die Industrie und eine neue Wettbewerbsfähigkeit durch klimafreundliche Modernisierungen, den starken Ausbau erneuerbarer Energien, mehr Energie-Unabhängigkeit in Deutschland. Und dann der für diese Diskussion entscheidende Teil: "Der Wandel in Heizungskellern und unter Motorhauben dagegen verlangt viele Millionen
19thrasea21. März 2023
@15 @17 Ich habe gerade noch einmal recherchiert. Eine Pflicht zum Austausch >28/30 Jahre alter Kessel ist erstmals mit der EnEV 2002 in Kraft getreten. <link> (§9) Vor über 20 Jahren – und JETZT gibt es einen Aufschrei, aber Habeck, aber die Grünen?!
18wimola21. März 2023
@17 ) Bei aller Liebe, es macht doch auch einfach gar keinen Sinn, Heizungen zu betreiben, die über 30 Jahre alt sind. Sie sind allein im Unterhalt deutlich teurer und letztlich weiß doch auch jeder (Eigentümer), dass (spätestens) dann eine Erneuerung fällig wird.
17Marc21. März 2023
@15 @14 Danke für den Hinweis. Ich halte dies dennoch für keinen guten Weg.
16thrasea21. März 2023
@15 Danke! Ich hatte noch im Hinterkopf, dass viele Heizungen auch bisher schon nach 30 Jahren ausgetauscht werden mussten, bin aber nicht mehr auf die EnEV gekommen. Und noch früher als 2013/2014 stand da schon die Pflicht drin, >30 Jahre alte Nachtspeicherheizungen auszutauschen...
15wimola21. März 2023
@12 und 13) Entsprechend der EnEV 2013/ EnEV 2014 war nach 30 Jahren in der Tat Schluss. Vielleicht wäre es möglich, zu unterscheiden, wer da an der Regierung war?<link>
14thrasea21. März 2023
@12 Sorry, ich habe deinen Kommentar @9 noch einmal durchgelesen und deinen ersten Satz erst jetzt richtig verstanden. Dass "dass der Betrieb von Öl- und Gasheizungen mit Alter X verboten werden" braucht gar nicht im Koalitionsvertrag stehen, das wird bereits vorausgesetzt. Dass Öl- und Gasheizungen nach X (X=30) Jahren ist geltende Gesetzeslage. Das wurde bereits im Sommer 2020 vom Bundestag mit den Stimmen der Groko verabschiedet.
13Webtris21. März 2023
@10 Wenn sie älter wie 30 Jahre sind schon @11 Richtig es gibt keine Lösung also warten bis man eine hat oder an einer arbeiten aber nichts beschließen ;)
12Marc21. März 2023
@10 @11 Wenn die Heizung 30 Jahre alt ist, darf sie also weiterbetrieben werden?!
11thrasea21. März 2023
@9 Genau. Und wie willst du das mit den 65% erneuerbaren Energien ab 2025 erreichen? Kannst du mir sagen, wie das bei Öl- und Gasheizungen möglich sein soll? Ich bin sehr gespannt ;-) Und noch eine Frage: Ist dir in den letzten Tagen eine Idee der FDP zu Ohren gekommen, wie dieses Ziel erreicht werden soll? Mir leider nicht. Die setzen sich nur bequem hin, freuen sich, dass Habeck abgewatscht wird, machen selbst noch ein bisschen mit. Nur Lösungen gibt es keine.
10wimola21. März 2023
@9 ) Der wesentliche Unterschied zu Deiner Interpretation ist eben, dass es sich dabei ausschließlich um NEU eingebaute Heizungen handelt. Der Betrieb von funktionierenden, alten Heizungen wird doch nicht verboten.
9Marc21. März 2023
@7 Mir ist nicht bekannt, dass im Koalitionsvertrag steht, dass der Betrieb von Öl- und Gasheizungen mit Alter X verboten werden. "Zum 1. Januar 2025 soll jede neu eingebaute Heizung auf der Basis von 65 Prozent erneuerbarer Energien betrieben werden"
8Webtris21. März 2023
@7 Wenn ich die Ideen von den Grünen für Gut und umsetzbar halten würde , hätte ich keine Grund dagegen zu schreiben nicht wahr ? ^^ Wird dann wohl nicht so sein ^^
7thrasea21. März 2023
@6 "Alles undurchdachter bullshit was von denen kommt" trifft hier alleine auf deine Kommentare zu. Die anderen Kommentatoren differenzieren wenigstens. @4 Halbgare Forderungen, wenn es schon so im Koalitionsvertrag steht? Wie überraschend das dann doch kommt^^ Also wie soll man einen Gesetzentwurf abstimmen, zwischen drei unterschiedlichen Parteien und mehreren Ministerien, so dass eine gute Lösung entsteht, die man kommunizieren kann?
6Webtris21. März 2023
@2 Das Problem bei den GRÜNEN ist ja das sie Gesetze auf den Tisch schmeißen und verabschieden ,bevor sie drüber nachdenken wie sie denn umgesetzt und finanziert werden können ^^ Alles undurchdachter bullshit was von denen kommt
5Wasweissdennich21. März 2023
Wenn man die guten Ideen Kaputt reden kann liegt es vielleicht daran das sie nicht so gut sind
4Marc21. März 2023
@2 und 3 Das ist aber eben nicht unbedingt das Problem, dass ein Schmierenblatt berichtet...sondern dass es berichten kann. Wenn die Parteien mit halbgaren Forderungen (Verbot von XY zum Zeitpunkt Z - was übrigens auch Populismus ist) das ganze in der Koalition vorstellen, ist doch klar, dass einer zur BLÖD rennt. Es braucht eben umfassende Ausarbeitungen. Wenn man gleich Lösungsmöglichkeiten mit erarbeitet, wäre schon vielen geholfen.
3thrasea21. März 2023
...fallen da beispielsweise noch die Bund-Länder-Gipfel in der Corona-Krise ein. Dort war es auch so, dass noch nicht abgestimmte Ideen vorher oder direkt aus der Sitzung geleakt wurden und damit verbrannt waren.
2thrasea21. März 2023
@1 Japp, Demokratie lebt vom Diskurs. Richtig, da stimme ich zu. Dann sollte man aber auch zulassen, dass die Parteien ihre Ideen und Forderungen ausarbeiten und entsprechend präsentiere können. Das geht leider nicht. Da kommt vorher das Boulevardblatt mit 4 Buchstaben, leakt einen nicht abgestimmten Entwurf und bestimmt damit den Diskurs. Das Ding ist verbrannt, da kannst du gar nicht mehr argumentieren. SO wird Politik leider gemacht heute. Das betrifft stark, aber nicht nur die Grünen. Mir...
1Marc21. März 2023
"Beim Klimaschutz drehe sich die Diskussion in Deutschland gerade nicht um die Frage, wer die beste Idee habe, beklagte Dröge. «Sondern es gibt eben einen Wettbewerb: Wer kann die guten Ideen kaputt reden? Das ist die politische Debatte in diesem Land gerade.» Egal, welche Instrumente die Grünen vorschlügen, sie würden dafür kritisiert." Dazu fällt mir nur ein: Demokratie lebt vom Diskurs. Einfach Forderungen aufstellen beinhaltet eben noch nicht unbedingt wie man es umsetzen kann...in Gänze.