Tel Aviv (dpa) - Mit einem landesweiten «Tag der Störung» haben am Donnerstag in Israel Tausende Menschen gegen die geplante Justizreform der rechts-religiösen Regierung protestiert. In zahlreichen Städten gab es Kundgebungen. In der Küstenstadt Tel Aviv schwenkten Demonstranten blau-weiße […] mehr

Kommentare

13thrasea10. März 2023
@12 Ich zitiere deinen Vorwurf in @5 : "Schulen gendern im Unterricht, obwohl die Grundlage dazu fehlt." Dass du das nicht möchtest, widerspricht doch deiner neuen Aussage in @12 . Und noch einmal: Ich kenne keine Uni, die generell das Gendern in allen Arbeiten verlangt. Es gibt einzelne Lehrveranstaltungen, bei denen das gefordert wurde, bei denen das aber auch die Inhalte der Vorlesung betraf und damit m. E. gerechtfertigt war. EINE von vielen formalen Vorgaben für eine Arbeit.
12tripe10. März 2023
@10 Wo habe ich einmal ein Verbot gefordert? "Aufklären um einen Wechsel in der Gesellschaft zu bewirken und nicht verbieten".Schulen und Unis können sie verwenden und müssen aufklären, dürfen aber nicht vorschreiben das eine Arbeit, die abgegeben wird, in Gendersprache sein muss. Damit verbieten die Unis die Freiheit und nicht ich. Zum Thema Streik schreibe ich trotz allem davon das man Verantwortung übernehmen muss. Auch nichts von Verboten.
11thrasea10. März 2023
@10 Wie kann man das nur so einseitig sehen. Es gibt doch heute gar keine Verbote. Leider bist DU derjenige, der Verbote fordert. Du forderst ein Streik-Verbot für alle Menschen, die im ÖPNV arbeiten, du willst die Freiheit der Lehre beschränken, Schulen und Unis verbieten, geschlechtergerechte Sprach zu verwenden. Merkst du das denn gar nicht?
10tripe10. März 2023
@6 @7 : Ich gendere auch. Freiwillig. Aber es kann nicht sein, das ein (zur Zeit ungewünschter) Kulturwandel in einer Gesellschaft mit Verboten durchgesetzt wird. Das ist für mich undemokratisch. Und ja, das Wesen einer Demokratie, ist das Recht für seine Interessen einzutreten. Mir geht es aber um die Wahl der Mittel und um die Verantwortung die man trotzdem in dieser Gesellschaft hat. Und hier stimmt die Mitte schon lange nicht mehr.
9tripe10. März 2023
@6 Auch hier wieder: Wie kann es sein, das sich eine Uni die (ein kleiner) Teil einer Gesellschaft ist die das ganze ablehnt das Recht herausnehmen das dann als Pflicht zu setzten? Das ist nicht demokratisch. Dann muss sie aufklären um einen Wechsel in der Gesellschaft zu bewirken und nicht verbieten und ausschließen. Das gleiche gilt (besonders) für Schulen.
8tripe10. März 2023
@7 Thema Streik: Ein kleiner Teil der Gesellschaft nutz die Macht die sie in/über der Gesellschaft hat für ihre Zwecke aus. Das hat nix mit Demokratie zu tun. Das ist ausnutzen von Macht und teilweise der Gesellschaft gegenüber verantwortungslos. Ich stelle mir gerade einen Streik bei uns in der Pharmaproduktion vor. Viel Spaß ohne gewisse Medikamente. Und nein, da gibt es nicht genug Vorrat.
7thrasea10. März 2023
... in anderen Kommentaren beklagst du, dass Menschen ihre Rechte nutzen und für ihre Rechte eintreten. Stichwort Streiks und Warnstreiks, z. B. im öffentlichen Dienst. Dein Vorwurf lautet wiederholt Geiselhaft. Ist es nicht Wesen einer Demokratie, dass jeder Rechte hat und dafür eintreten darf? Warum willst du Menschen dieser Rechte berauben? Es tut mir leid, aber die Summe deiner Kommentare hinterlässt den Eindruck eines Wutbürgers. Demokratie = Durchsetzung des Willens alter, weißer Männer?
6thrasea10. März 2023
@5 Oh, das ist nun aber entlarvend. "Es gibt z. B. Unis" – es gab einzelne Kurse an Unis, die sich ganz speziell mit diesem Themenbereich beschäftigt haben, in denen die Lehrenden die Verwendung geschlechterspezifischer Sprache zum Bewertungskriterium gemacht haben. Und was Schulen betrifft: Dort beschäftigen sich Schulkonferenzen, Lehrerkonferenzen und SMV intensiv damit und machen Vorschläge. Ist das alles für dich keine Ausprägung von Demokratie? Stichwort Lehrfreiheit? ...
5tripe10. März 2023
@4 Es gibt z.B. Unis in denen Arbeiten nicht mehr bewertet werden die nicht gegendert sind. Schulen gendern im Unterricht, obwohl die Grundlage dazu fehlt. Es gibt genug Studien, Umfragen etc. die belegen das eine Mehrheit der Bevölkerung diese Art der Sprache nicht möchte. Trotzdem drückt eine Minderheit an vielen Stellen das ganze weiter durch. Spricht man es an, wird einem Unwissenheit und Trollerei unterstellt. Machst Du das, weil du persönlich die Ansichten anderer ablehnst?
4Pontius10. März 2023
@2 Welche Gendersprache wird denn durchgedrückt? Ich glaube du hast einfach eine falsche Vorstellung von Demokratie - vor allem bei Dingen, welche du persönlich ablehnst. Und dann vermischst du noch Dinge - entweder aus Unwissen oder aus Trollerei... @3 Wie kann ein Gericht etwas falsch auslegen, wenn es innerhalb des gesetzlichen Rahmens ist? Wenn, dann war die gesetzliche Umsetzung fehlerhaft und dann fällt es auf das Parlament zurück.
3TomGehr09. März 2023
Gerichtsentscheidungen sind immer auch Auslegung des vom Parlament beschlossenen Gesetzes. Wenn das Gericht etwas falsch auslegt, finde ich es durchaus interessant dem Gesetzgeber auch die Möglichkeit zu geben, diese Entscheidung aufzuheben.
2tripe09. März 2023
@1 Gibt es überhaupt eine funktionierende Demokratie? Auch bei uns wird vieles durchgedrückt und umgesetzt obwohl es die Mehrheit gar nicht will. Fängt in der Politik an und geht bis zur Gendersprache. Manchmal habe ich das Gefühl das das Demokratieverständnis bei vielen bedeutet, das der Recht bekommt, der am lautesten schreit oder doch die meiste Macht hat und das nicht die Mehrheit zählt.
1nonam09. März 2023
bin mal gespannt wie lange israel noch als funktionierende demokratie eingestuft bleibt; p.s. selbe frage gilt mittlerweilen auch für die usa;