Berlin (dpa) - Zwei große bundesweite Krankenkassen heben den Zusatzbeitrag im neuen Jahr an. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) als größte gesetzliche Kasse mit 12,3 Millionen Versicherten mitteilte, steigt ihr Zusatzbeitrag zum 1. Januar 2026 von 2,45 Prozent auf 2,69 Prozent. Damit bleibe man […] mehr

Kommentare

10thrasea20. Dezember 2025
@8 Nein, du hast nichts verpasst. Spahn spielt geschickt mit Worten. Eine Lüge kann man ihm nicht nachweisen. Er bezieht sich auf den "durchschnittlichen Zusatzbeitrag" nach § 242a SGB V, den das Gesundheitsministerium jährlich festlegt. Das ist der Referenzpunkt. Erhöht wird also nicht der "durchschnittliche Zusatzbeitrag", wohl aber der Beitrag, den alle Mitglieder der GKV durchschnittlich zahlen müssen.
9Pontius20. Dezember 2025
@8 Er saß direkt neben Trump, der die Lebensmittelpreise um mehrere 100% gesenkt haben will
8tastenkoenig20. Dezember 2025
"Der durchschnittliche Zusatzbeitrag steigt nicht […] Einzelne Kassen können ihn erhöhen, wenn es deren Finanzlage erfordert." • Habe ich irgendwelche Senkungen verpasst? Ich hatte lange keinen Mathe-Unterricht mehr, aber wenn einzelne erhöhen und keiner senkt, dann muss m.E. auch der Durchschnitt steigen.
7thrasea20. Dezember 2025
«Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat Krankenkassen-Angaben widersprochen, wonach wegen der angespannten Finanzlage 2026 der Beitragssatz im Durchschnitt erhöht werde. "Der durchschnittliche Zusatzbeitrag steigt nicht", sagte Spahn dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Er liegt bei 2,9 Prozent. Einzelne Kassen können ihn erhöhen, wenn es deren Finanzlage erfordert. Für uns ist der Referenzpunkt für alle entscheidend", sagte der CDU-Politiker. "Der bleibt stabil."» Nix bleibt stabil.
6Pontius20. Dezember 2025
Wer hätte das denn kommen sehen können? Diejenigen die Stabilität versprochen haben scheinbar nicht...
5Flur19. Dezember 2025
Wenn der Bund seine offenen Rechnungen gegenüber der Krankenkasse mal begleichen würde, wären die Probleme auch nicht so groß.
4Polarlichter19. Dezember 2025
Beide Parteien, SPD und CDU/CSU, scheinen seit Jahrzehnten mit ihren Aufgaben in dem Bereich vollends zu scheitern. Teuer wirds als Folge.
3Marc19. Dezember 2025
Ist ja erst seit einem halben Jahrhundert bekannt, dass bei unserer Demographie die Umlegafinanzierung immer teurer wird. Ich mache da keine einzelnen Regierung einen Vorwurf, denn eine Umstellung wäre so teuer, dass es wohl anschließend zu einer Abwahl käme.
2skloss19. Dezember 2025
IMO typisch CDU, keine nachhaltige Lösung - nur Verschleppung. Und wenn dann wer anders regiert, wird heftigst auf die Misere hingewiesen. Klassischer Two-Santas. Natürlich ist eine Lösung nicht einfach in einer gespaltenen Gesellschaft. Aber statt jung gegen alt, Deutsche vs. Zuwanderer etc. wären viele "Probleme" kreativ lösbar: "Reichensteuer" (Vermögen ./. Arbeit), Vorbild Japan (haben auch keine großen nat. Ressourcen) und bestimmt noch vieles mehr.
1Polarlichter19. Dezember 2025
Das löst die Schieflagen im Grunde nicht, sondern sorgt nur für eine zeitliche Verschleppung.