Großbritannien geht mit einer neuen Regelung einen bedeutenden Schritt in der Werbung für ungesunde Nahrungsmittel: Ab sofort dürfen Chips, Pommes, Schokolade und Limonaden im Fernsehen nur noch nach 21 Uhr beworben werden. Im Internet entfällt die Werbung für diese Produkte sogar gänzlich. Der […] mehr

Kommentare

11Pontius01. Oktober 2025
Mal noch eine ganz naive Denkweise: würde Werbung nichts bringen, dann würden da nicht Milliarden rein fließen.
10oells01. Oktober 2025
@9 Wollen wir es hoffen (allein, mir fehlt der Glaube)
9Pontius01. Oktober 2025
@8 möglicherweise sind dann andere Quängelobjekte lukrativer, das kann ich aber nicht einschätzen.
8oells01. Oktober 2025
@6 Und Du meinst ernsthaft, dass die Süßigkeiten an der Quängelstelle liegen bleiben werden, wenn nicht mehr dafür geworben wird?
7oells01. Oktober 2025
@4 @6 Ich würde sagen, warten wie es einfach ab. Ich hoffe, dass ich noch ein paar Jahre leben werde und dann können wir ja sehen, ob es in GB weniger fettleibige Kinder geben wird als heute.
6Pontius01. Oktober 2025
@3 doch die ist mit Schuld, wissen wir auch Studien. Es liegen an der Quängelstelle beim Einkauf auch nur zufällig Süßigkeiten.
5thrasea01. Oktober 2025
insbesondere auf Kinder und Jugendliche zugeschnittene Werbung, wo z. B. Influencer auf einer unglaublichen Vertrauensbasis werben?
4thrasea01. Oktober 2025
@3 Es gibt wirklich viele Studien, welche den Einfluss von Werbung auf Ernährung belegen. Das gleiche Schema kennen wir doch auch von Tabak – würdest du ernsthaft behaupten, das weitgehende Verbot für Tabak-Werbung hätte keinen Einfluss auf das Rauchen gehabt, das wäre alles nur eine Frage mangelnder Selbstkontrolle? Als weiteren Punkt finde ich es verwegen, Werbung der 60er mit heute zu vergleichen. Gab es damals auch so hohen Medienkonsum, tägliche fast ununterbrochene Präsenz von Werbung,
3oells01. Oktober 2025
@2 Habe ich doch versucht zu schildern, dass an der Fettleibigkeit NICHT die Werbung (bzw. die Unswissenheit der Konsumenten) schuld ist. Die Versorgungssituation ändert sich nicht, wenn man nicht mehr wirbt. Für Kinder stehen die Eltern in der Verantwortung, auf deren Ernährung zu achten. Später ist es dann schlicht mangelnde Selbstkontrolle, wenn man zuviel bzw. zu viel Ungesundes isst.
2Pontius01. Oktober 2025
@1 und weil die Versorgungssituation nun besser ist, nehmen Menschen zu. Und um das wieder etwas ins Gleichgewicht bringen, sind solche Werbebeschränkungen sinnvoll.
1oells01. Oktober 2025
Mal ehrlich: ganz doof waren wir Baby-Boomer auch nicht. Uns war völlig klar, dass Nutella trotz der Milch darin nicht gesund ist. Aber es hat halt saugeil geschmeckt. Dto. Milka oder Cola etc. Aber erstens hatten wir damals in der Regel nicht genug Geld, um solche Dinge jeden Tag zu konsumieren und zweitens haben wir uns als Kinder mehr bewegt. Jedenfalls gab es in den 60ern und 70ern weniger fettleibige Kinder als heute, trotz Werbung für ungesundes Essen.