Berlin - Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm mahnt grundlegende Strukturreformen in Deutschland an und wirft der Politik mangelnde Entschlossenheit vor. "Die aktuellen Rahmenbedingungen sind nicht tragfähig - anders gesagt: nicht zukunftsfest", schreibt Grimm in einem Gastbeitrag für das ...

Kommentare

(13) Pontius · 03. September 2025
Dann machen wir Deutschland einfach Zukunftsfest, indem wir die Ungleichbehandlung noch verstärken - wobei eigentlich werden immer mehr Menschen gleich schlecht behandelt...
(12) LoneSurvivor · 03. September 2025
Schon wieder diese unmögliche Grimm...
(11) Sharif · 03. September 2025
@5 Agenda 2010 wurde von SPD, Grünen UND der Union beschlossen. Leider wurde viel das dadurch errungen wurde wieder aufgegeben. Keine Partei die jetzt noch regiert wagt sich aufgrund dieser letzten Erfahrungen noch an echte Reformen die auch weh tun könnten. Und das Ergebnis sieht man trotzdem bei den "Volksparteien" an fast jedem Wahlabend...
(10) Polarlichter · 03. September 2025
Ja, das war im Grunde die letzte größere Reform, wobei diese auch Schattenseiten hatte, die nachvollziehbar versucht wurde von der SPD dann in Folge abzufedern. Der Stimmverlust war dann wohl ein Wahndenkmal für alle, seitdem wird im Grunde jegliche Reform nur in Form von Oberflächenkratzerei gestaltet, ohne gewaltige Schieflagen als Ganzes zu betrachten und zu korrigieren. Da ist der Blick auf die nächste Wahl wichtiger. Dabei ist die CDU aber auch sehr gut dabei, ebenso die CSU.
(9) FichtenMoped · 03. September 2025
@8 : Ja. Ich verweise auf eine Reform von vor Jahrzehnten, da du in @1 'Davor scheuen sich Union und SPD seit Jahrzehnten' schreibst.
(8) Polarlichter · 03. September 2025
@5 Du verweist auf eine Reform von vor Jahrzehnten, von der man sich mit der Bürgergeldreform ja bewusst vollends abgekapselt hat. Wobei ich dies auch verstehen kann seitens der SPD. Dennoch bleibt auch unter der CDU unterm Strich kein Wille für Reformen.
(7) Polarlichter · 03. September 2025
@4 Ja, das befürchte ich auch, vor allem wenn man weiter den Zug ohne Reformen an die Wand fährt. Man sieht ja jetzt schon, dass alle Extreme zunehmen.
(6) FichtenMoped · 03. September 2025
wieder gerade zu biegen. Merz zieht aber den CDU-Style durch, will alles zurückdrehen und verwaltet mehr als dass er regiert. Das funktioniert aber nicht wie wir sehen, so dass er gerade dabei ist eine Bruchlandung hinzulegen. Er hat es in kürzester Zeit hinbekommen das Vertrauen in ihn zu verspielen, da er keinen reinen Wein einschenkt. Wenn er jetzt schmerzhafte Reformen, für wen auch immer (Bevölkerung, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, ...) beschließt, ist er weg vom Fenster. [2/2]
(5) FichtenMoped · 03. September 2025
@1 : Du weißt ganz genau, dass gerade die SPD unpopuläre Entscheidungen triff, siehe Hartz IV, um die Karre aus dem Dreck zu ziehen, die Kohl reingefahren hat. Merkel hat sich dann u.a. auf der Agenda 2010 ausgeruht. Es gan keine großen Innovationen und zukunftsgerichtete Entscheidungen. Die Ampel hat unter schwierigen Bedingungen die Energiewende eingeleitet und angefangen die marode Infrastruktur in Angriff zu nehmen. Die Zeit langte aber nicht, um das von der CDU Verbockte [1/2]
(4) Sharif · 03. September 2025
Schlussendlich wählen die Menschen dann irgendwann rechts und links außen und dann wird es auch nicht besser. Denn auch die gehen das Problem nicht wirklich an. Die Reform die nötig wäre, die wird einfach nicht kommen - zumindest nicht zu meinen Lebzeiten
(3) Polarlichter · 03. September 2025
Schlussendlich verliert man dadurch auf lange Sicht mehr Stimmen, da man das Land derart wirtschaftlich und finanziell peu à peu an die Wand fährt.
(2) Sharif · 03. September 2025
@1 Davor scheut sich jede Politische Kraft die Interesse hat wieder gewählt zu werden.
(1) Polarlichter · 03. September 2025
Davor scheuen sich Union und SPD seit Jahrzehnten, obwohl schon damals die offensichtlichen Probleme auf lange Zeit deutlich wurden.
 
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