Leipzig (dpa) - Der Musiker Gil Ofarim ist nach eigenen Angaben Opfer eines antisemitischen Vorfalls im Leipziger «Westin Hotel» geworden. Dort habe ihn ein Mitarbeiter aufgefordert, seine Kette mit einem Davidstern einzupacken, berichtete Ofarim in einem am Dienstag veröffentlichten Video bei […] mehr

Kommentare

17k29329506. Oktober 2021
@15 : Ja, Leipzig - und dort besonders der Stadtteil Connewitz - tickt völlig anders als z.B. Dresden und/oder Chemnitz, von Freital noch nicht zu reden.
16faro06. Oktober 2021
Antisemitismus existiert in Deutschland und es war bestimmt nicht einfach für Herrn Ofarim diese Situation öffentlich zu schildern. Allerdings ist gerade dies sehr wichtig, damit das Problem ausreichend Anerkennung findet. Meiner Meinung nach wird es immernoch zu sehr klein geredet.
15k5036906. Oktober 2021
@10 Leipzig ist nicht Sachsen. Die Linke sitzt nur noch wegen Leipzig im Bundestag (und den anderen beiden Direktmandaten). Nicht zuletzt deshalb fordert die PARTEI "Leipzig raus aus Sachsen!".
14Dark_Devil05. Oktober 2021
@12 Was für einen "Imageschaden"? Denn haben wir doch längst. Ich hätte da sofort nen Aufstand gemacht und die Polizei gerufen. Gil war dazu wohl zu sehr erschüttert/perplex, wie man in seinem Video auch sehen kann.Hier sieht man nur, wohin uns diese "A.. Partei" gebracht hat, mit ihren ganzen Verblendeten, die es übrigens in ganz De gibt. Dieses P... sollte verboten werden, genauso wie alles, was denen nur im entferntesten gleich ist!
13k5036905. Oktober 2021
@11 Nein.
12Ravishe05. Oktober 2021
Gil Ofarim wurde auch vom sächsischen Innenminister ermuntert, das Ganze zur Anzeige zu bringen, damit nicht nur der Hotelier, sondern auch die Polizei aktiv werden kann. (Der Innenminister befürchtet natürlich einen Imageschaden.)
11Dark_Devil05. Oktober 2021
@5 "....aber man kann natürlich auch jetzt schon verurteilen." Soll das implizieren, das Gil Ofraim lügt? Warum sollte er das tun, sowas hat er nicht notwendig. Es ist eine Schande, das sowas passiert ist, nur leider wieder mal in Sachsen. Dieser "Herr W." an der Rezeption sollte entlassen werden plus angezeigt, denn sowas ist nur ein NOGO! Zusätzlich denke ich, das dies in ganz DE ständig passiert, nur sind die wenigsten Leute "prominent" genug, um dies auch in die Öffentlichkeit zu tragen.
10k29329505. Oktober 2021
Schon interessant, dass dieser Hotelmitarbeiter wohl geglaubt hat, er käme damit durch. - «Sachsen ist ein weltoffenes Land» soll wohl ein Beitrag zum Flachwitz-Dienstag sein.
9gabrielefink05. Oktober 2021
Darf eine Muslimin in dieses Hotel oder muss sie dann auch erst ihr Kopftuch abnehmen? Wie ist es mit Christen? Dürfen die eine Kette mit Kreuzanhänger tragen?
8k5036905. Oktober 2021
@7 Vor Gericht bisher nicht, das stimmt.
7Grizzlybaer05. Oktober 2021
@5 Wieso Prozess? Es gibt doch noch keine Anklage. Aber seine Meinung über diese Sachen darf man kundtun.
6Jewgenij05. Oktober 2021
Oje
5k5036905. Oktober 2021
Ich würde ja erstmal den Prozess abwarten, aber man kann natürlich auch jetzt schon verurteilen.
4Stiltskin05. Oktober 2021
Personelle Konsequenzen, der der Zentralrat der Juden fordert, sollten nicht nur mit einer Abmahnung, geahndet werden. Wenn man den Vorfall sehr ernst nehme, wie ein Sprecher des Hotels sagt, kann der entsprechende Mitarbeiter nur entlassen werden. Man muss sich schon dafür schämen, dass Menschen die jüdischen Glaubens sind, in diesem Land nicht nur ausgegrenzt, sondern an an Leib und Leben erneut bedroht sind. Rassismus und Extremismus sind für eine offene Gesellschaft von akuter Gefahr.
3Grizzlybaer05. Oktober 2021
Leider wird es diese Spezies immer geben. Das "patriotische" Gedankengut kann man nicht ausrotten. Es gibt immer wieder "Rattenfänger" und denen folgen sehr viele ohne nachzudenken.
2alx200005. Oktober 2021
Solange kein Staatsanwalt und auch der Gaststätten-/Fremdenverkehrsverband nicht gegen solchen Menschen (Nicht-Einzelfälle) vorgeht, passiert auch nix. Evtl. muß man solchen Pfeifen auch antworten : Das ist ein arabisches Hakenkreuz...mein Opa war bei der Saudischen SA! Jeder, der sowas als bare Münze nimmt, disqualifiziert sich dann selbst als "wahrer Patriot" und gebildeter Widerstand gegen die Untermenschen. Witzig wird es dann, wenn sowas den Weg online findet... man wär´ das witzig.
1ProjektAutobahn05. Oktober 2021
Tja, R.I.P. Westin Hotels... ^^