Potsdam/Berlin (dpa) - Nach einer Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst haben die Arbeitgeber ein erstes Angebot für die zwei Millionen Beschäftigten vorgelegt. Die Gewerkschaften lehnten dieses allerdings als völlig unakzeptabel ab. Die Verhandlungen sollen am Dienstagmittag (12.00) in Potsdam […] mehr

Kommentare

10Perlini12. März 2012
Und da soll noch einmal einer rumkrakelen "Wir sind das Volk". Wie man hier wieder wunderbar sieht, ist sich jeder selbst der nächste. Es sei denn es geht gegen die da oben, dann gibt es auf einmal DAS Volk.
9Di4b0lus12. März 2012
@8 dann frag das die arbeitnehmer, die nur über eine zeitarbeitsfirma nen job kriegen. 30 tage durcharbeiten mit 8 euro/std -> nicht mal 2500 euro brutto. ganz ehrlich, die im öffentlichen dienst brauchen sich gar nicht zu beschweren. die meisten hocken in beheizten büros und erledigen papierkram. anderes bsp: leute vom bau, busfahrer, lkw-fahrer etc. die leute, die wirklich die härtesten jobs erledigen kriegen vllt INSGESAMT 3000 brutto. die gesundheit und lebensgefahr brauch ich nich zu erwähn
8Die_Mama12. März 2012
@1 : Du solltest dir deinen eigenen Rat zu Herzen nehmen. In welcher Position liegt das Einstieggehalt im ÖvD bei knapp 2100€? @5 : Wenn 200€ 6,5% sein sollen, dann wären 100% 3333€. Was dabei Netto rauskommt liegt natürlich an der pdersönlichen Lebenssituation, ist aber nun nicht ein Gehalt welches einen vor Neid erblassen lässt. @9 : Bestimmt trifft das auch für die Arbeiter der kommunalen Bauhöfen oder Straßenmeistereien zu. Nur um mal ein Beispiel für deine Bürojobs zu nennen.
7seepferd12. März 2012
Die Privatwirtschaft hat in d.R mehr an Lohn - die Frage ist wieviel Stunden dafür gekloppt werden. Ein Kapitän bis 1600 BRZ verdient nach Heuertarif (HTV) 4800 Brutto, im ÖD bei LGr. 6/6 2500 Brutto - also fast die Hälfte weniger. Standardphrase der Verwaltungen "Wenn es nicht passt können sie ja gehen". Soviel zum Wert eines Mitarbeiters. Seit Tarifabschlüssen 2005 und 2007 hat sich zugleich die Anzahl der AN von 2,3 Mio auf heute 2,0 verringert - bei Zunahme der Arbeit. Anerkennung gleich O
6Brisco8212. März 2012
Der Öffentliche Dinest hat seit Mitte der 90'er keine Lohnerhöhung über 2,5% gesehen. Hier der Link zur aktuellen Bruttoentgelttabelle <link> . Einstieggehälter sind meistens 2.1 oder 3.1 (nach links geht es nach Betriebszugehörigkeit), nach oben wird normalerweise befördert.
5Streuner12. März 2012
Fakt ist, das der öffentliche Dienst gut bezahlt ist auch ohne eine Lohnerhöhung. Der Vergleich mit der höheren Inflationsrate ist lächerlich, in Betracht dazu, das andere Lohngruppen in den letzten Jahren weniger bis gar keine Lohnerhöhungen hatte. Und wenn ich in der Zeitung lese das die bisher geforderten 6,5 % bei einem Angestellten im öff. Dienst 200 Euro ausmachen, möchte ich mir das gehalt gar nicht vorstellen.@6 interessante Liste ;-)
4k31213212. März 2012
Das Angebot ist bei der derzeitigen Inflationsrate allerdings lächerlich!
3rockabillie12. März 2012
@1 Quelle für deine Behauptung?
2BlackRose6612. März 2012
@1 : Wer erzählt, dass das Einstiegsgehalt so "hoch" ist im öffentlichen Dienst? Mir wurden nach 6 Jahren Berufserfahrung im Einzelhandel als zukünftiger Lagerleiter im Klinikbereich 1884,71 € brutto als Einstiegsgehalt angeboten... - das vergleichbare Gehalt im Einzelhandel lag seinerzeit bei rund 2300 € brutto....
1Wannabe12. März 2012
Bsirske sollte vorsichtig sein beim Vergleich zur Privatwirtschaft. Durchschnittsgehalt Bürokauffrau:1716€. Im öffentlichem Dienst liegt das Einstiegsgehalt bei mindestens 2087,51. Die Einzigen, die bei weitem nicht an die Privatwirtschaft kommen sind die Akademiker, Und zu denen wird der Abstand durch die mindestens 200€ noch mehr verringert. Die Forderung fördert also die schon gut gestellten und die schlecht gestellten werden weiter verarscht