Berlin (dts) - Gewerkschaftsvertreter fordern eine Wiedereinführung der Vermögensteuer, die seit 1997 infolge eines Verfassungsgerichtsurteils nicht mehr erhoben wird. "Eine Vermögensteuer ist mit dem Grundgesetz vereinbar - andere Behauptungen sind Unsinn", sagte Yasmin Fahimi, Chefin des Deutschen […] mehr

Kommentare

8Irgendware07. März 2023
Bzgl. Erbschaftssteuer ist es @5 : seit 2010 in D so, dass bei direkter Erbschaft (Kinder, Enkel, Ehepartner) max. 30% anfallen und das auch nur bei >26 Mio. Dazu gibt es noch Freibeträge und viele Möglichkeiten die Erbschaftssteuer zu senken oder gar im Vorfeld zu umgehen, sodass gerade bei Vermögenden mit guten Steuerberatern nur wenig Erbschaftssteuer anfällt. Beliebte Tricks sind z.B. die Verlagerung von Vermögen in Gesellschaften, Versicherungen, etc
7Irgendware07. März 2023
@6 : Wobei hier in D auch die Einkommensabgaben zugunsten von Einkünften aus Eigentum ausgelegt sind. Normale Arbeitnehmer zahlen Einkommenssteuer + Sozialabgaben. Auf Einnahmen aus Vermietung oder als Freiberufler ist nur Einkommenssteuer fällig. Auf Einnahmen aus Aktien & Dividenden sogar nur die Abgeltungssteuer. Viele andere Länder haben diese Ungleichheiten behoben, weshalb D inzwischen sogar als ein Steuerparadies der ersten Welt betrachtet wird.
6thrasea07. März 2023
@5 Da hilft m. E. der Vergleich mit anderen Ländern – insbesondere auch deshalb, weil (auch hier in Klamm-Kommentaren) immer wieder die hohe Abgabenrate auf Einkommen in Deutschland beklagt wird. Die Statistik der OECD zeigt: Bei der Rate der Vermögensabgaben (Taxes on property) liegen wir in Deutschland weit unterdurchschnittlich. Auf Rang 1 und 2 liegen Kanada und Frankreich mit einer 4-mal so hohen Rate. USA liegt 3-mal so hoch. Selbst der OECD-Durchschnitt ist fast doppelt so hoch wie in D.
5World4Cats07. März 2023
@3 grundsätzlich bin ich da ganz bei dir, vor allem bei Vermögen, was nicht erarbeitet wurde. Wobei man bei der Erbschaft die Erbschaftssteuer nicht vergessen darf. Ich weiß nicht wo genau sie liegt aber sie geht irgendwo bis auf 40% hoch, natürlich anhäüngig von verschiedenen Faktoren. Wenn der Staat Geld will...dann Tabaksteuer hoch, Alkoholsteuer hoch usw. Verstehe ohnehin nicht, warum man da nicht schon längst rangeht.
4Irgendware07. März 2023
@2 : Die Propery Tax in den USA ist eine Mischung aus Grund- und Vermögenssteuer. Sie ist deutlich höher, als unsere Grundsteuer, und umfasst teilweise auch den Besitz von Autos und Unternehmen. Das ist jedoch nicht einheitlich geregelt.
3thrasea07. März 2023
@1 Da gehen die Meinungen wirklich weit auseinander.Ich würde eine Vermögensteuer in erster Linie nicht als Abschöpfung hart erarbeiteten Lebensstandards sehen, sondern von i.d.R. ererbtem hohen Vermögen. Der Unterschied ist krass: Auf der einen Seite wie du sagst mit aufgerissenem Hintern erarbeitetes Vermögen, auf der anderen Seite völlig ohne eigene Leistung, einfach in die Wiege gelegtes Vermögen. @2 Ich teile deine Vermutung mit dem Zusatz,dass die Grundsteuer in den USA wesentlich höherist
2Wasweissdennich07. März 2023
die USA hat doch keine Vermögenssteuer? Die meinen vielleicht die Grundsteuer die wir ja auch haben und die gerade neu gebastelt wird
1World4Cats07. März 2023
Da werden die Meinungen wieder in die Extreme gehen. Ich persönlich halte davon nichts. Ich reiße mir den Hintern auf um den Lebensstandard zu haben, den ich eben habe. Das steht auch jedem anderen frei. Legt man sich dazu seit Jahren was zur Seite, weil es mit Rente oder Pension nicht wirklich besser wird, soll man nun wieder zur Kasse gebeten werden. Und bevor jetzt wieder jemand kommt...aus sozialer Sicht usw...ich spende und mache aber da entscheide ich selbst wohin das Geld fließt.