Lübeck (dpa) - Der Vorschlag, Randalierern bei Sportveranstaltungen künftig auch den Führerschein entziehen zu können, hat bei der Innenministerkonferenz in Lübeck gemischte Reaktionen hervorgerufen. Berlins Innensenator Andreas Geisel sagte zwar, dass Pyrotechnik im Stadion hart bestraft werden ...

Kommentare

(22) Marc · 06. Dezember 2019
@21 tja... bei den Strafen ein Wunder, dass es die Vereine- insbesondere auswärts - dulden.
(21) AS1 · 06. Dezember 2019
@20 Das ist einfach. Meistens am Vortag oder am Vormittag mit Hilfe von Stadionpersonal.
(20) Marc · 06. Dezember 2019
Ich frage mich immer wie das ganze Zeug kistenweise ins Stadion gebracht wird...
(19) AS1 · 06. Dezember 2019
@18 Da ist schon etwas dran. Unser Gesetzgeber neigt in den letzten 20 Jahren immer mehr dazu, Gesetze zu produzieren, die dann kein Mensch überwacht und sanktioniert. Das untergräbt die Glaubwürdigkeit des Rechtsstaats. Also am besten weniger regulieren, dafür das Regulierte besser überwachen und Verstöße sanktionieren.
(18) thrasea · 06. Dezember 2019
@17 Komische Meinung oder zumindest komische Begründung. Dann dürfte es wohl auch keine Tempolimits geben, weil man schnelleres Fahren eh nicht komplett verhindern kann? Und Banküberfälle müssten dann wohl auch erlaubt werden, solange dabei niemand erschossen oder verletzt wird?
(17) cyrill · 06. Dezember 2019
Und in einer woche kommt wieder was neues. Entweder verbieten, was nicht machbar ist oder so erlauben das keine gefahr für andere besteht...
(16) Kupke · 05. Dezember 2019
weil ich will nicht noch mehr Harzer rumlaufen sehen. Wenn die Leute sich ansonsten benehmen, muss es mit dem Bestrafungswahn auch mal gut sein.
(15) Kupke · 05. Dezember 2019
Es geht um Pyros im Stadion. Das soll aufhören, also wer die Dinger dort abfackelt bekommt anfangs ein Zeitlich befristetes Stadionverbot. Dann weis der Zündler wie das ist wenn man nicht mehr dabei sein kann. Wer daraus nicht lernt bekommt ein Unbefristetes Verbot. Dann gibt´s eben nur noch personalisierte Karten und die Fackelscheinparty hat ihr Ende. Davon unberührt natürlich Schadensersatzpflicht wenn was passiert. Führerscheinentzug, anschwärzen beim Arbeitgeber halte ich nix von....
(14) thrasea · 05. Dezember 2019
@12 So weit muss man ja gar nicht gehen. Bei jeder Straftat kann als "Nebenstrafe" ein Fahrverbot von bis zu 6 Monaten verhängt werden. Die Straftat muss ausdrücklich keinen Bezug zum Führen eines Fahrzeugs haben. § 44 StGB. @4 Auch bei Ladendiebstahl ist ein Fahrverbot möglich, siehe oben. Die entsprechende gesetzliche Regelung gilt seit 2017.
(13) Flugsaurier · 05. Dezember 2019
Führerscheinentzug bei Pyrotechnik Vergehen? Würde man mir die Jahreskarte der Öffis sperren? Ich habe nämlich gar keinen Führerschein...
(12) AS1 · 05. Dezember 2019
Da sieht man wieder, wie wenig Ahnung die Herrn Innenminister und -senatoren haben. Der Fahrerlaubnisbehörde steht es jetzt schon frei, im Rahmen einer Ermessensentscheidung aufgrund strafrechtlich relevanter Sachverhalte die charakterliche Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges zu verneinen und die Fahrerlaubnis einzuziehen.
(11) MartinezDaSilva · 05. Dezember 2019
@6 Entzug bewirkt manches.
(10) nonam · 05. Dezember 2019
wenn mit dem verbotenen einsatz von pyrotechnik eventuell auch eine gefährdung anderer einhergeht, kann man durchaus darüber nachdenken, ob dieses mensch in seinen handlungen vertrauenswürdig genug ist um ein kraftfahrzeug zu lenken.
(9) RondellBeene · 05. Dezember 2019
Ihr redet so, als sei ein Zusammenhang bei anderen Dingen selbstverständlich. Tut mir leid, aber ich sehe auch zwischen einer Schlägerei und einer Geldstrafe oder einer Vergewaltigung und einem Freiheitsentzug keinen "Zusammenhang". Es gibt Taten und es gibt Strafen. Wir haben uns entschieden, das zusammenzubringen. Also zählt das ganze Argument nicht. Ich finde den Vorschlag gut, man merkt ja alleine an den Reaktionen hier (das heilige Auto!), dass es für die Täter tatsächlich eine Strafe wäre.
(8) GeorgeCostanza · 05. Dezember 2019
Meldung an den Arbeitgeber wäre ne empfindliche Strafe. Oder ans Amt, wenns keinen AG gibt. Aber bisher hatte ich den Eindruck, dass keiner überhaupt den Versuch unternommen hätte, ernsthaft was gegen Pyro zu tun. Scheint mir geduldet, und das ist das erste Problem.
(7) 17August · 05. Dezember 2019
Wieviel Schwachsinn kann sich ein Politikerkopf noch ausdenken?
(6) Tom-Cat · 04. Dezember 2019
Ich kann mir gut vorstellen, dass von solchen Typen kaum jemand ein Auto hat und einige auch keinen Führerschein was soll da ein Entziehen bewirken???
(5) ircrixx · 04. Dezember 2019
Nachdem die Behörden mittlerweile ja Zugriff auf fast alles haben, wären zehn Jahre Verbot des Abschlusses von Handyverträgen doch denkbar. Einhergehend mit einer Pflicht zur Entsperrung von Smartphones nur noch per Fingerabdruck, sodass das Ausleihen von Handys auch nix mehr nutzt.
(4) Pusigren · 04. Dezember 2019
Eine solche Regelung wird nicht lange vor den Gerichten bestehen können, da Tat+Strafe keinerlei Bezug haben. Für Ladendiebstahl gibts ja auch keinen Führerscheinentzug ... Passender wären meiner Meinung nach drastische Geldstrafen oder meinetwegen auch Haftstrafen wegen der Inkaufnahme akuter Gefährdung von Leib und Leben anderer. 1 Jahr Knast wirkt sicher ebenso abschreckend wie der Entzug der Fahrerlaubnis und ließe sich jedenfalls direkt begründen.
(3) Friedrich1953 · 04. Dezember 2019
Der Vorschlag ist wenig hilfreich! Viel wichtiger wäre für mich ein Stadionverbot egal wo. Technisch durchaus machbar!
(2) Stoer · 04. Dezember 2019
OK der Lappen hat direkt nix mit der Pyro zu tun.Aber es wäre ne sehr empfindliche Strafe...Und Pyrotechnik,wie sie da bei den Spielen verwendet wird ist schon ne gefährliche Sache,das sind hohe Temperaturen,das isses nicht mit ner Brandblase getan.Von daher keine schlechte Idee.
(1) storabird · 04. Dezember 2019
Ein Führerschein hat doch rein gar nichts mit Pyro zu tun.
 
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