Kerpen/Münster (dpa) - Mit einer spektakulären Entscheidung hat das Oberverwaltungsgericht Münster die Rodungspläne des Energiekonzerns RWE im Braunkohlegebiet am Hambacher Forst bei Aachen gestoppt. Das gut 100 Hektar große Waldstück müsse vorerst geschützt bleiben, bis in dem komplizierten […] mehr

Kommentare

18quila10. Oktober 2018
hab mir mal was aus dem text kopiert.Eine massenhafte Versorgung der Braunkohlekraftwerke in der Region mit Kohle von außerhalb ist nicht möglich. ------------------------------------------------------------------------------------ mal ein oder zwei alte rausnehmen und den rest kann man auch mit polischer steinkohle betreiben mal nur an rande.da der taugebau mit zug betrieb läuft sind auch die kraftwerke mit dem zug von ausen zu erreichen
17Thorsten070905. Oktober 2018
die Entscheidung des OVG finde ich richtig, hoffentlich wird die Entscheidung nicht wieder kassiert.
16O.Ton05. Oktober 2018
Kenne Hambi nicht genauer, aber offenbar da ist so ein Stück alter Buchen/Eichenwald geblieben, dass es lohnt sich den zu schützen. Auch scheint es so, dass es nicht nötig ist dieses letztes Waldstück zu roden oder für den Tagebau zu zerstören.
15juanita201405. Oktober 2018
@13 ja wo sind die blühenden landschaften?
1417August05. Oktober 2018
Hoffentlich verlassen spätestens jetzzt viele RWE Kunden den (Sau-)Verein. ... Heiße Luft kann man spühren!!??
13esKa05. Oktober 2018
Ich frage mich, was aus der "deutschen" grünen Wende geworden ist. Anscheinend nur heisse Luft.
12Wolf05. Oktober 2018
Wir reden zum einen über Dieselfahrverbote, schlechte Luft in den Städten. Fällen aber zeitgleich Bäume, damit Arbeitsplätze sicher sind. Zudem habe ich durch die immer weitere Firmen - Spaltung, - Verästelung erheblichen Zweifel ob am Ende das versprochene Geld für die Aufforstung überhaupt noch da ist.
11Kioto6605. Oktober 2018
@10 Meiner Meinung nach wollen die auch bloß noch schnell den Wald plattmachen bevor, die den Endgültigen Kohleausstieg beschließen. Bin mir ziemlich sicher, das der Wald plattgemacht wird. Irgendwer hat schon Geld dafür kassiert und das kann nicht mehr Rückgängig gemacht werden. Bayer/Monsanto/Glyphosat warum hat Christian Schmidt mit ja gestimmt obwohl eine Enthaltung geplant war? Weil sich nur so die Übernahme für Bayer gelohnt hat. Geld Regiert die Welt.
10anddie05. Oktober 2018
Ich finde den ersten Absatz auf <link> sehr interessant: Im Augenblick ist die Kante des Tagebaus Hambach über 300 Meter vom Wald entfernt, meist deutlich über 400 Meter. Die Bagger bewegten sich in den letzten Jahren weniger als 120 Meter pro Jahr in Richtung Wald. Bei gleichbleibender Fördermenge wäre damit noch genügend Kohle für mindestens drei Jahre vorhanden.
9O.Ton05. Oktober 2018
Rationalismus, bitte: "Der früher einmal 4100 Hektar große Wald mit Jahrhunderte alten Buchen und Eichen..." Verblieben ist etwa 200 Hektar (2km²), also etwa 3900 Hektar (39km²!!!) ist schon für Kohle-Tagebau zerstört! In diesem Sinne die Proteste und Schrei jetzt sind "etwas" spät. Rational zu sehen, 200 Hektar ist relativ kleines Stück Wald.
8Kioto6605. Oktober 2018
@6 Ganz bestimmt Spenden die auch. Die haben aber viele Politiker einfach auf Ihrer Gehaltsliste. <link>
717August05. Oktober 2018
Gerichte sind - wie so oft - der letzte Rettungsanker der Demokratie.
6k40904005. Oktober 2018
Eine Klatsche für Laschet, der wollte das ja unbedingt durchdrücken. Ist RWE eigentlich Partei Spender? Weiß das jemand?
4Joerg7Hahn05. Oktober 2018
Wer nur irgendwie kann, sollte sich von RWE trennen. In der Kündigung muss aber ganz deutlich die Begründung Hambacher Forst stehen.
3Alle190805. Oktober 2018
@1 Wenn dann mal nicht wieder Fußballspiele abgesagt werden müssen, weil es ja an allen Ecken und Enden an Polzei mangelt! Sonst könnte RWE doch was für die Wirtschaft tun und private Sicherungsdienste "ihr" Grundstück sichern lassen... Der Umfang des grundstücks erfordert dann aber einige Leute, die Wach-und Sicherheitsunternehmen in der Umgebung sind dann alle ausgebucht..
2Joerg7Hahn05. Oktober 2018
@1 Absolute Zustimmung ….
1Dackelmann05. Oktober 2018
Zum vernichten von Natur und schutz von groß konzernen stehen genug Polizisten zur Verfügung aber um eine friedliche Demonstration abzusichern anscheinend nicht. Ausserdem mal so nachgefragt wer bezahlt eigentlich diesen ganzen polizei Einsatz für RWE natürlich der Steuerzahler,ich würde RWE an den kosten beteiligen.