Berlin - Der Soziologe und Generationenforscher Klaus Hurrelmann hat sich für einen sozialen Pflichtdienst für Senioren "am Ende ihres Arbeitslebens" ausgesprochen. "Von den Jungen zu erwarten, dass sie im Ernstfall allein das Land verteidigen, ist nicht gerecht", sagte der 81-Jährige dem "Spiegel". ...

Kommentare

(8) commerz · 20. Juli 2025
In den 90er wurde auch sozial verträgliches Ableben eingefordert und heute sind urplötzlich viele mit einem Anspruch, gut dass dies die Regierung nicht vorhersehen konnte
(7) benno00 · 20. Juli 2025
Pflichtdienst ist realitätsfremd. Wenn ein Politiker noch bis ende 80 im Plenarsaal, wenn auch schlafend, anwesend ist kann er das ja auch. Ein Dachdecker, der sein Berufsleben, bei Wind und Wetter auf eisigen und Heissen Dächern arbeiten musste, ist meistens schon Mitte 50 gesundheitlich am Boden, also egal ob Pflicht oder Freiwillig was soll er da noch bewegen?
(6) Tautou · 19. Juli 2025
💯 Klaus Hurrelmann — Ehrenmann.
(5) AlfredD · 19. Juli 2025
Als Pflicht unzumutbar, aber freiwillig ist ok. Mein Plan war eigentlich bis 80 arbeiten um anständige Rente zu bekommen. Leider kam 4-fach-Bypas und Prostata-OP dazwischen. Kann nur noch ca 200 m laufen mit Schmerzen ab dem ersten Meter. Aber im Zweifelsfall immer bereit unser Land zu verteidigen. Und wenn ich im Rollstuhl an die Front fahren muß.
(4) truck676 · 19. Juli 2025
Kann es sein, dass der 81-Jährige an Altersdemenz leidet? 🤔
(3) Grizzlybaer · 19. Juli 2025
"Jung sein ist heute sehr anstrengend", sagte der 81-Jährige. Na der alte Herr muss es ja wissen.
(2) skloss · 19. Juli 2025
@1 die haben aktuell aber auch schon die Möglichkeiten, da braucht es keine Pflicht. Bescheidenheit (manchmal auch krampfhaftes Horten) können die jüngeren von den sehr alten lernen - wobei ich da wenig Chancen sehe. Und mit 65 oder gar 63 MUSS man nicht in Rente gehen... Ist aber auch leicht zu fordern, wenn die größte Wählergruppe vermutlich direkt nein sagt 😉
(1) tchipmunk · 19. Juli 2025
Ein ziemlich kontroverser Vorschlag. Die Ausgestaltung als "Pflicht"dienst halte ich für eine Zumutung und kaum vermittelbar. Allerdings könnte es durchaus Menschen geben, die sich eine neue Tätigkeit nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben vorstellen könnten. Die hätten vielleicht Interesse an einem freiwilligen sozialen Dienst, ein paar Stunden pro Woche. Das Gefühl noch gebraucht zu werden, die plötzliche viele Freizeit sinnvoll nutzen...
 
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