Berlin (dts) - Dass Altbundeskanzler Helmut Kohl laut Geheimpapieren der britischen Regierung in den 1980er-Jahren die Hälfte der in Deutschland lebenden Türken nach Hause schicken wollte, sorgt für Empörung. "Offen gestanden kann ich diese schlimmen Aussagen des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut […] mehr

Kommentare

28Wannabe30. Dezember 2013
@25 Fassen wir mal hier deine Aussagen zusammen. Deutsche Kollegen sind in der Regel kompatibel von Anfang an. Schlussfolgerung hieraus wäre ja, dass die deutschen Kollegen untereinander produktiver sind, da ein positives Arbeitsklima ja zu einer Produktivitätssteigerung führt. Na da ist doch dann zumindest schon mal eine Einsicht zu erkennen.
27mceyran03. August 2013
@26 Genau, lies einfach meine letzten paar Kommentare und nicht alles und verbreite "Gastarbeiter raus"-Parolen.
26Photon03. August 2013
@25 : Das hast Du leider Deinen Landsleuten zu verdanken, die sich hier wie eine Sau benehmen. Dass Du mit denen dann in einen Topf geworfen wirst, ist sicher nicht richtig und auch unfair. Aber da Du auch keine Gelegenheit auslässt, Dich auch für die hier stark zu machen, ist es auch nicht verwunderlich. Abgesehen davon: GASTarbeiter (und als solche wurden sie eingeladen!), sind eben Gäste. Alle Gäste verbindet eine Sache: Sie gehen, wenn der Gastgeber es sagt. Nix "schlimme Aussagen" Kohls.
25mceyran03. August 2013
@16 Ich weiß aber auch, dass manche wirklich so denken, und das finde ich schon schade, und diskutieren schmälert nur das Arbeitsklima. Deshalb lasse ich das sein. Aber es zeigt schon, dass man sich hier als Türke+Moslem aktiv behaupten und den Respekt verdienen muss, während die deutschen Kollegen untereinander direkt kompatibel sind. Immerhin ist man auch eine Art Vermittler, und oft sind die Kollegen dann doch nicht so naiv und fragen mich einpaar Sachen, um mal aus erster Hand zu erfahren.
24mceyran03. August 2013
@16 Es hat sich ein wenig eingebürgert, dass wir aus Spaß Klischees bedienen. Wenn ich mal aus Versehen die Datenbank blockiere, dann scherzen sie, ich mache den digitalen Jihad. Umgekehrt sage ich zu einem Kollegen, der manchmal tagsüber nichts isst und trinkt, um abzunehmen, dass er mal ein guter Moslem sein wird, weil er ja fastet... Letztens kamen natürlich auch Tränengaswitze.
23mceyran03. August 2013
@16 Und wenn Erdoğan kommt und sagt, dass wir uns nicht assimilieren lassen sollen, sondern "nur" integrieren (das Übertreiben mit "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" ist normale türkische Art), dann ist das Geschrei groß, er würde ja alles, was in den 50 Jahren erreicht wurde, kaputt machen. Was denn kaputt? Die Assimilierungspläne? Er will doch Integration! Auf Arbeit bin ich der einzige Türke und ich bekenne mich dort offen zum Islam und faste natürlich auch, was die Kollegen merken.
22mceyran03. August 2013
@16 Und das mit dem Assimilieren erkennt man daran, dass kein Türke, der es z.B. in den Bundestag oder sonst ein öffentlich bekanntes Gremium oder Amt geschafft hat, sich offen zum Islam bekennt. Ich habe Cem Özdemir noch nie beten gesehen, und <link> hier sieht man, wie abgefahren er ist. Der türkische Moderator von Kiss FM Berlin fastet nicht. Türkische "Integrationsfachfrauen" beschweren sich über das Kopftuch. Warum auch immer, es sind immer diese, die vorwärts kommen.
21mceyran03. August 2013
@16 Und dann nimmt das seinen Lauf. Klar, das ist ein Szenario, und in jedem Volk gibt es gute und schlechte Menschen, und es gibt sicherlich auch Szenarien, wo die Ausländer die bösen sind, aber wie gesagt, die Leute sind mit Hoffnungen hierhergekommen. Das einzige, was Türken von europäischen Ausländern unterscheidet, ist die Kultur und Religion. Und wenn die Deutschen assimilieren wollen und nicht integrieren, dann gibt es Konflikte.
20Stiltskin03. August 2013
@17 : Natürlich sind nicht Ausländer die (Allein)schuldigen. Es ist doch klar, das der 'Staat' massiv Mitschuld an der sozialen Schieflage trägt, wurden doch Menschen ins Land geholt, gelassen, Familienzusammenführung betrieben, ohne den Menschen hier wirklich eine faire Perspektive bieten zu können. Aber eben der Prozentsatz Ausländer, der keine Arbeit hat, der kriminell wird, ist es der das Bild vieler Deutscher prägt, die verallgemeinernd ein ganzes Volk/ eine Religion diskriminieren.
19mceyran03. August 2013
@16 Und als was hat er zuerst gearbeitet? Als Putzkraft... Er wollte aber Familie ernähren, ist zum Bezirksleiter aufgestiegen, hat dann bei Ford gearbeitet, zuletzt als Produktionsplaner. Und dann wächst die zweite oder dritte Generation hier auf und unter den deutschen Kindern gibt es dann welche, die von ihren Eltern und Großeltern (2.WK-Generation) gelernt haben, dass Türken ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen. Und dann sind einige Türkenkinder böse und rufen "scheiß Deutsche".
18mceyran03. August 2013
@16 Die Türken sind nicht deshalb nach Deutschland gekommen, weil sie Sozialhilfe beanspruchen konnten. Das konnten sie vermutlich gar nicht, zumindest ALG gab es ja nur, wenn man schon gearbeitet hat. Sie sind deshalb gekommen, weil in der Türkei das Militär mal wieder geputscht hat und Panzer durch die Straßen gefahren sind und sich die Linken und Rechten an den Unis Schießereien geliefert haben. Deshalb hat mein Vater sein Studium dort abgebrochen und ist hergekommen.
17mceyran03. August 2013
@16 Ja sicher, aber daran, dass das Sozialsystem so eingebrochen ist, sind nicht die Ausländer schuld, sondern die Politik, die im Sinne der "Wettbewerbsfähigkeit" mehr und mehr zugelassen hat, dass es so viele Leiharbeiterfirmen gibt, die 700 Euro Lohn auszahlen und sich selbst nochmal 500 Euro gönnen, UND dass das günstiger ist, als einen Arbeiter fest anzustellen. Und die Arbeiter müssen dann aufstocken. Es gab letztens eine Statistik, wie schwer man genau deswegen aus Hartz IV rauskommt.
16Stiltskin03. August 2013
@15 : Integration ist das A und O, und bedeutet die Bereitschaft von Deutscher Seite, Integration zuzulassen, zu fördern und die Bereitschaft/Fähigkeit von jedem, der aus jedem Land nach Deutschland kommt (nicht nur Türken). Es ist doch völlig egal ob es sich um Türken handelt oder um Menschen aus jedem anderen Land, manch einer will sich nicht integrieren, will sich auf den im Vergleich zum Heimatland engmaschigen sozialen Matte ausruhen. Und das kann kein Sozialsystem auf Dauer aushalten.
15mceyran03. August 2013
@9 @10 Mittlerweile sollte aber Integration der Türken kaum noch ein Thema sein, vor allem gehen auch mehr Türken zurück, als herkommen. Man sollte sich mittlerweile eher Gedanken um die Rumänen und Bulgaren machen, die ja aus ach so reichen Ländern kommen müssen, zumal sie in die EU aufgenommen wurden. Dank Freizügigkeit kommen da ganz viele Fachkräfte hierher. Die Türken hindert man mit immer schärferen Gesetzen (ich musste ein Jahr warten, bis meine Ehefrau herkommen konnte) schon gut genug.
14Stiltskin03. August 2013
@11 : Selbstverständlich ist es nicht immer einer Fehler türkischer Mitbürger, wenn Integration scheitert. So etwas habe ich auch noch nie behauptet. Und genau genommen habe ich in meinem Comment auch auf die vor Dir genannten Aspekte verwiesen. Daß es Scharfmacher auf Deutscher und Türkischer Seite, die alles, nur kein Miteinander oder Integration wollen, gibt, ist absolut unbestritten. Aber man muß doch wohl bedenken, daß man Menschen nur ins Land holen sollte, wenn Arbeit zur Verfügung steht.
13mceyran03. August 2013
@9 @10 Und ich durfte auch mit 9 miterleben, wie mein Vater nach der Spätschicht bis spät in die Nacht nicht nach Hause kam, und am nächsten morgen, als ich aufwachte, schlief er mit Gips, weil ihn zwei Nazis den Arm gebrochen hatten. Da hatte er noch kein Handy... Das mag in Kreuzberg umgekehrt ablaufen, aber es sind nicht immer die Türken schuld, und vor allem sind nicht alle Ausländer Türken.
12mceyran03. August 2013
@9 @10 Ich bin nicht in den Kindergarten gegangen, sondern direkt zwei Monate nachdem ich 6 wurde in die Schule gegangen und habe nach einem halben Jahr in der zweiten Klasse ein Jahr übersprungen. Nun bin ich studierter Software-Entwickler und verdiene einen Haufen Geld, aber der Weg war als Türke nicht einfach. Jedenfalls nicht in Berlin-Spandau und Berlin-Lichtenrade. Bis zum Umzug nach Lichtenrade (mit 16) war ich ausgegrenzt, einerseits Türke und andererseits der jüngste, weil übersprungen.
11mceyran03. August 2013
@9 Wieso "wieder mal"? Statistik nicht, aber eine Studie: <link> Ansonsten, wie es aktuell aussieht: <link> Vielleicht auch noch lesenswert: <link> Ansonsten @10 Du warst auch nicht gemeint :). @9 @10 Sicherlich darf man auch auf negative Aspekte verweisen, und die gibt es auch. Aber es gehören zwei Seiten zur Integration, und es ist nicht immer der Fehler der Türken, wenn es nicht klappt.
10Stiltskin03. August 2013
@8 : Sicher hast Du nicht unrecht mit deiner Kritik. Aber ich lasse mich nicht als einer von den 'Ihr Armen' bezeichen. Ich habe schon bis zum Erbrechen in vielen Comments darauf verwiesen, das Ausländer, und damit auch Türken, sich in diesem Land integriert haben, manches mal deutscher als Deutsche sind, als Arbeitgeber für Arbeitsplätze sorgen, Steuern zahlen ohne deshalb, in der Tat, von jedem anerkannt zu werden. Aber, man muß auch auf die negativen Aspekte verweisen dürfen.
9FichtenMoped03. August 2013
@7 : So ist es. Immerhin hat er das Integrationsproblem erkannt, obwohl ich sonst für Kohle nicht ein gutes Wort übrig habe. @8 : Wieder mal die Mitleids-/Opferrolle? "Die Statistik belegt das alles .. " wirtschaftlich, aber wie sieht es gesellschaftlich aus? wie du an den Kommentraen siehst, gefühlt 0. Hast du ein wenig Statistik über Integration und Annahme von Wertevorstellung, bzw. Rechtsordnung oder Tolleranz?
8mceyran03. August 2013
Ihr Armen. Wir sind ja alles so böse Schmarotzer, die sich auf Eure Kosten ein schönes Leben machen. 2011: 80000 türkische Unternehmen in Deutschland, 420000 Mitarbeiter, davon 35-40% Deutsche. Umsatz 40 Milliarden Euro (man denke an die Umsatzsteuer). Und das mit Kapital aus der Familie oder von türkischen Banken, weil deutsche Banken kaum Kredite an türkische Gründer vergeben. Aber das ist bestimmt auch alles schwarz...
7Photon02. August 2013
Wie auch immer. Kohl hat es nicht gemacht, jetzt haben wir den Salat...
6Stiltskin02. August 2013
Unkontrollierte Zuwanderung mit daraus resultierenden Problemen müssen sich alle Regierungen Deutschlands gefallen lassen, gleich welcher Coleur, sie alle haben davor die Augen verschlossen. Da die Türken nun einmal neben den Italienern den größten Anteil an Ausländern stellen, sind dort auch die Probleme zwangsläufig am größten. Richtig ist, daß man nicht wahllos Menschen ins Land holen kann, ohne ihnen Arbeit bieten zu können. Nicht alles was unter Familienzusammenführung läuft, muß sein.
5Helene123402. August 2013
#3 Du hast auch nur immer ein und denselben Spruch :-) Ich gebe meinen "Vorrednern" vollkommen recht. Und vor allem gebe ich Kohl recht.Hätte er die Hälfte zurück geschickt (und ich gehe stark davon aus,das er ein ganz bestimmtes Klientel derer meinte, nämlich das Klientel,das auch wir heute all zu gerne nach Hause schicken würden) uns, und selbst ihren Landsleuten -ich spreche von der anderen Hälfte- wäre einiges erspart geblieben. Damals wie heute...
4k31966702. August 2013
Leider immer hätte und Gerede, hätte er Taten Folgen lassen dann ? Aber es ist immer nur leere Worte ! Es gibt keine Politiker die Handeln nur Wortkünstler.
3mceyran02. August 2013
@1 @2 Ja, basht weiter und bestätigt die Worte der SPD ;).
2Black-Shark02. August 2013
Er hat doch recht gehabt
1Lady_Clarissa02. August 2013
Hätte ich nie gedacht das er so viel Weitblick hatte. Damit steigt er in meiner Vollblutpolitikerhitliste um einige Punkte.