Berlin (dpa) - Im Geheimdienst-Ausschuss des Bundestags ist künftig nur noch ein einziger Oppositionsabgeordneter vertreten. Sowohl die Linken-Fraktionsvorsitzende Heidi Reichinnek als auch die beiden AfD-Kandidaten Martin Hess und Gerold Otten verfehlten bei der Wahl der neuen Mitglieder des […] mehr

Kommentare

9Pontius27. Juni 2025
@8 Hufeisen? @7 Steht Reichinnek denn Russland so nahe? Zumal die Linke in den letzten Gremien ebenso vertreten waren.
8Chris198626. Juni 2025
Ist schon ganz gut so, dass die extremen Ränder nicht unbedingt mit Geheimdienstinformationen gefüttert werden müssen.
7Stiltskin26. Juni 2025
Funktionierende Geheimdienste sind wichtig, wie auch deren Kontrolle durch alle Parteien, die auf dem Boden des GG stehen. Bei Parteien die indes unsere Gesellschaftsform in großen Teilen ablehnen, bzw. eine zu große Nähe/ Sympathie zum Kreml zeigen, hätte ich auch Bedenken, mit diesen, Sicherheitsrelevante Inhalte zu teilen.
6Sonnenwende26. Juni 2025
@4 Mit Reichinnek geht es mir genauso wie dir. Trotz aller Kritik, die ich durchaus inhaltlich an ihren Aussagen habe, hat sie auch mir damals aus dem Herzen gesprochen. Und den Ausdruck semi-klug bzgl. linker Strategie finde ich fantastisch zutreffend.
5dicker3626. Juni 2025
Tja, da wird wohl der Zar auf seine IM bei der SPD zurückgreifen müssen.
4tastenkoenig26. Juni 2025
Was die Union angeht halte ich das zumindest in Teilen für eine Retourkutsche für ihre Antwort im Bundestag auf Merz' AfD-Stunt. Ich bin kein grundsätzlicher Fan von Reichinnek, aber damals hat sie mir und vielen anderen aus dem Herzen gesprochen. Strategisch ist das aber wieder mal nur so semi-klug.
3Sonnenwende26. Juni 2025
Upps – für die AfD Kandidaten (127/121 Ja-Stimmen) hat noch nicht mal komplett ihre eigene Partei gestimmt – die haben 151 Bundestagsabgeordnete. Und Reichinnek war irgendwie klar – wahrscheinlich haben auch SPD Abgeordnete nicht für sie gestimmt, denn Linke + Grüne + SPD haben zusammen 269 Stimmen. Ich persönlich halte sie durchaus für vertrauenswürdig.
2Stoer26. Juni 2025
Ich kann schon hören,wie die AfDler nun wieder toben,man würde sie nicht dabei haben wollen...dabei wurde doch ganz normal abgestimmt,jedoch bekamen sie eben nicht genug Stimmen...also dann...eine Runde Mitleid...halt halt nicht so viel ...nur ein wenig...
1Sonnenwende26. Juni 2025
Also dann nur 7 Abgeordnete, vielleicht sogar nur 6, weil Reichinnek auch Stimmen aus der Union braucht.