Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat nach der zweiten Gesprächsrunde mit der Deutschen Bahn die Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt. Zugleich kündigte sie neue Warnstreiks an, die möglicherweise auch an Feiertagen stattfinden werden. Begründet wurde das Scheitern der […] mehr

Kommentare

28Polarlichter28. November 2023
@26 Aber bei den von dir aufgezählten Abkommen sieht man ja schon das Problem Papier vs. Realität wieder. Vielerlei Abkommensergebnisse werden nicht erfüllt, nachträglich aufgeweicht, etc. Das ist natürlich dann auch nicht Sinn der Sache, auch wenn es vor Jahren bei Unterschrift auf dem Papier schön formuliert wurde.
27Pontius28. November 2023
erneuerbaren Energien - dass man sich dann selbst mit anderen Entscheidungen die Beine stellt, dass sind negative Punkte. Allerdings sind auch die anderen Länder sicher nicht fehlerfrei oder frei von politischen Diskussionen darum: that's democracy.
26Pontius28. November 2023
@25 Ich weiß nicht, ob die deutsche Politik hier jetzt etwas zu schlecht wegkommt. Die Taschenspielertricks mit der Schuldenbremse gibt es schon so lange, wie es die Schuldenbremse gibt - die wurden jetzt gerichtlich deutlich eingeschränkt. Langfristige Entscheidungen zum Wohle des Landes wurden ebenso getroffen, sei es die Ukrainehilfe und das Aufrüsten der Bundeswehr um Nato-Verpflichtungen zu erfüllen, das Pariser Klimaabkommen, der Atom- und Kohleausstieg und zuvor der Einstieg in die
25Polarlichter28. November 2023
@23 Naja, aber das sind für mich halt auch faule Ausreden seitens der verantwortlichen Politiker. Die Schuldenbremse ist ja nun nicht vom Himmel geflogen, sondern existiert schon xx Jahren. Die Zyklen bzgl. Wahlen gibt es auch in den anderen Ländern, dennoch schaffen einige Länder dies Dinge auch ohne derartige Manöver durch durchdachte Politik mit Weitsicht zu klären.
24Pontius28. November 2023
von Corona und auch der Energie gekommen - wir mussten uns einschränken, aber sind nicht daran zerschellt. Im gesamten, Einzelschicksale natürlich ausgenommen. Für den Vergleich mit Dänemark fehlen mir die Insights, jedoch könnten wir hier deutlich besser im Erklären der Gesetze werden. Damit wäre schon ein großer Schritt getan.
23Pontius28. November 2023
@21 Ja das ist auf jeden Fall problematisch - liegt jedoch in der politischen Realität der 4-Jahreszykluses. Da werden Belastungen kurz vor Ende der Legislaturperiode unterlassen und stattdessen Wahlgeschenke verteilt. Über die mediale Präsens der Ampel brauchen wir auch nicht diskutieren, die ist schlecht vergleichen im Vergleich zu den Dingen, die wirklich bearbeitet wurden - und auch wie mit den Krisen umgegangen wurden: Wir als Volkswirtschaft sind sogar einigermaßen "ok"isch durch die Krise
22Polarlichter28. November 2023
derart beliebt ist, ist mir ein Rätsel. Kann ich selbst nicht beantworten. Auf jeden Fall, bei dem Vergleich Dänemark - Deutschland, fällt mir auf, dass die Politik hier wesentlich weitsichtiger ist, bodenständiger und vor allem für den Ottonormalbürger auch nachvollziehbar. Auch diese mega komplizierten Gesetze, etc., werden hier bewusst im Sinne der Bevölkerung vermieden. Weniger ist mehr, einfach aber konsequent.
21Polarlichter28. November 2023
@18 Naja, du sprichst es ja schon an, man müsse etwas in "Rekordzeit machen". Das ist das Kernproblem in meinen Augen der letzten Jahrzehnte. Probleme, die offensichtlich sind und einem in Zukunft auf die Füße fallen, werden ignoriert und dann 5min vor Schluss will man in aller Hektik im 5-Minuten-Format irgendwelche Doppel-Wumse der Bevölkerung verklickern, welche natürlich nichts anderes als halbgar und oft nicht ausreichend durchdacht wurden. Warum diese Ahdoc-Politik in D(meiner Heimat) ...
20Pontius28. November 2023
weiter gelten soll und dort verhindern, dass die Schuldenberge ins Unermessliche wachsen.
19Pontius28. November 2023
Vorverurteilung zu erwarten.Bei der Notlage muss ich dir jedoch widersprechen: Das ist der Schuldenbremse "geschuldet" - kurzfristig geht es eben nur mit dem Aussetzen. Längerfristig muss man es über die Einnahmesituation bzw. einem positiven Saldo lösen. Daher wird ja diskutiert, die Schuldenbremse zu überarbeiten. So sollen Investitionen mit Nutzen, der sich jedoch erst in einigen Jahren richtig entfaltet, aus der Begrenzung herausnehmen, während die Einhaltung bei den "alltäglichen" Ausgaben
18Pontius28. November 2023
Bei den beschrieben Problemen würde ich meine Frage erneuern: Wer und was ist "die Politik". Da du ja in Dänemark beheimat bist, weißt du sicher, wie das Land auf die Ölkrisen der 80er Jahre reagiert hat - und welchen Weg Deutschland nun nahezu in Rekordzeit bewerkstelligen muss (zumindest wenn man annähernd in die Region der Versprechungen des Pariser Klimaabkommens kommen will). Ich würde dich aufgrund deiner Beschreibungen auch schwerlich politisch einordnen können - da hast du von mir keine
17Polarlichter28. November 2023
@16 Das sehe ich gerade nicht. Diese Nachtragshaushaltdebatte ist Sinnbild zunehmender Folgen für missratene Politik. Wo mittlerweile einem die Folgen gewaltig die finanziellen Grenzen aufzeigen, weil man viel Wohlstand durch Fehlentscheidungen in Vergangenheit als auch aktuell verspielt. Jedes Jahr Notlagen ausrufen ist ebenso ein Spiegelbild.
16Pontius28. November 2023
@13 Hier muss man den Nachtragshaushalt mal abkoppeln: egal ob Sonderfonds, Sondervermögen, Nachtragshaushalt mit Aussetzen der Schuldenbremse oder ähnliches - es waren vorher Schulden und es werden auch nachher Schulden sein. Sprich es hat sich nichts geändert, mal mit Ausnahme der medialen Aufmerksamkeit. Wenn es einen vorher nicht interessiert hat und es jetzt auf einmal DAS Thema ist, dann sollte man besser sich selbst hinterfragen (jetzt nicht speziell auf dich gemünzt).
15Polarlichter28. November 2023
Ebenso ist die Energiepolitik ein Grauen und hier gebe ich vielen Unternehmern recht, bei dem Abschalten sämtlicher Energieformen bei gleichzeitiger Blockade erneuerbarer Energien im ausreichenden Maßstab (von den fehlenden Strassen mal abgesehen) ist auch ein immenser Standortnachteil erkennbar. Und auch wenn der Move jetzt bestimmt kommt, ich bin weder links noch rechts, aber was ich aktuell sehe, lässt nichts Gutes erahnen.
14Polarlichter28. November 2023
marode Infrastruktur. Das Gesundheitswesen will ich erst gar nicht thematisieren. Reallohnverlust sind im größeren Maße schon absehbar, von der Wirtschaft habe ich noch nicht gesprochen. Unsere Unternehmen steigern immens ihre Ausgaben für Fortschritt im Ausland, hier kaum. Die E-Mobilität wird uns auch noch um die Ohren fliegen, da China und Tesla den Markt massiv zu ihren Gunsten verschieben. Schlafen, verschulden und viele der Natur zuliebe maroden lassen. Das klingt toll, wird aber teuer.
13Polarlichter28. November 2023
@12 Ich gönne jedem sehr gute Gehälter. Dein Argument des Reallohnverlustes finde ich etwas schwierig, weil man impliziert, dass wir wirtschaftlich als Land und in der Wirtschaft dazu unser Niveau halten müssten. Dies ist aber aufgrund bewusst nicht vollzogener Reformen mit anstehenden MRD-Löchern kaum möglich, wie man jetzt schon als Vorgeschmack des Nachtraghaushaltes sieht. Dabei sind die viel größeren Belastungen noch vor uns: Aufbau der Ukraine, Flüchtlingskosten, Renten, marode Schulen,
12Pontius28. November 2023
@11 "bei der Politik"? Da hätte ich gern mehr Ausführungen oder meinst du bei der multiplen Krisenlage? Ja, wir werden im Schnitt einen Reallohnverlust erleiden - nur forderst du selbiges mit #10...
11Polarlichter28. November 2023
@9 Ein Reallohnverlust werden wir in der Breite ohnehin über Jahre erleben bei der Politik.
10Polarlichter28. November 2023
@7 Teile deine Einschätzung vollkommen. Auch in Zeiten von Fachkräftemangel einfach von einer Masse weniger Arbeitsstunden zu fordern ist zwar legitim, aber mit den finanziellen Zigeständnissen dann irgendwann auch recht reichlich. Effektiv sind es dann mehr als diese 4%.
9Pontius28. November 2023
#4 aufzeigen sollen, dass selbst mit 15% am Ende 2026 wohl ein Reallohnverlust stehen wird - und das für jedes Jahr des Tarifvertrages.
8Pontius28. November 2023
@7 Wie passt denn "ich gönne es ihnen" und der Vergleich auf deine persönliche Situation zusammen? Es tut mir leid, dass es bei dir nicht besser gelaufen ist. Bist du in einer Gewerkschaft und hast damit die Chance, beim nächsten Tarifvertrag dort nachzusteuern und die Reallohnverluste wieder aufzuholen. Zur Einmalzahlung weiß ich jetzt leider nicht, ob das bei den 11% nicht schon mit drin ist. Ist es das nicht, dann kommen da wohl etwa 3 oder 4% noch oben drauf. Allerdings hat die Rechnung in
7World4Cats27. November 2023
@3 wenn ich an meine Lohnerhöhungen in den letzten Jahren denke, welche zwischen 0,9% und 1,9% jährlich lagen, halte ich knapp 4% pro Jahr schon für gut, zumal die Einmalzahlung auch noch oben drauf kommt. Hatte ich übrigens nicht aber ich gönne sie natürlich. Aus dem Grund halte ich die GDL für gierig von der 35 Stunde Woche mal gaz zu schweigen.
6k39657227. November 2023
@1 Es wird dringend Zeit, daß Deutschland lahm gelegt wird. Hat ja bei der letzten Bundestagswahl in den Berliner Bezirken schon mal gut funktioniert. Einfach mal durch einen Marathon maximales Verkehrschaos verursachen um den Bürger von seinem Wahlrecht abzuhalten!
5k39657227. November 2023
Seiler hat wohl Probleme das Arbeitnehmerrecht zu akzeptieren! Es ist nun mal die Aufgabe der Gewerkschaften für die Arbeitnehmer mit dem Kopf durch die Wand zu gehen! Wenn dein starker Arm es will, stehen alle Räder still (deutsche Arbeiterhymne aus 1863)
4Pontius27. November 2023
betragen hat und mit der Inflation in diesem Jahr die 11% dann schon aufgefressen wären - nur diese eben erst Ende 2026 mit dem Gehalt ausgeglichen wären...
3Pontius27. November 2023
@1 Dann pass ich als Unternehmer einfach auf, dass keine Gruppe an Arbeitnehmern mehr als 15% am Unternehmen aus machen - und schwups bin ich von Streiks verschont. @2 Die Forderungen der EVG warn doch sehr ähnlich zur GDL: <link> Dazu verschweigst du (wissentlich?) die Dauer des Angebotes: 32 Monate. Wir wollen nochmal festhalten, dass die Inflation im letzten Jahr fast 7%
2World4Cats27. November 2023
Bedenkt man das Gegenangebot der Bahn mit 11% und einer Einmalzahlung von 2850,- dann sollte sich die GDL schämen. Die Bahn täte gut daran, keine weiteren Verhandlungen mehr zu führen. Soll die GDL weiter streiken, die Kassen der Gewerkschaft dürften das nicht lange mitmachen. Wie gierig muss man sein um das Gegenangebot abzulehnen, nur weil die Wochenstunden nicht "angepasst" werden.
1holzer_226. November 2023
Microgewerkschaften, die nicht mindestestens 15% der Angestellten eines Unternehmens vertreten, sollten zum Schutz der Allgemeinheit kein Streikrecht haben. Hier kann jeder Egomane mit völlig abstrusen Forderungen daher kommen und für eine Minderheit halb Deutschland lahm legen.