Hannover - Altbundespräsident Joachim Gauck hat die Qualitätsmedien in Deutschland zu mehr konstruktiver Berichterstattung aufgerufen, um auch die Stärken der Demokratie zu zeigen. Journalisten seien "Teil eines Ringens um den Bestand einer Ordnung, die überhaupt garantiert, dass sie arbeiten […] mehr

Kommentare

5ichbindrin13. März um 08:22
Es muss ja nicht einmal das Überbetonen und Aufbauschen sein. Investigativjournalismus wird als qualitativ wahrgenommen, aber ist am Ende auch das akribische Aufdecken von Missständen. Wer suchet, der findet. Es bleibt viel Luft nach oben beim Gedanken daran, was alles noch besser sein könnnte.
4Pontius13. März um 05:28
Das Überbetonen von Missständen aka Aufbauschen ist wohl eher das Niveau von Nichtqualität, aber es sind ja nicht alle BLÖD. @3 Das Gras ist auf der anderen Seite des Zaunes immer grüner.
3ichbindrin12. März um 20:44
Das ist ja nicht nur ein Medien-Phänomen, das ist die Natur unseres Hirns als Problemlösungsmaschine. Befinden wir uns in einem guten Zustand, schauen wir genauer hin, und entdecken neue Herausforderungen und Schwachstellen. Es würde helfen sich bewusst zu machen, welchen Wohlstand und Luxus wir bereits erreicht haben, um die Dinge bemängeln und kritisieren zu können, die eben gerade im Fokus sind. Wir tauschen einfach immer nur aktuelle Probleme gegen bessere Problem, unaufhörlich.
2Flipper12. März um 20:31
Besser überbetonen als totschweigen.
1tchipmunk12. März um 19:48
Kritischer Journalismus in Qualitätsmedien bildet schon noch die Realität korrekt ab, denn da gehts um Fakten und Beweise. Es ist u.a. Aufgabe der Presse, auch Missstände aufzudecken. Warnungen an die Medien oder gar Eingriffe des Staates in die Pressefreiheit sind gefährlich. Um Menschen zu motivieren, sich mehr an Gesellschaft und Demokratie zu beteiligen, braucht es überhaupt auch erstmal mehr echte Möglichkeiten dazu, man muss das wollen und auch erlauben. Nicht nur alle 4 Jahre eine Wahl.