Berlin (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck hat ein deutliches europäisches Signal gegen das von US-Präsident Donald Trump verfügte Einreiseverbot für Bürger aus muslimisch geprägten Ländern verlangt. «Dazu sollten wir uns sehr klar äußern», sagte Gauck in einem Interview fünf europäischer […] mehr

Kommentare

19Eisenhower05. Februar 2017
@13 und 14 Ihr könnt das ja nicht mit zu "Kriegszeiten" vergleichen, denn damals gab es ja auch nicht diese Unterschiede zwischen Arm und Reich. Man muss schon immer den Lebensstandard des Landes vergleichen. Und da ist es doch so, dass wir immer mehr Unterschiede haben. Und die Zuwanderung verschärft das eben sehr wohl - zumindest bei der Unterschicht, die doch jetzt schon abgehängt ist (ob bei Rente, Altersarmut, Wohnungsnot oder auf dem Arbeitsmarkt). Wo hat er da jemals was dazu gesagt?
18naturschonen05. Februar 2017
@15 was mich damals echt empört hat, dass Gauck kurz vorher öffentlich gesagt hatte, er würde sich persönlich einmischen, wenn er von Unrecht erfährt, dann haben wir ihm als Verein geschrieben und als Antwort kam halt,die Familie soll den "funktionierenden Rechtsweg" beschreiten, er könne da nichts machen,ich kenne andere Fälle,da haben sie eine Auszeichnung aus der Hand von Gauck abgelehnt und er hat einige weitere akute Hilferufe ignoriert,diese Statistik als Argument finde ich nicht passend
17raffaela05. Februar 2017
@15 Unsere Kommentar sind etwas durcheinander....aber wir reden dasselbe :-)
16raffaela05. Februar 2017
.... Polen. Damals wars ja Ostpreußen. Irgendwie haben wir trotz oder wegen dieser Leute und mit Hilfe der Allierten (ohne die Russen) innerhalb von 10 Jahren Deutschland wieder aus der Asche auferstehen lassen. Und 1989 ? Da kamen mal locker 17,5 Mio auf uns zu. Nicht zu vergessen die Spätaussiedler mit nochmals 2,5 Mio aus der UDSSR. Und damals gabs noch keine AfD. Dem Himmel sei Dank.
15thrasea05. Februar 2017
@12 Das ist eine üble Geschichte. Du solltest aus meinen bisherigen Kommentaren wissen, dass ich absolut auf der Seite von gut integrierten Migranten stehe. Aber in diesem Fall sehe ich das Problem nicht beim Bundespräsidenten, sondern allgemein bei der Politik. Die legen doch die Regeln fest. Und es ist leider gewollt, dass auch gut integrierte Menschen abgeschoben werden. Bei denen geht es ja auch leichter, weil man ihre feste Adresse kennt. Absolut übel!
14raffaela05. Februar 2017
@11 Das mit den Renten ist mit Sicherheit etwas, das angegangen werden muss! Da stimme ich dir zu. Das hat aber nichts mit Einwanderern zu tun. Diese nehmen uns die Renten nicht weg. Es gab kurz vor 1933 eine noch größere Armut, noch weniger Platz und die Kinder haben aus dem Müll gegessen. Dann kam ER!!! Dasselbe wie heute. Ich gebe euch Arbeit und Brot. Alles in Schutt und Asche hat er gelegt. Und nach dem 2. WK, den dieser Mann verursacht hat, kamen Flüchtlinge zu Millionen aus dem heutigen..
13thrasea05. Februar 2017
@11 Viele von uns wissen wohl gar nicht, wie gut es uns geht. So gewaltige Probleme gab es früher nicht? Wie war das denn - Trümmerfrauen, Wiederaufbau. Kalter Krieg. Viele viele "Gastarbeiter" in West- und Ostdeutschland. Integration - erst erfinden. An der heutigen Situation finde ich eines verlogen: Wenn man so tut, als würden die "Zuwanderer" nur Probleme verursachen. Kein Wort, dass wir ohne Zuwanderung durch die Bevölkerungspyramide in den nächsten Jahrzehnte massive Probleme bekommen.
12naturschonen05. Februar 2017
@6 es ging um eine Famlie, die eine Woche vor Weihnachten abgeschoben werden sollte (und auch wurde), obwohl beide Arbeit hatten, nur die Wohnung wurde eben erst einen Monat später frei und ohne Adresse (sie wohnten in einer Unterkunft, wo sie sich nicht für die paar Wochen anmelden durften) gibt es eben keine Chance, es gab auch ein Eilverfahren, was ein Anwalt eingereicht hat, aber es wurde nicht abgewartet, die Großfamilie mußte unbedingt raus, Gauck hat niiie klar Stellung bezogen
11Eisenhower05. Februar 2017
@10 So gewaltige Probleme gab es früher ja nicht - oder kanntest Du etwa damals schon das Problem Altersarmut, dass Rentner Flaschen sammeln müssen, um bisschen mehr zu haben? Oder so viele Zuwanderer - welche automatisch Probleme auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt verursachen? Und wer ist betroffen? Eben die, die ganz unten sind! Und diese Problem kann man doch nicht wegdiskutieren oder ausblenden. "Wir schaffen das" ist doch verlogen,wenn Millionen konkurrieren müssen - er aber natürlich nicht
10raffaela05. Februar 2017
@9 Haben die Präsidenten vor ihm sich denn um die Unterschicht gekümmert? Wulff hat selbst eingesteckt!!! Dafür ist er auch nicht im Amt! Und soviel Mittel-und Oberschicht gibt es in Deutschland nicht, als dass diese 80 % ausmachen würden. Eine Petry samt ihren Anhängern würde es auch nicht besser machen - im Gegenteil. Großgeschwätz, Hetze und Feindlichkeit gegenüber Minderheiten bessern die Auskommen von sozial Schwachen auch nicht auf...
9Eisenhower05. Februar 2017
@7 das sind keine Idioten, das sind wohl eher die, die eben nicht betroffen sind - nichts mit Flüchtlingen, Armut, sozialer Ungerechtigkeit, usw. zu tun haben. Die ihn nur so aus den Medien, wo er ja immer gut dargestellt wird, wahrgenommen haben. Salopp zusammengefasst also die Mittel- und Oberschicht. "JEDEM" kann man es auch nicht recht machen, aber wer hat Hilfe am nötigsten? Die, die ganz unten sind, die, die man sonst vergisst - und für die war er sicherlich nie da bzw. kein guter BP.
8raffaela05. Februar 2017
@6 Ich teile deine Meinung, dass man nicht jedem alles recht machen kann. Schon gar nicht in einem Amt, bei dem man von a l l e n wahrgenommen wird. Seine Haltung, nicht nach Sotschi zu reisen, fand ich jedenfalls mutig und richtig! Auch Obama als Präsident wurde teilweise sogar gehasst. Ich persönlich fand ihn gut, wenn auch ich da Fehler sehe. Der Rest der Welt (ausser Le Pen und Co.) wäre jedenfalls froh, wenn er noch im Amt wäre.....
7raffaela05. Februar 2017
vermutlich 80 % Idioten : <link>
6thrasea05. Februar 2017
@5 : Tja - wenn ein angeblich funktionierender Rechtsweg nichts bringt, könnte das auch daran liegen, dass man schlicht nicht im Recht ist. Da ich aber keine Details kenne, will ich mir dazu auch keine Meinung anmaßen. Es ist halt auch Tatsache, dass kein Mensch, Politiker, Bundespräsident es allen recht machen kann. Aber gerade Gauck wird überwiegend positiv wahrgenommen.
5naturschonen04. Februar 2017
@3 +4 wenn ein so hoher "Würdenträger" öffentlich erklärt, er würde sich persönlich einmischen, wenn er von Unrecht erfährt und dann tut er es nicht - verweist stattdessen auf einen angeblich funktionierenden Rechtsweg - wenn er außerdem vom Volk etwas verlangt, was er selbst nicht tut, dann hat er nicht meinen Respekt! Und das ist meine persönliche Erfahrung + weder eine linke noch eine rechte noch sonst eine Gruppenmeinung!
4thrasea04. Februar 2017
@2 Was erwartest du konkret von einem Bundespräsidenten? Was ist "nah am kleinen Bürger"?
3raffaela04. Februar 2017
Gauck hat laut Umfragen den Respekt der Deutschen und war beliebt. Einzig die rechte Gesinnung mochte ihn nicht....... Was soll ein Präsident denn beim kleinen Volk bei der Pegida???
2Eisenhower04. Februar 2017
In dem Alter und mit seiner üppigen Versorgung in allen Bereichen (Geld, Fahrer, Büro) kann man sowas immer leicht sagen. Er war kein guter Bundespräsident - und sein Nachfolger wird da auch nicht besser. Beide viel zu sehr abgehoben, weit weg vom kleinen Bürger bzw. vom Volk "unten".
1Folkman04. Februar 2017
Ja, mit einem verzogenen Bengel, der mit einer Pumpgun durch die Gegend läuft, ist sehr schwer umzugehen, besonders, wenn es sich dabei um den mächtigsten Mann der Welt handelt. Wer das für überzogen hält, sollte sich mal folgendes Zitat auf den Lippen zergehen lassen, das gut zeigt, wie gefährlich er tickt: "When it comes to the military, I wanna let the action take place, before the talk takes place." Sprich: erstmal bomben und danach dann reden...