Wiesbaden (dts) - Das Gastgewerbe in Deutschland hat im Corona-Jahr 2020 nach real rund 38 Prozent sowie nominal rund 36 Prozent weniger umgesetzt als im Jahr 2019. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach ersten Schätzungen am Montag mit. Diese berücksichtigen die Gastgewerbeumsätze […] mehr

Kommentare

26BOOTBOSS18. Januar 2021
@25 Doch ein paar tausend Einwohner finde ich ganz süss. Da gibts ne enge soziale Kontrolle, sicher gehts da gerechter zu. Aber wie die Pandemie uns lehrt ist nix sicher. Die Einkommensverteilung ist ungerecht udndhat mittlerweile mit Leistung gar nix mehr zu tun. Aber sie ist nur ein Aspekt, die Vermögensverteilung ist mindestens so wichtig
25AS118. Januar 2021
@24 Ja. Süss ist das nicht, leider für alle Fälle notwendig. Ich rate übrigens dazu, die Aussage von der "großen Mehrheit, die nix abkriegt" anhand der aktuellen Zahlen zur Einkommensverteilung zu überprüfen. Aber das muss man natürlich auch nicht.
24BOOTBOSS18. Januar 2021
@ Is ja süss, lässt Dich Lisbeth denn da rein als EU-Bürger?
23AS118. Januar 2021
@22 Wenn es dann soweit ist, ist das der Zielort <link> Packen brauche ich nicht viel, ist schon fast alles da, was man so braucht.
22BOOTBOSS18. Januar 2021
@21 Wenn man auch dann keine Gewinne abbekommt, hätte sich ja für die große Mehrheit immer noch nix geändert. Ansonsten wünsche ich Dir gute Reise, wohin gehts denn? Reicheparadiese wie Deutschland gibts ja nicht so viele. Melde Dich, wenn Du Hilfe beim Packen brauchst
21AS118. Januar 2021
@20 Es steht Dir selbstverständlich frei, das anzuregen. Nach der "Sozialisierung" werden dann nur bedauerlicherweise keine Gewinne mehr anfallen, die auf die "grosse Mehrheit" verteilt werden könnten. Aber nur zu. Falls es auf diesem Gebiet zu einem weiteren Feldversuch in diesem Land kommt, werde ich es rechtzeitig verlassen.
20BOOTBOSS18. Januar 2021
@17 Selbstverständlich. Leider passiert es viel zu selten, dass Angestellte ihrem Chef kündigen. Ich habe spektakuläre Fälle genannt, die in diesem Land eigentlich jeder hätte mitbekommen sollen. Ansonsten geht es mir wie immer um Gerechtigkeit und gleiches REcht für Alle und Solisarität nicht als Einbahnstrase für Unternehmer. Ich rege abe nochmal an, statt Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren alles zu sozialisieren, damit die grosse Mehrheit auch bei den Gewinnen dabei ist
19AS118. Januar 2021
@17 Vertragsverhältnis nach 611 BGB ff., wo natürlich beide Seiten die Möglichkeit zur Kündigung und Auflösung des Vertragsverhältnisses haben.
18AS118. Januar 2021
@17 Dieses Denken ist ebenfalls falsch. Das Grundgesetz kennt mit Ausnahme von Art1 keine Grundrechte, die im Vordergrund stehen. Sie sind immer gegeneinander abzuwägen. Und da kommt dem Staat eben nicht nur die Aufgabe des Schutzes der Bevölkerung zu, sondern auch der Schutz aller anderen Grundrechte. Aber Deine Interpretation ist ja Deine Sache. Und das Verursacherprinzip kann wohl kaum auf die Beziehung Arbeitgeber-Arbeitnehmer angewendet. Dabei handelt es sich um ein privatrechtliches...
17BOOTBOSS18. Januar 2021
@15 Der Staat verursacht hier keine Schäden sondern verhindert Schäden durch Krankheit und Tod seiner Bürger. Ich denke, das GG ist wohl eindeutig so zu interpretieren, dass letztere doch wohl deutlich über wirtschaftlichen Schäden stehen
16BOOTBOSS18. Januar 2021
@14 Völlig falsch. Nicht der Staat ist Verursacher, sondern eine Naturkatastrophe oder höhere Gewalt. Der Staat hat nur die Aufgabe, die Bevölkerung zu schützen. Aber wenn Du das Verursacherprinzip ins Spiel bringst. Wieso muss jeder Arbeitnehmer sich gegen Arbeitslosigkeit versichern, in aller Regel ist er für seine arbeitslosigkeit nicht verantwortlich oder ist in der Lage, diese zu beeinflussen, Beispiel Schlecker, Karstadt Quelle u.v.m.. Andere Beispiele wären Betroffene durch Hochwasser
15AS118. Januar 2021
@11 die durch staatliches Handeln verursachten Schäden aufzukommen. Die Ursache ist hier nämlich nicht die Pandemie, sondern die staatlichen Maßnahmen. Auch die streng grammatikalische Auslegung des §56 InfSchG ist in diesem Zusammenhang in Frage zu stellen.
14AS118. Januar 2021
@11 Das ist eine eindeutige Verkennung des Verursacherprinzips. Wenn es um wirtschaftliches Scheitern aufgrund der Gegebenheiten des Marktes, eigener Fehlleistungen oder ähnlicher selbstverschuldeter Schwierigkeiten geht, bin ich strikt gegen staatliche Hilfen. Hier aber ist der Staat der Verursacher der Misere - und zwar durch Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz, die - um es vorsichtig auszudrücken - nicht immer den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit entsprechen. Daher hat er auch für...
13driverman18. Januar 2021
<--,,,Aus eigener Erfahrung kann ich sagen (hatte 5 Jahre eine Eckkneipe), das du heutzutage mit einer Kneipe einfach nicht mehr in der Lage bist Rücklagen zu bilden. Die Kosten fressen dich schlicht auf. Bei mir war es so das ich, trotz guter Umsätze, im Endeffekt weniger verdient habe als meine Bedienung. Rücklagen bilden können höchstens die großen Hotelketten.
12driverman18. Januar 2021
@11 Wenn die Hilfen wollen melden die sich, egal was Du hier schreibst. Mir kommt es eher so vor, wie wenn solche Kommentare eher den Zweck verfolgen anderen die mehr diie Kommentare lesen als den Artikel, zu suggerrieren die Unternehmen hätten um Hilfen gebeten. Einfach mit dem Hintergrund mal wieder gepflegt über das Hotel und Gastgewerbe herziehen zukönnen weil das ja alles so böse Menschen sind die nur übertriebene Gewinne machen und keine Rücklagen bilden... -->
11BOOTBOSS18. Januar 2021
@10 Ich wollte schon mal dem nächsten Jammern der Unternehmer vorbeugen, das wir seit etwa einem Jahr täglich von ihnen und ihren Verbänden hören. Wobei ich mich schon fast genauso lange wundere, warum die scheinbar alle keinerlei Rücklagen haben oder sie nicht benutzen wollen und ebenso, warum scheinbar niemand gegen Risiken versichert ist sondern auf die Vollkasko durch Steuerzahler vertraut
10driverman18. Januar 2021
@8 In dem Artikel geht es lediglich um die nackten Zahlen um wie viel Prozent der Umsatz zurückgegangen ist. Forderungen nach staatlichen Hilfen werden mit keinem Wort erwähnt, das Fass kannst Du also zu lassen. @News: Es wundert mich direkt, das es nur 38 % sein sollen, schließlich fehlte quasi das komplette Oster und Pfingstgeschäft, genauso wie Erstkommunionen sowie die Hochzeiten. Auch Weihnachtsfeiern fanden so gut wie keine statt. Hatte eher mit 50 bis 60 % gerechnet.
9BOOTBOSS18. Januar 2021
@7 In meiner Jugend, es ist shcin sehr lange her, gab es in jedem kleinen Dorf zwei/drei Kneipen. Inzwischen alle verschwunden, ganz ohne Pandemie. Und trotzdem leben wir weiter. Es ist gut und möglich zu helfen, aber man kann nicht jedes Risiko dem Steuerzahler übertragen, sonst könnten wir ja besser alles verstaatlichen
8BOOTBOSS18. Januar 2021
Und da ist das ganze Schwarzgeld noch nicht einmal mitgerechnet, trotzdem kann es nicht Aufgabe des Steuerzahlers sein, jede Kneipe zu retten so wie er ja auch nie jede Entlassung von Arbeitnehmern verhindert hat. Gleiches gilt natürlich auch für grosse Konzerne, da wären vor dem Steuerzahler meiner Mienung nach auch erst mal die gefragt, die in der Vergangenheit die Gewinne eingestrichen haben, also die Aktionäre
7Unholde18. Januar 2021
Also ich weiß schon alleine hier im direkten Umfeld von 3 Gaststätten und 4 Geschäften die dicht gemacht haben. Ich vermute, wenn ich Lust hätte durch die Seitenstraßen zu gehen, würde ich noch mehr sehen.
6anddie18. Januar 2021
Also die meisten Gaststätten waren von März bis Ende Mai zu, außerdem noch November und Dezember. Insgesamt also ~42% des Jahres. Da ist der Rückgang doch im erwartbaren Bereich. Hätte insgesamt mit mehr gerechnet, weil im Sommer ja aufgrund der Auflagen weniger Gäste in die Gaststätten konnten.
5AS118. Januar 2021
@3 Das sehe ich auch so. Allerdings waren bei vielen sicher die Sommermonate überdurchschnittlich und haben einiges an Ausfällen kompensiert.
4nierenspender18. Januar 2021
@3 für Geschäftsreisende ist vieles noch offen (war vorletzte Woche auch jeden Abend in der Kneipe, zwar nicht lange und feuchtfröhlich und an einem eigenen Tisch, aber es geht und ist zulässig) und zum Mitnehmen wird ja auch viel angeboten. Berufliche Übernachtungen zählen sicher auch mit in die Statistik.
3Marc18. Januar 2021
Es wundert fast, dass es "nur" 38% sind.
2Han.Scha18. Januar 2021
Na dann einmal ein herzliches Dankeschön an unseren weisen Politiker und die sie beratenden Virologen usw., wo sich doch so viele Personen über 80 Jahre in Hotels und Gaststätten angesteckt haben und anstecken könnten. Schade, dass mir hierüber keine belastbare Studie vorliegt.
1KonsulW18. Januar 2021
Diese Rückgänge sind auf Dauer nicht zu ertragen. Da kündigen sich sicher bald Pleiten an.