Frankfurt/Main/Moskau (dpa) - Für Gaslieferungen aus Russland gibt es bisher langfristige Verträge, die in der Regel auf Dollar und Euro lauten. Die überraschende Entscheidung von Russlands Präsident Wladimir Putin, Gas-Lieferungen an bestimmte Länder wie Deutschland nur noch gegen Zahlung in Rubel […] mehr

Kommentare

30k25495324. März 2022
@22 , Dark_Devil, ich stimme dir da voll zu. wenn keiner mehr gas dort kauft, wird er schnellstenss umdenken müssen.
29Polarlichter24. März 2022
So ziemlich alle europäischen Ländern würden dies gerne durchziehen, aber einige wie Deutschland und Italien können nicht. Und selbst wenn man es könnte, würde man es in Deutschland nicht wollen siehe SPD, die im Nordstream 2 anscheinend viele Privilegien für einige Parteimitglieder sieht und wenn überhaupt auf Standby maximal geht.
28songokude24. März 2022
wem intressiert das eigentlich, dass es vertragsbruch ist, die europäischen länder wollen doch eh auf das gas verzichten. Perfekter Grund um den Vertrag zu kündigen xD
27k50973324. März 2022
@23 nein nicht ganz. Vertragsbruch liegt bereits vor, wenn die im Vertrag vereinbarten Zahlungsmodalitäten (USD/EUR) wie jetzt geschehen einseitig geändert werden.
26steffleu24. März 2022
sch
25krebs7723. März 2022
Hart bleiben ! Wenn der Westen das durchgehen lässt dann hat er vergurkt und die Sanktionen sind für'n Ar***
24steffleu23. März 2022
eigentlich kann man das interpretieren wie man will, am ende kommt eigentlich nur eines raus : es wird noch teurer für uns
23k14079123. März 2022
@20 Zum Vertragsbruch wird es erst dann, wenn die Abnehmer es nicht hinnehmen. Das wird demnächst also noch sehr "spannend". Ich denke wir laufen schnurstracks in Richtung Lieferstopp. Offiziell heisst es dann wahrscheinlich "Wartungsarbeiten an der Pipeline wegen Undichtigkeiten".
22Dark_Devil23. März 2022
Zusätzlich dazu, das er damit die Sanktionen unterlaufen würde. Wenn wir und die anderen Länder das zulassen bzw. mitmachen, wäre das mehr als ...., ich sag/schreib es besser nicht in Buchstaben. Entweder zeigen wir nun klare Kante oder wir sind verkauft und verraten. Nämlich von uns selbst! Ich sage dazu NEIN. Er soll sich sein Gas sonst wohin stecken! Dieser "Mann" versteht nur klare Ansagen, die soll er nun auch hoffentlich bekommen. Alles andere wäre falsch.
21Dark_Devil23. März 2022
@19 Er kann versuchen, wie er will an der "Schraube" zu drehen. Die Verträge sind in Bezahlung mit Dollar oder Euro zu machen. Nicht mit Rubel, wie er es auf einmal möchte. Somit begeht er Vertragsbruch und fertig damit. Soll er sein Gas behalten, wir werden deshalb nicht erfrieren. Er wird sich dagegen umsehen müssen, wie oder wo er dann seine Mio./Millarden reinbekommt. Zumindest hoffe ich, das die Länder inklusive wir uns nicht damit erpressen lassen. Sonst hat er uns alle in der Hand.
20AS123. März 2022
@19 Wie den News auch eindeutig zu entnehmen ist: die Umstellung der Währung ist bereits ein Vertragsbruch.
19k14079123. März 2022
Ich denke mal, Putin hat vielleicht auch nach einer Möglichkeit gesucht, an der Preisschraube zu drehen, ohne direkt die Lieferverträge zu brechen. Je nachdem wie bockig der Westen sich verhält, kann er nun die Devise verknappen. Die Lieferverträge sind ja meist langlaufend (teils bis 2040) und mit festen Preisen, damit für beide Seiten eine Planbarkeit besteht. Das wird wohl nun viel Arbeit geben für Schiedsgerichte. Die sind ja in den Verträgen vereinbart, wie z.B. das in Stockholm.
18k14079123. März 2022
@15 Ja, ganz genau. Die Ostmark war allerdings eine reine Binnenwährung. Es ist sowas wie ein Zwangsumtausch, in diese Richtung wird es wohl gehen. Aber das funktioniert nur solange, wie wir unbedingt deren Öl und Gas haben wollen. Auf Dauer geht das schief für Putin, denn man kann ja einen Kunden/Käufer nicht ewig erpressen und bezwängen. Der Käufer sucht dann Alternativen und will weg von dem Lieferanten. Aber man sieht, wir stecken schon mitten drin im Wirtschaftskrieg um Öl und Gas.
17k14079123. März 2022
@13 Also das kann ich so nicht bestätigen. Der Rubel ist eine der großen und rege gehandelten Währungen, auch im Interbankenhandel. Was er nicht ist, der Rubel ist keine Reservewährung, weil er nach wie vor eine Weichwährung ist. Putin wollte den Rubel schon seit Jahren als eine der großen Leitwährungen etablieren, auf Augenhöhe zum USD, EUR und GBP. Das kann er aber nun vergessen, man kann nicht auf Zwang anordnen, dass eine Devise weltweit gern genommen wird. Das ist Putin-Denken.
16Menslo23. März 2022
Also wenn der Rubel jetzt so viel benötigt wird und die russische Zentralbank fließig RUbel druckt, wäre es doch schön, wenn die europäische Zentralbank die russische unterstützt und selbst anfängt eigene Rubel zu drucken. Wenn Putin meint, die Spielregeln bestimmen zu können, kann es die EU doch auch mal versuchen. RUBEL FÜR ALLE!
15Shoppingqueen23. März 2022
@14 Auch die DDR hat sich durch den Zwangsumtausch zum Kurs von 1:1 Devisen beschafft die bitter benötigt wurden. So macht es jetzt Russland.
14k14079123. März 2022
@9 @10 Nein, das Land ist viel zu groß und Russland ein mächtiger Spieler auf dem Rohstoffmarkt. Der Wechselkurs wird am internationalen Devisenmarkt gebildet. Putin kommt aber einem kompletten Rubelboykott/-verbot damit zuvor. Und die russische Zentralbank könnte eher den Rubel verknappen, in dem sie Ausfuhrbeschränkungen festlegt. Die Notenbank druckt ja jetzt schon nahezu unbegrenzt Rubel, bei einem aktuellen Leitzins von 20%. So funktioniert das aber nicht, es zeigt nur deren Verzweiflung.
13AS123. März 2022
@11 Ich würde Dir zustimmen, wenn der Rubel eine gefragte und stark im Interbankenhandel involvierte Währung wäre. Das ist aber nicht so. Und für die Mengen an Rubel, die da gebraucht werden, gibt es nur eine Quelle. Und die habe ich schon genannt.
12steffleu23. März 2022
einfachste lösung : gasimporte aus russland sofort einstellen, woandersher organisieren...die bestände in der eu reichen noch bis jahresende, wenn man sich rechtzeitig kümmert (ich meine sofort) kann man auch kurzfristig den nächsten winter sichern vielleicht mit ein wenig improvisieren...und längerfristige alternativen suchen, auch wenns sehr teuer wird
11k14079123. März 2022
Es geht also darum, wo bekommen wir nun Rubel her und zu welchem Kurs. Banken können die untereinander von überall herbekommen. Die müssen nicht zwangsweise direkt bei der russ. Zentralbank gekauft werden. Auch Zentralbanken machen untereinander Swapgeschäfte. Ich denke es ist ein politisches Signal welches Angst machen soll. Das treibt den Westen erst recht weg vom russ. Öl und Gas. Lieferanten die drohen, sind eh untragbar. Auf lange Sicht hat Putin sowieso verloren.
10AS123. März 2022
@8 So funktioniert das aber nicht. Durch den Rubelzwang wird die Russische Staatsbank die Möglichkeit haben, den Rubelkurs deutlich zu stabilisieren und letztlich zu erhöhen. Gleichzeitig wird sie Devisenreserven aufbauen, denn zunächst müssen ja durch die Einkäufer Rubel getauscht werden - und zwar gegen harte Währung. Deswegen sagte ich vorhin, dass man mit einem Einstieg in diesen Deal die eigenen Sanktionen torpedieren würde.
9Shoppingqueen23. März 2022
"Allerdings könne die russische Notenbank theoretisch unbegrenzt Rubel drucken und an die Gas-Käuferländer gegen Devisen abgeben, wobei der Umtauschkurs fraglich sei. Putin hat der Zentralbank eine Woche Zeit gegeben, um die Modalitäten für die Umstellung festzulegen." Haben anscheinend die wenigsten hier gelesen. Die russische Zentralbank legt den Kurs fest, zu dem man Rubel kaufen kann/muss.
8k14079123. März 2022
Naja...also rein rechnerisch dürfte der Westen besser wegkommen, vor 2014 also vor der Krim-Annexion lag der Wechselkurs ca. zwischen 30 bis 50 Rubel für 1 Euro. Ab 2014 wurde der Rubel immer schwächer auf etwa 80 bis 90 Rubel für 1 Euro (aktuell 107 RUB/1 EUR). Aufgrund der langfristigen Öl- und Gasverträge, die zudem in USD und EUR geschlossen wurden, müssten wir ja nun bei einer Zwangsumstellung der Verträge auf Rubel, von der Rubelschwäche profitieren.
7commerz23. März 2022
was wurde erwartet? Überrascht bin ich nur über die Jahre des wegschauen.
6ticktack23. März 2022
Es gab Gründe für die Abschaltung der Atom- und Kohlekraftwerke. Doch wir haben uns selbst auf dem Silbertablett ausgeliefert. Realpolitik sieht anders aus.
5all4you23. März 2022
Ist doch super! Zum Zahltag wird der Rubel um 50% abgewertet und schon ist alles in Butter.
4Shoppingqueen23. März 2022
Da wird die russische Zentralbank einen Wechselkurs von 1:1 festsetzen und wir bezahlen das...
3AS123. März 2022
Und schon erledigt sich die Frage nach dem Verzicht auf russisches Gas fast von selbst. Wenn man diese Bedingungen akzeptiert, torpediert man einen beträchtlichen Teil der selbst verhängten Sanktionen. Das wird wohl nicht stattfinden.
2songokude23. März 2022
ich dachte putin braucht unser geld so sehr, wäre ja voll unlogisch, achja stimmt ja, putin ist ja geisteskrank, der arme weiß garnicht was er da tut xD
1Menslo23. März 2022
Nun, den ersten Vertrag, den Putin in den letzten Wochen gebrochen hat, war der, die Grenzen und die terretoriale Unversehrtheit der Ukraine zu akzeptieren. An die anderen Verträge braucht man sich danach ja nun wirklich nicht mehr zu halten.