Berlin - Der frühere Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die Europäer dazu aufgerufen, alles dafür zu tun, um den 28-Punkte-Plan der USA für die Ukraine zu verändern. "Auch wenn die Hoffnung auf Erfolg sehr gering ist: Die Europäer müssen alles daransetzen, die USA doch noch zu einer Änderung […] mehr

Kommentare

4Pontius24. November 2025
@3 Welcher Punkt macht das Münchner Abkommen denn zu einem sinnvolleren Vergleich?
3Chris198623. November 2025
Wenn man historische Vergleiche zieht, dann passt das wohl eher zum Münchner Abkommen von 1938. Grundsätzlich gibt es brauchbare Ansätze in dem Friedensplan aber jegliche Begrenzung des Militärs oder dessen Ausstattung sowie der Ausschluss von ausländischen Friedenstruppen in der Ukraine sind ein NoGo. Mit Russland gab es diverse schriftliche Abkommen in der Vergangenheit und was die gehalten haben, hat man spätestens 2022 ja gesehen.
2suse9923. November 2025
"Wir müssen jetzt als Europäer gemeinsam alles dafür tun, dass die Interessen der Ukraine und unsere europäischen Sicherheitsinteressen nicht über unsere Köpfe hinweg verhandelt werden. Der Druck auf Russland muss erhöht werden, nicht der auf die Ukraine." Ist mal jemand auf die Idee gekommen, dass weder die Ukraine noch Russland diesem sog. Diktatfrieden zustimmen würden? Und, ganz ehrlich, wer glaubt Gabriel, dass er sei? Er plappert hier nur nach, was auf dem Gipfel längst gesagt wurde.
1HmHm23. November 2025
Der Vergleich mit dem Versailler Friedensvertrag von 1919 mag hinken. Die Historiker sind sich aber wohl weitgehend einig, dass durch diesen Diktatfrieden der 2. Weltkrieg heraufbeschworen wurde..