Greifswald (dpa) - In der Kernfusions-Forschungsanlage «Wendelstein 7-X» in Greifswald ist das erste Wasserstoff-Plasma erzeugt worden. Für die Forscher am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik begann damit der wissenschaftliche Experimentierbetrieb. Sie wollen nachweisen, dass die Anlage vom Typ […] mehr

Kommentare

4auron200803. Februar 2016
@3 , der Neutronenausstoß ist kein Problem, haben wir bei unseren Kernkraftwerken auch im Griff. Die Aktivierung der Reaktorwand ist ebenfalls zu vernachlässigen, da erstens die Aktivität schnell abklingt und zweitens der potentielle Nutzen deutlich darüber steht.
3k1759503. Februar 2016
Funktioniert hat die Kernfusion experimentell schon mehrfach, duch Lasebeschuss einer kleinen Kugel aus gefrorenem Schwerem Wasserstoff und durch magnetische Kontraktion/Aufheizung von entsprechendem Plasma.Leider funktioniert die Reaktion noch nicht mit einem Wirkungsgrad,der eine wirtschaftliche Nutzung erlaubt.Ein weiteres Problem ist der Ausstoß von Neutronen, der allerdings durch die Verschmelzung von Helium3 -Kernen entfallen würde. 3He gibt es wahrscheinlich auf dem Mond in großen Mengen.
2flowII03. Februar 2016
@1 naja das lesen dieser kurzen nachricht hat wohl um groessenordnungen laenger gedauert, als das plasma heute "gebrannt" hat
1truck67603. Februar 2016
Leider nur eine kurze Meldung zu so einer großartigen Sache!