Berlin (dpa) - Mehr Frust als Freude: Deutschlands Radfahrer werden nach einer großen Umfrage immer unzufriedener mit ihrer Situation. Fehlende Radweg-Systeme, ein lascher Umgang mit Falschparkern und ungünstige Ampelschaltungen nehmen vielen Menschen zunehmend die Lust am gesunden und […] mehr

Kommentare

14smailies10. April 2019
@12 : Also wenn ich das richtig lese haben die "wahnsinnig schnellen Radfahrer" (alle sicher unter Tempo 50!) weder dein Auto noch Deine Frau oder dich getroffen. Das meine ich mit "gefühlter" Bedrohung. Oft geht es mir als Radler so, dass ich die Fußgänger schon lange sehe und genau einschätze, wie ich da vorbeikomme. Nur die Fußgänger sehen mich nicht - und empfinden das dann als "gefährlich", selbst wenn ein Seitenabstand von mehr als 1 m eingehalten wird!
13tastenkoenig10. April 2019
2x im Jahr ist ja niedlich. Das entspricht ungefähr der Zahl an Notbremsungen, die ich als Radfahrer *wöchentlich* machen muss, weil ein Autofahrer beim Abbiegen vergisst, auf den Radweg zu achten.
12Fan201610. April 2019
...ich bin Autofahrer mit einer jährlichen KM-Leistung von ca. 30.000 km. Hatte keinen Konflikt mit anderen Autofahrern. Inzwischen kommt mir die Begegnung mit Fahrradfahrer gefährlicher vor, wie mit PKW. Sind halt meine persönlichen Erfahrungen.
11Fan201610. April 2019
@8 meine ich ja. @ 9 Ich hatte im letzten Jahr 2 Begegnungen mit Radfahrern, die kamen aus einer Nebenstraße geschossen. Die hatten ein Wahnsinns Tempo. Die Hauptstraße existierte für sie garnicht. Wären die mir in die Seite vom PKW, wäre der Seitenairbag gekommen. Als Fußgänger schoß mir(ich aus einem Geschäft kommend) ein Fahrradfahrer fast in die Seite, meine Frau hat es fast von hinter erwischt. Die haben so ein übles Tempo drauf. Da gibt es garantiert Knochenbrüche oder Organquetschungen...
10smailies10. April 2019
@9 : Ich sehe das so, dass die gleichen Menschen die Fahrzeuge bewegen. Fahrradfahrer sind nicht besser oder schlechter. Die "Problemgruppe" Jugendlicher ist ein Spezialfall, weil sie noch nicht Auto fahren dürfen, deren Verhalten ist wohl eher negativ. @8 : wie oft passiert das tatsächlich?! Im Vergleich zu Unfällen mit PKWs, die ganz andere gesundheitliche Folgen haben?!
9ticktack10. April 2019
@8 Für die Mehrheit gilt das sicher nicht. Aber eine enthemmte Minderheit, bei der Recht nur für andere gilt, führt zu Erfahrungen wie meiner. Die waren sehr schnell wieder auf ihrem Rad und fuhren weiter und keiner der Passanten hat sie aufgehalten. Anzeige? Vergiss es. Manche Autofahrer sind nicht weniger enthemmt. Aber Autos haben ein Nummernschild.
8Fan201610. April 2019
@7 Fahrradfahrer sollte meiner Meinung nach eine Fahrprüfung ablegen. Entweder sie kommen mit hoher Geschwindigkeit aus einer Nebengasse über die Hauptstraße geschossen(als wenn es keine Hauptstraße gibt und so schnell kommt kein Wildschein aus dem Wald) oder sie fahren mit einer Geschwindigkeit auf dem Fußgängerweg an einen vorbei, wenn man da mal die Richtung ändert, ist entweder das Kreuz gebrochen oder Organe gerissen. Es sind nicht ALLE gemeint aber es sind zu viele die das machen.
7smailies09. April 2019
@6 : Ich auch, und ich finde es auch nicht schwierig, Rücksicht zu nehmen... @4 : Wenn Du umgefahren wurdest konnte der Radfahrer danach noch ohne Probleme weiterfahren? Respekt! Und des weiteren: Wenn du 1x vom Auto umgefahren worden wärest würdest du heute nicht hier schreiben! Das meine ich mit "geringem Gefährdungspotential".
6k6393209. April 2019
@3 : Ich kenne alle 3 Seiten, weil ich auf allen 3 Arten regelmäßig am Verkehr teilnehme...
5hhe09. April 2019
Wer nicht Fahrrad fahren kann sollte es lassen! Und nicht in den Straßenverkehr eingreifen lasst das lieber vom Staat klären!
4ticktack09. April 2019
Die Empörungsindustrie macht wieder einmal aufmerksam. Meine persönliche Erfahrung: 2 mal von Radfahrern als Fußgänger über den Haufe gefahren worden. 2 Mal Fahrer(innen) Flucht. Sicher nicht empirisch belastbar. Aber der ADFC hat die Tendenz, Radfahrer nur als Opfer darzustellen. Dafür bekommt er dann Gelder.
3smailies09. April 2019
@1 : Ich denke, dass hier auch eine verzerrte und unrealistische Wahrnehmung von Seiten der anderen Verkehrsteilnehmern vorhanden ist. Das Gefährdungspotential von Fahrrädern ist um ein Vielfaches geringer als das von PKWs. Aber das scheinen sowohl Autofahrer als auch Fußgänger nicht zu verstehen. Ist wohl vergleichbar mit der Angst vor Haien...
2k6393209. April 2019
Übrigens, auch interessant, dass man für e-roller, die max. 12 bzw. 20 km/h fahren, eine Haftpflichtversicherung benötigen soll, für Fahrräder, die deutlich schneller fahren, allerdings nicht.
1k6393209. April 2019
Vielleicht kommt dieses schlechtere Sicherheitsgefühl auch von der Medienerstattung? Außerdem: So wie viele Fahrradfahrer fahren brauchen sie sich nicht zu wundern sowohl bei Fußgängern als auch bei Autofahrern als Hassobjekt angesehen zu werden. Kennzeichenpflicht, damit Anzeigen auch was bringen wäre ein erster Schritt. Traurig, dass man das fordern muss. Ich war lange Zeit dagegen, aber es geht schlicht nicht anders.